Freitag, 29. März 2013

Gestern bei Mama: Schnorrkaps



Gestern war eigentlich letzten Samstag, und da habe ich für Mama Schnorrkaps gemacht. Es ist anscheinend ein westfälisches Gericht, das ich in dem Kochbuch „Der Pott kocht“ gefunden habe, und das sehr einfach herzustellen ist. Es besteht aus Weißkohl mit Hackbällchen und brachte gerade die richtige Portion Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte bei diesem verlängerten Winterwetter. Die Hackbällchen machte ich aus dem Brät von grober Bratwurst.
Als Brühe verwendete ich Reste von selbstgemachter Hühnerbrühe und übriggebliebenem Wildfond aus dem Glas, eine Mischung, die der Sache ein würziges, eigenwilliges Aroma verlieh. Mama fand’s lecker, solche Gerichte sind nach ihrem Geschmack.

Rezept: Schnorrkaps

1 kg Weißkohl
2 Zwiebeln
1 l Fleischbrühe
1 TL süßer Paprika
Butter
500 g Bratwurstbrät oder Gehacktes halb und halb, gewürzt mit Majoran, Pfeffer, Salz und abgeriebener Zitronenschale
2 Tl Senf
1 Ei
Pfeffer, Salz
Kartoffelstärke

Bratwurstbrät mit Senf und Ei zu einem Teig verkneten und kleine Bällchen daraus formen.
Weißkohl in feine Streifen hobeln. Zwiebeln in feine Streifen schneiden.
In einem großen flachen Topf die Butter schmelzen und die Zwiebelstreifen darin goldbraun anbraten. Weißkohl dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit Paprikapulver und Pfeffer und Salz würzen. Hackbällchen dazu geben, mit Brühe auffüllen, aufkochen lassen und eine halbe bis dreiviertel Stunde köcheln lassen, bis der Weißkohl weich ist. Mit etwas Kartoffelstärke binden.
Dazu gibt es Salzkartoffeln.



Mittwoch, 27. März 2013

ProWein: Spitzen-Barolo "Pichemej"




Glück im Unglück: Auf der Kult(ur)-Weinmesse in Essen stand der Barolo Pichemej von Gian Piero Marrone aus La Morra leider nicht zur Verkostung an. Als ich der Einladung nachkommen wollte, das auf der ProWein in Düsseldorf nachzuholen, schloss Denise Marrone gerade vorzeitig den Stand - und gab mir freundlicherweise die noch fast volle Anbruchflasche des 2009ers für zu Hause mit. Gut gelüftet erwies sich der Spitzen-Barolo von Marrone als großer Stoff von wunderbarer Eleganz - fast schon zu edel als Begleitung für einen Teller Spaghetti alla carbonara, verfeinert mit Pinienkernen und Trüffelöl...

Dienstag, 26. März 2013

Topfgucker: Entdeckungen im Netz 162



Urbanes Gärtnern: "meine ernte" vermittelt Äcker
Ernährung I: Gentechnik statt Romantik
Ernährung II: Alternatives Essen
Ernährung III: Buchtipps
Ernaährung IV: 10 Irrtümer über Vegetarier
Gesundheit I: Schokolade macht alt
Gesundheit II: Salz fördert Todesfälle
Gesundheit III: Hier versteckt sich die Laktose
Lebensmittelindustrie I: Diplomarbeit über Fleischindustrie 
Lebensmittelindustrie II: Die größten Ernährungsschwindel
Lebensmittelindustrie III: Widerstand gegen Kulturverlust
Gastronomie I: Aus für Hygiene-Pranger in Bayern
Gastronomie II: Hygiene-Ampel in NRW nicht auf Grün
Regionales: Der Genussbotschafter vom Niederrhein
Tradition I: Das wahre amerikanische Barbecue
Tradition II: Garen mit Geysiren
Eier: Buntes aus der Legehölle
Honig: Imkern mit Killerbienen
Reis I: Paella aus Valencia
Reis II: Die Schweiz ist das nördlichste Anbaugebiet
Bier I: Biertrinker Jean Paul 
Bier II: Brauerei-Krieg in Iserlohn
Wein I: Slow Wine? Gibt's nicht!
Wein II: Frauen trinken gerne billigen Wein
Nudeln im Orient I: Manti klein (Türkei)
Nudeln im Orient II: Manty groß (Kasachstan)
Auch das noch: Nackt kochende Veganer

Gourmetmeilen
Witten: Aus für "Genuss am Fluss"

Ruhrgebietsgastronomie
Bochum: "Badalona" in der City
Duisburg: "Schifferbörse" in Ruhrort insolvent
Duisburg: "Caffé Roma" in der Königsgalerie
Essen: "Rotisserie du Sommelier" in Rüttenscheid
Gelsenkirchen: "Domgold" in Buer
Herne: "Haus Wenzel" in Sodingen
Herne: "Gockelns" im Eickeler Park
Mülheim: "De Zeetong" in Saarn
Mülheim: Acht Restaurants auf der Gerolsteiner-Bestenliste
Waltrop: "Galeria Silli & Gianni"
Witten: "Am Stöter" in Bommern

Montag, 25. März 2013

Kult(ur)-Weinmesse: Zum letzten Mal auf Zollverein



Gelungene Veranstaltung:
Thilo Marquaß von der Weinhandlung "Rolf Kaspar"

Allen Grund zu strahlen hatte Thilo Marquaß von der Essener Weinhandlung „Rolf Kaspar“. Seine „Kult(ur)-Weinmesse“ auf Zeche Zollverein am Vorabend er „ProWein“ in Düsseldorf war ein voller Erfolg. Über dreißig in seinem Sortiment vertretene Winzer aus aller Welt hatten sich eingefunden, um den Kunden von „Rolf Kaspar“ ihre Weine zu präsentieren. Und neben dem edlen Rebensaft war natürlich auch die schöne Kunst vertreten, nämlich in Gestalt von Christian Nienhaus, der anlässlich der „Kult(ur)-Weinmesse“ zwei Etiketten entworfen hatte. Die hocherotischen Akte zierten 50 Magnum-Flaschen des italienischen Merlots „Notte a San Martino“ vom Gardasee, die zu Gunsten der „Manuel Neuer Kids Foundation“ verkauft wurden.

 Vielbestaunt: Bilder und Künstleretiketten von Christian Nienhaus

Der Umzug aus der großen Halle 12 in die kleiner Veranstaltungshalle des Casino Zollvereins war ein voller Erfolg. Die etwa dreihundert Gäste drängten sich an den Ständen, um die Weine zu probieren, aber es war nicht so voll, dass keiner an die Reihe kam. Das Casino Zollverein hielt ein paar Häppchen zur Verpflegung bereit, von denen den Genießer besonders die Focaccia mit Oliven, Ofentomaten und Salami begeisterte. Trotz des Erfolges war es das letzte Mal, dass die „Kult(ur)-Weinmesse“ auf Zollverein stattfand. Ab 2014 wird sie im wieder im „Stadtgarten Steele“ stattfinden, der jetzt unter der Leitung der Imhoff GmbH steht.

 Wieder dabei: Katie Jones
mit ihrem "Rouge" und "Fitou"

 Nach wie vor erfrischend:
Frank Spiegel und sein Grauburgunder

 Schenkte den Künstlerwein aus: Giovanni Olivini

Der Genießer nutzte die Gelegenheit, alte Bekannte zu besuchen. So frischte er noch einmal am Stand des Weinguts Ellermann-Spiegel die Erinnerung an Grauburgunder und Gewürztraminer auf, die er neulich bei einer großen Weinprobe kennen gelernt hatte. Bei Pompaelo Wines verkostete er Norrel Robertsons große Weine aus dem spanische Calatayud, „El Puño“ und „Dos Dedos de Frente“, bei Katie Jones ihren „kleinen“ Rouge und den „großen“ Fitou. Und natürlich ließ er sich auch noch einmal den „Notte a San Martino“ schmecken, dessen füllige Gaumenschmeichelei so gut zu den weichen Rundungen der Frauenakte auf den Künstleretiketten passt.

 Elegantes aus dem Piemont bei Denise Marrone

 Große Nebbiolo-Weine

Neu waren für den Genießer die Piemontesischen Spezialitäten des Barolo-Weingutes Marrone aus La Morra. Die charmante Denise Marrone schenkte mit strahlendem Lächelns die Produkte ihres Hauses aus, die von einzigartiger Eleganz sind. Der „Dolcetto d’Alba“ und der „Nebbiolo Langhe“ wiesen dabei den Weg, den der Barbaresco und der Barolo des Hauses dann virtuos weiter schritten. Leider stand der Lagen-Barolo „Pichemej“ nicht zu Verkostung an, doch da wird der Genießer auf der „ProWein“ noch einmal nachverkosten.

 Nachhaltiges aus dem Languedoc:
Bernd Köhler von Chateau Moyau

Am Stand von Chateau Moyau hatte sich der Genießer gern noch länger aufgehalten, doch neigte sich da die „Kult(ur)-Weinmesse“ schon dem Ende entgegen. In der Languedoc-Appellation „La Clape“ hat sich der deutsche Geschäftsmann Bernd Köhler einen Traum erfüllt und produziert tiefe, fruchtige Weine, die Südfrankreich alle Ehre machen. Schon der Einstiegsweine „Petite M“ überzeugte mit einer komplexen und doch unkomplizieren Fruchtigkeit, die dann „Terre de Pierres“, „Enfin“ und der Spitzen Wein „1792“ mit immer nachhaltiger werdender Mundfülle unterlegten.

 Die Kult(ur)-Weinmesse fand das
letzte Mal auf Zollverein statt.



Sonntag, 24. März 2013

„Revier für Genießer“ Frühjahr 2013 erschienen




Druckfrisch präsentierte Kerstin Begher, die Zeitschriften-Vertriebsleiterin des Klartext-Verlags, am Samstag die sechste Ausgabe des Magazins „Revier für Genießer“ auf der Kult(ur)-Weinmesse auf Zollverein in Essen. Auch die Frühjahrsausgabe des „Magazins für Genussmenschen im Ruhrgebiet“ berichtet wieder informativ und hervorragend bebildert über alle Facetten der Kulinarik in der Region. Auch das Nachtleben und die Kultur kommen nicht zu kurz.

Titelgeschichte ist eine Reportage über die Bio-Bäckereien zwischen Duisburg und Dortmund. Wie man hierzulande moderne urbane Landwirtschaft betreibt, zeigt ein Bericht über das Unternehmen „Meine Ernte“, das Miet-Äcker auf Bauernhöfen vermittelt. Auch das neue Essener Lokalbier „Schröder“ wird vorgestellt, und in einem Interview wird der Bochumer Professor Hanns Hatt vorgestellt, der erklärt, wie der Genuss durch den Geruchssinn vorgestellt.

Selbstverständlich kommt auch die Gastronomie nicht zu kurz. Ein großes Special stellt die zahlreichen Industrie-Denkmäler und ihre Restaurants und Kneipen in den der Region vor. Und es gibt zwei Artikel des Genießers: ein Porträt des jungen Koch-Shooting-Stars Michael Dyllong in Dortmund und einen Streifzug durch die Spitzenrestaurants in Mülheim.

„Revier für Genießer“ Frühjahr 2013 ist für 4,95 Euro im Zeitschriften-und Buchhandel erhältlich. Oder im Internet: hier klicken.

Freitag, 22. März 2013

Kochbücher: Ruhrgebietsküche, Teil 11 - „War dat lecker! Unsere Lieblingsgerichte aus dem Ruhrgebiet“



„War dat lecker! Unsere Lieblingsgerichte aus dem Ruhrgebiet“. 144 Seiten. Komet Verlag. ISBN 978-3-86941-275-7. 7,99 Euro 

Schon vor Jahren hat der rührige Komet Verlag ein kleines Kochbuch zum Thema Ruhrgebietsküche herausgebracht, dessen Rezepte in überarbeiteter Form dann z.T. in Patrik Jaros' „Der Pott kocht“ wieder auftauchten, das allerdings im britischen Verlag „Parragon Books Ltd“ erschien. In das neue Ruhrgebietskochbuch hat der Komet Verlags durchaus auch Rezepte aus dem alten Kochbuch aufgenommen, etwa das „Schaschlik ‚Schimmi‘“ aus Lammfleisch, Kalbsleber und Schweinfilet, eine - wie der Genießer findet - recht extravagante Kombination für dieses Pommesbuden-Gericht. Aber er bringt auch viele schöne neue Varianten der Hausmannsküche aus dem Ruhrgebiet: Pfefferpotthast und Blindhuhn, Karpfen blau und Königsberger Klopse, Gulaschsuppe ‚Gelsenkirchen‘ und Gänsebraten ‚Grugapark‘, Schnitzel mit Jägersauce und Pommes Schranke sowie natürlich die vom Genießer heißgeliebte Linsensuppe. Ach ja, ein Rezept für Currywurst gibt es auch. (Obwohl ich noch nie erlebt habe, dass jemand zu Hause Currysauce macht. Da wird höchstens im Garten eine Bratwurst gegrillt und die fertige Sauce aus der Bude seines Vertrauens drübergekippt.)

Ganz wunderbar sind die Texte, die einen schönen Überblick über das Wesen der Ruhrgebietsküche geben. Sie verweisen auf die rheinischen und westfälischen Einflüsse, auf das, was die Arbeitsimmigranten aus Polen und anderswo mitgebracht haben, und auch auf die Arbeitergärten, die traditionell die frischen Zutaten für die deftige Bergmannskost lieferten. Die Autorin Sabine Durdel-Hoffmann hätte es verdient, größer genannt zu werden als nur in einer winzigen Zeile im Impressum.

Fast noch schöner als die Texte ist die Aufmachung des Buches. Appellieren die prächtigen Rezeptfotos an den hungrigen Magen, gehen die nostalgisch anmutenden Fotos aus dem Ruhrgebiet direkt ins Herz. Da gibt es Hinterhofidyllen, wie sie der Genießer aus seiner Kindheit kennt, Bilder aus Beat-Ära der 1960er Jahre, von Kraftwerken und Hochöfen, von Zeche Zollverein, als da noch gearbeitet wurde und von Zeche Zollverein als Museum. Und von Opel gibt es Bild, auf dem noch ein richtiges Auto, der Kadett A, zusammengeschraubt wird. Überraschend ist ein Bild von Krimi-Altvater Schimanski mit dem noch sehr jungen späteren Kölner Tatort-Kommissar Dietmar Bär.

Um etwas zu blättern, bitte hier klicken.


Mittwoch, 20. März 2013

Winterschmaus: Hacksteak vom Kobe-Rind





Mittwoch, 16.48 Uhr. Der Frühling will nicht kommen. Der Genießer gönnt sich ein Hacksteak vom Kobe-Rind, das Metzger Gläser bereit hält. Eine mächtige Angelegenheit.

Metzger Gläser bietet das Fleisch als Kobe an, weil er meint, damit könnten seine Kunden mehr anfangen. Tatsächlich ist das Rind Wagyu und stammt aus dem Münsterland. Es wurde von Metzger Gläser dort abgeholt, zur Beruhigung noch einmal auf einem Bauernhof untergestelllt und dann von Metzger Gläser in seinem eigenen Schlachthaus in Willich/Neersen geschlachtet. Näheres zur Herkunft des Rindes hier.

Sonntag, 17. März 2013

Gestern bei Mama: Quinoa-Linsen-Risotto mit geschmortem Mangold, Joghurt-Sauce und Hähnchenschenkel



Gestern habe ich für Mama ein Gericht gekocht, bei dem es sich endlich wieder einmal lohnt, einen Post zu machen. Dabei ist „Quinoa-Linsen-Risotto“ eine etwas irreführende Bezeichnung, die der Popularität des Begriffes „Risotto“ geschuldet ist. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Variante von „Imdjadra“, einem Bulgur-Linsen-Gericht aus dem Libanon. Doch statt Bulgur, einer Weizenaufbereitung, nahm ich das südamerikanische Quinoa, ein Urgetreide, dem man sagenhafte Wirkung z.B. bei der Krebsprävention nachsagt. Einsetzen kann man die kleinen Körner ebenso wie Bulgur oder auch Couscous. Allerdings kochte ich das Getreide und die Linsen nicht mit Wasser, sondern mit der phantastischen Hühnerbrühe von dem schönen Suppenhuhn von neulich.
Zum Quinoa-Linsen-Risotto gab es geschmorten Mangold und eine türkisch inspirierte Joghurt-Sauce.

Zu meiner Überraschung störte Mama sich nicht an den exotischen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Zimt, Koriandersaat, getrocknete Minze oder auch Muskat, die ich verwendete. Nur bei den bissfesten Linsen fragte sie etwas missmutig, was denn „das Harte“ sei. Die Bemerkung, warum ich denn keine Linsen aus der Dose genommen hätte, die wären schließlich weich, verkniff sie sich zum Glück. Das lag wohl an den butterzarten Hähnchenschenkeln, die sie mit Wonne vom Knochen lutschte.
  
Rezept: Quinoa-Linsen-Risotto

1 Tasse Quinoa
2 ½ Tassen Hühnerbrühe
1 Tasse Linsen
2 Tassen Hühnerbrühe
1 Zwiebel
Olivenöl
Cayennepfeffer, Zimt
Salz, Pfeffer

Quinoa heiß abspülen, mit der zweieinhalbfachen Hühnerbrühe auffüllen, aufkochen und in ca. 30 Minuten bei niedriger Hitze garen.
In einem zweiten Topf eine feingewürfelte Zwiebel anbraten. Linsen dazutun und mit der doppelten Menge Hühnerbrühe aufgießen. Aufkochen und in 30 bis 45 Minuten bissfest garen.
Quinoa und Linsen miteinander vermischen und mit Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Man kann Quinoa und Linsen mit der entsprechenden Menge Flüssigkeit auch in einem Topf garen. Da ich das Gericht zum ersten Mal machte, wollte ich aber auf Nummer Sicher gehen und kochte die Zutaten getrennt.

Rezept: Geschmorter Mangold

1 kg Mangold
Gesalzenes Wasser
Olivenöl, Chiliöl
1 - 2 Zehen Knoblauch
Muskatnuss
Pfeffer, Salz

Die weißen Stiele des Mangold in Stücke schneiden, die Blätter in Streifen.
Salzwasser zum Kochen bringen und die Stiele 3 Minuten blanchieren, dann die Blätter dazugeben und noch einmal 3 Minuten blanchieren. Mangold abgießen und mit eiskaltem Wasser abschrecken.
In einer Pfanne etwas Olivenöl mit ein paar Spritzern Chiliöl heiß werden lassen. In feine Scheiben geschnittenen Knoblauch darin anschwitzen. Abgetropften Mangold dazu geben und kräftig braten. Mit Pfeffer, Salz und geriebener Muskatnuss abschmecken.

Rezept: Joghurt-Sauce türkische Art

200 g Joghurt
1 EL Olivenöl oder mehr
1 TL Nane (getrocknete Minze)
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Paprikapulver
Pfeffer, Salz
Saft einer halben Zitrone
evtl. eine Prise Zucker

Joghurt und Olivenöl miteinander verrühren. Mit den anderen Zutaten abschmecken.

Rezept: Hähnchenschenkel

Hähnchenschenkel
Oliven,
¼ l Hühnerbrühe
0,1 l Weißwein
Pfeffer, Salz
zerstoßene Koriandersaat und Fenchelsamen

Hähnchenschenkel in wenig Olivenöl schön braun anbraten. Mit Weißwein ablöschen, dabei den Wein völlig verdampfen lassen. Hühnerbrühe angießen. Kräftig mit Pfeffer, Salz, Koriandersaat und Fenchel würzen. Bei geschlossenem Deckel in 30 bis 40 Minuten schmoren, bis das Fleisch vom Knochen fällt.
Tipp: Wer bei dem Gericht auf die Hähnchenschenkel verzichten möchte, kann Röstzwiebeln darüber geben.



Freitag, 15. März 2013

Topfgucker Spezial: Neues Bier fürs Revier mit dem Namen Schröder



Wie das Internet-Portal "Der Westen" berichtet, stellten gestern Tim Koch und Alexandros Soukas von der Tsac Vertriebs GmbH ihr neues helles Bier mit dem Namen "Schröder" vor. Hier geht es zum Artkel: klick hier

Donnerstag, 14. März 2013

Topfgucker Spezial: Stevan Paul liest in Bochum



Am 30. März 2013 kommt der Koch, Blogger und Autor für eine Lesung aus seinem Buch „Schlaraffenland“ ins Restaurant „Herr B.“ in der Gesellschaft Harmonie“ nach Bochum. Beim Casting, wer der deutsche Jamie Oliver werden sollte, kamen einst Tim Mälzer und Stevan Paul in die letzte Runde. Dass es dann der andere wurde, war Stevan Pauls Glück, denn sonst hätte er seine literarische Ader vielleicht nie entdeckt. „Schlaraffenland“, so der Untertitel, ist ein „Buch über die tröstliche Wirkung von warmem Milchreis, die Kunst, ein Linsengericht zu kochen und die Unwägbarkeiten der Liebe“.
Zu Stevan Pauls literarischen Spezialitäten lässt Herr. B. ein viergängiges Menü servieren.

Zur Ankündigung der Lesung in Stevan Pauls Blog „NutriCulinary“ geht es hier.
Zur Anmeldung zur Lesung bei „Herrn B.“ geht es hier.

Dienstag, 12. März 2013

Essen: Kult(ur)-Weinmesse 2013 auf Zollverein



 Der Maler Christian Nienhaus hat für die
"Kult(ur)-Weinmesse" Künstleretiketten entworfen.

Am Samstag, den 23. März 2013, findet in der Eventhalle des Casinos Zollverein die diesjährige „Kult(ur)-Weinmesse“ statt. Wie jedes Jahr präsentiert die Essener Weinhandlung „Rolf Kaspar“ am Vorabend der Düsseldorfer „ProWein“ einen umfassenden Querschnitt durch ihr Programm. 35 Winzer aus Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Südafrika und Argentinien sind da, um mit ihren Kunden zu plaudern und die neusten Jahrgänge ihrer Weine auszuschenken. „Das ist nur möglich, weil am nächsten Tag die ‚ProWein‘ beginnt“, erklärte Geschäftsführer Thilo Marquaß auf einer Pressekonferenz. Da sind die Weinleute sowieso im Lande und machen zuvor gern einen Abstecher nach Essen. U.a. können die Weine von Frank Spiegel, Katie Jones und Pompaelo Wines verkostet werden.

Christian Nienhaus, Veranstalter Thilo Marquaß
und Aussteller Björn Steinemann von Pompaelo Wines
begutachten die Evenethalle auf Zollverein.

Damit vor lauter Wein auch die Kultur auf der Messe zum Zuge kommt, haben sich der Gelsenkirchener Künstler Christian Nienhaus und die Weinhandlung „Rolf Kaspar“ eine besondere Aktion ausgedacht. Nienhaus hat zwei Künstleretiketten entworfen, mit denen je 50 Magnum-Flaschen eines italienischen Merlots aufwendig und individuell ausgestattet werden. Die Flaschen werden auf der Weinmesse verkauft, 10 Euro pro Flasche geht an die „Manuel Neuer Kids Foundation“, die sozial benachteiligten Kinder und Jugendliche in den Ballungszentren des Ruhrgebiets unterstützt.

Der 2008er „Notte a San Martino“ ist der Spitzenrotwein des Weingutes Olivini am Gardasee, das besonders mit seinem weißen Lugana bekannt geworden ist. Der Merlot wird ähnlich wie ein Amarone produziert, d.h. der Most wird aus getrockneten Trauben gewonnen. Mit seiner verführerischen Fruchtigkeit passt er großartig zu den üppigen Akten, die Christian Nienhaus für die Etiketten gemalt hat.

Verkostungsglas von Spiegelau

Die „Kult(ur)-Weinmesse“ findet am 23. März 2013 von 17 bis 21 Uhr in der Eventhalle im Casino Zollverein statt. Im Eintrittspreis von 20 Euro ist das Proben-Glas von Spiegelau enthalten. Außerdem gilt für Besucher das einmalige „Angebot 5 + 1“.
Darüber hinaus hat Bernd Stollenwerk, der Küchenchef vom Casino Zollverein“, ein besonderes „Kult(ur)-Weinemessen-Menü“ kreiert, zu dem die anwesenden Winzer die passenden Weine beisteuern.
Infos unter www.kultur-wein-messe.de