Freitag, 8. Oktober 2010

Urbaner Erntedank: Essen erntet



Schwäbisch-Hällische Zuchtsau Penelope

Auch in diesem Jahr wird in Essene das Erntedankfest mit einer Ausstellung im Grugapark begangen. Die kleine, witzige Ausstellung „Essen erntet“ in der Orangerie ist gleichermaßen eine Attraktion für Kinder, Naturfreunde und Gourmets.

Elegante Diven: Rassekaninchen

Neu ist es nicht, wenn man darauf hinweist, dass eine durch die Schwerindustrie Ruhrgebietsmetropole wie die Stadt Essen über erstaunlich viel Grün verfügt. Viele Organisationen, die sich der Pflege dieses städtischen Reichtums widmen, haben ihren Sitz oder eine Einrichtung in der Gruga, wie etwa die Kreisjägerschaft Essen e.V. oder der Kreisimkerverband, aber auch „Grün und Gruga – Waldungen“, die Mustergartenanlage im Grugapark e.V. und die „Schule Natur im Grugapark“. Zusammen mit dem Fischereiverein Essen, dem Stadtverband der Kelingärtnervereine, dem NABU Ruhr e.V. und einigen Landwirten haben sie die Ausstellung zusammen gestellt.

Blick in den Brutkasten

Für Kinder ist das wie ein Tag auf dem Bauernhof. Da kann die Zuchtsau Penelope mit ihren drei frisch geworfenen Ferkeln bestaunt werden oder die niedlichen Kälbchen Nscho-tschi und Marta, verschiedene Rassekaninchen und –hühner. Auch für Erwachsene ist es lehrreich, einen Blick in einen Bienenkorb oder in einen Brutkasten zu werfen und den Küken beim Schlüpfen zuzusehen.

Herbstzeit ist Kürbiszeit

Aber auch Feinschmecker kommen auf ihren Kosten. Mehrere Essener Baurenhöfe sind mit Marktständen vertreten, etwa der Mittelhammshof der Familie Maas mit seinem Bio-Angebot, der auch die Tiere mitgebracht hat, und der Oberschuirshof der Familie Weber. Prima Wildspezialitäten gibt es am Stand der Familie Thoenes aus Hünxe.

Die Ausstellung „Essen erntet“ läuft noch bis Sonntag, den 10. Oktober von 10. bis 18 Uhr und ist am besten über den Gruga-Eingang Orangerie in der Virchowstraße zu erreichen.

Attraktion für Kinder: Kälbchen Nscho-tschi und Marta

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