Freitag, 10. Februar 2012

Dosenfutter: Soupe de poisson bretonne



Als Vorspeise zum Zitronenhähnchen von Vincent Klink machte es sich der Genießer neulich einfach. Er öffnete eine Dose mit bretonischer Fischsuppe der Marke „La Quiberonnaise“, die er für stolze 5,80 Euro bei Manufactum erstanden hatte. Diese Einkaufsquelle machte das Fertigprodukt über jeden Zweifel erhaben, zumal auf der lustigen Dose unter dem Porträt eines bretonischen „Meisjes“, wie wir Holländer sagen, auch noch der schöne Satz stand: „Garantie sans additif chimique“.
Der Inhalt war ein zu einer gallertartigen Masse eingekochter Fischfond (40 %) mit allerlei Gemüsen und Gewürzen, der mit der gleichen Menge Wasser aufgewärmt werden musste. Dann war er allerdings ziemlich laff (ob das daran lag, dass keine Geschmacksverstärker drin waren?), und der Genießer peppte ihn mit Meersalz, Pfeffer und je einem Schuss Pernod und Wermut auf. Als Einlage breit er ein paar auf einer Seite panierte Jakobsmuscheln dazu.
Demnächst sieht er zu, dass er wieder 'nen Fischkopp für 'nen kleinen Euro bekommt und macht sich die Suppe selbst.

Fischsuppe aus der Dose mit selbst
gebratenen Jakobsmuscheln

Kommentare:

  1. aber die dose ist schon ein sehr schmuckes besteckbehältnis, z.b......

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  2. Ich glaube, deswegen habe ich sie auch gekauft.

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  3. Mit Dosen, auch mit teuren, habe ich die gleiche Erfahrung gemacht. Es lohnt sich nicht...
    Aber die Dose ist wirklich hübsch;-)

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  4. Ja ja, ich sag es ja, die Bezugsquelle ist wichtig, wo würde man sonst so eine hübsche Konserve bekommen ;)

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  5. Leider habe ich mit Dosenfutter auch nur sehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Selbst Bio- und bessere Produkte, handgefüllt und mundverlötet, kommen geschmacklich nicht über ein "Bäh!" hinaus. Schade um die wertvollen Grundzutaten, die wenigstens in den herausragenden Dosen drin sind.

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  6. I like your style: brief and informative. Good job!

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