Montag, 11. Januar 2010

Der Kommissar und die Currywurst – mal wieder



Kulinarisches Symbol fürs Ruhrgebiet?

Gestern lief der Tatort „Klassentreffen“, der die Kölner Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) nach Essen führte. Vor dem Hintergrund der Vorbereitungen zur Kulturhauptsadt RUHR.2010 spielte sich eine recht nette Krimi-Story übers Älter-Werden ab, und die Kulissen der Kulturhauptstadt wie Zollverein und Oberhausener Gasometer wurden überzeugend in Szene gesetzt. Nur: Als kulinarisches Symbol fürs Ruhrgebiet landete man wieder bei der Currywurst. Allerdings selbstironisch entlarvend. Denn die Currywurst war auch Symbol für die Arme-Würstchen-Seite des Charakters von Max Ballauf, für seine soziale Unverträglichkeit als „lonesome Rider“. Mannomann, früher, als Krimis noch „hardboiled“ wie verlorene Eier waren und keine Familienunterhaltung, mussten es wenigstens noch Zigaretten und harte Drinks wie Whisky oder gerührte Martinis sein.

Kommentare:

  1. Das war ein schlechter Tatort mit miesen Dialogen und der zigfach-Nennung von Ruhr2010. Leider verschenkt - vor einer Kulisse, die wie ein architektonischer Friedhof wirkte.

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  2. Als Tatortfan(in) bin ich auch enttäuscht von dem gestrigen. Verschenkt, wie mein Vorschreiber schon sagte. Und immer die Currywurst....

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  3. Ihr habt ja Recht. Aber ich wollte nur nicht so negativ sein.

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  4. Die Currywurst ist ja generelles Thema beim Kölner Tatort. Würde das jetzt nicht auf das Ruhrgebiet beziehen.

    P.S. Ich hab schon am Anfang nicht verstanden, wieso die Killer es nicht gemerkt haben sollen, dass der Tote nicht ins Wasser gefallen ist. :)

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  5. ich mag Currywurst.

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