Montag, 28. Oktober 2013

Topfgucker Spezial: "Hannappel Essenz" in Essen-Rüttenscheid geschlossen



Vor knapp einem Jahr organisierte der Genießer zur Eröffnung von "Hannappel Essenz" am Rüttenscheider Stern die Pressekonferenz (klick hier), jetzt musste Knut Hannappel sein ambitioniertes Bistro-Proejekt im Edeka-Laden schließen. Wie die WAZ berichtet, ist Nelson Müller als Nachfolger im Gespräch, doch auf Facebook gibt sich der TV-Liebling dazu eher skeptisch.

Zum WAZ-Artikel hier klicken.

Freitag, 18. Oktober 2013

Résidence in Kettwig: Kulinarische Sprechstunde bei Edeka




Sterne-Küche im Supermarkt:
Vegetarische Spitzkohlrouladen

Gestern fand zum ersten Mal die die „Kulinarische Sprechstunde“ bei Edeka Buchmühlen in Essen-Kettwig statt. Die Fachleute, die die Supermarktkunden dabei verarzteten, waren die höchstdekorierten Köche, die das Ruhrgebiet zu bieten hat.

Emisg bei der Sache: Erik Arnecke und Eric Werner

Erik Arnecke und Eric Werner, die beiden Küchenchefs des 2-Sterne-Restaurants Résidence und ihr Patron Berthold Bühler präsentierten der staunenden Kundschaft im Eingangsbereich des Supermarktes unter dem Motto „Verwegen Vegetarisch“ Spitzkohlrouladen mit Steinpilzen und Kartoffel-Röstzwiebelpüree, lieferten auf einem Sammelkärtchen das Rezepte dazu und gaben bei Bedarf zusätzliche Tipps für die Zubereitung und übers Kochen überhaupt.

Résidence-Patron Berthold Bühler und
Edeka-Betreiber Nico und Gerd Buchmühlen

Die Idee schwebte Berthold Bühler schon lange vor: „Seit Jahrzehnten kaufe ich mindestens drei Mal wöchentlich im Edeka-Markt bei Buchmühlens ein“, sagt er. „Dabei werde ich natürlich von vielen Kunden erkannt und um Rat gefragt, was sie kochen können, welches Gemüse zum bereits gekauften Fisch passt oder wie man z.B. Kürbis oder Artischocken verarbeitet...“. Es wäre doch schön, direkt vor Ort an einem festen Termin Antworten für all diese lukullischen Fragen parat zu halten. In Zusammenarbeit mit den beiden Edeka-Inhabern, Gerd und Nico Buchmühlen, ist aus diesen Gedanken die Kulinarische Sprechstunde entstanden.

Supermarkt mit Feinkost-Niveau: Edeka Buchmühlen in Essen Kettwig

Die eigens dafür konzipierte Theke lädt nun jeden Donnerstagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr im Eingang des Kettwiger Edeka-Marktes alle Kunden ein, bei ihrem Einkauf zum Austausch, Kochen und Probieren spontan vorbeizuschauen. Folgen werden Themen wie „Ei, Ei, Ei“, „Rund-um-die-Artischocke“ oder „Festtagsküche – leicht und lecker“.

EDEKA Buchmühlen, Werdener Straße 4, 45219 Essen-Kettwig

Dienstag, 15. Oktober 2013

Whiskymesse Aquavitae in der Stadthalle Mülheim



Praktisch für Messebesucher:
Whisky-Snifter mit Umhängeband

Erstmalig veranstaltete die Essener Spirituosenhandlung „Rolf Kaspar“ ihre Whiskymesse „Aquavitae“ am letzten Wochenende in der Stadthalle Mülheim. Der Grund: Der Andrang der Whiskyfreunde war in den letzten Jahren so groß geworden, dass er an den damaligen Veranstaltungsorten kaum zu bewältigen war. Noch nicht einmal auf Zeche Zollverein gelang es im letzten Jahr, für die nötige Lüftung zu sorgen. Vor der Stadthalle Mülheim gab es bereits schon vor der Öffnung lange Schlangen an den Türen, aber dann verteilten sich die Besucher über die auf mehreren Etagen verteilten Aussteller und die Atmosphäre blieb angenehm luftig. Ausgestattet wurden sie mit einem Whisky-Snifter samt Halteband, so dass man die Hände frei hatte, wenn man nicht gerade probierte.

Veranstaltet wurde die Aquavitae
von der Spirituosenhandlung "Rolf Kaspar"

Diesmal waren 65 Aussteller dabei, auf zahlreichen kommentierten Tastings, die in extra Seminarräumen stattfanden, konnte man sich von der einzigartigen Qualität der Whiskys überzeugen.

Vorhang auf im "Caruso": der Haggisburger

Der Genießer labte sich erst einmal in der Stadthallen-Gastronomie „Caruso“ an einem Haggisburger, der anstelle mit der üblichen Rindfleisch-Bulette mit einer Scheibe des schottischen Nationalgerichtes aus Schafsinnereien und Hafermehl gefüllt war. Die schottische Variante des pfälzischen Saumagens schmeckte prima. Dann besuchte er hauptsächlich regionale Whyskyfreunde und –brenner. Denn die Whiskyherstellung wird auch im Ruhrgebiet immer beliebter.

Manni Ortmann von der Whisky-Kneipe Charivari

Mit der Kneipe „Charivari“ im Wattenscheider Bahnhof veransaltet „Rolf Kaspar“ regelmäßig das „Whiskyschiff“ auf dem Rhein-Herne-Kanal. Für seine Gäste hat Manni Ortmann ständig bis zu 100 verschiedene schottische Malt-Whiskies im Ausschank, darunter Abfüllungen bekannter Brennereien wie Glenfiddich, Glenmorangie und Glenlivet bis hin zu unbekannteren Brennereien wie Speyburn, Tomintoul, Rosebank, Glen Rothes, Braes of Glenlivet. Für Infos hier klicken.

Junior-Chefin Michaela Habbel von der der Brennerei Heinrich Habbel in Sprockhövel

Die Brennerei Habbel gehört zu den Pionieren in der deutschen Whisky-Szene und produzierte schon in den 1970er Jahren den ersten deutschen Whisky, der heute noch im Verkauf ist. Zur Zeit reifen neue Kreationen in den Fässern. Bis sie fertig sind, hat Habbel den Whisky-Likör Hillock auf den Markt gebracht, der wahlweise mit Kräutern oder mit Honig aromatisert ist. Darüber hinaus ist die traditionsreiche Brennerei in Sprockhövel eine Art Sammelbecken für alte Spirituosen-Rezepte aus der Region. Zu Weihnachten kommt ein bernsteinfarbener Haselnuss-Likör auf den Markt.

Klaus Wurm von der
Märkischen Spezialitätenbrennerei in Hagen

Die Märkische Spezialitätenbrennerei in Hagen lässt ihren Single Malt Whisky in der Dechenhöhle im benachbarten Iserlohn reifen. Aus dem Transport dorthin machen Klaus Wurm und seine Gesellen ein nostalgischees Spektakel. Die Fässer werden auf pferdebespannten Planwagen drei bis vier Stunden durch den Wald ttransportiert, bewacht von einer Eskorte ausgewählter Whiskyfreunde, die diese Reise gebucht haben. Für Infos bitte hier klicken

Joachim Alt und Dietmar Gerner von
der Bauland Brennerei Alt Enderle

Nein, aus dem Ruhrgebiet kommen der Destllateur Joachim Alt und Dietmar Gerner nicht, sondern aus „Badisch Sibirien“. So nennt man den nördlichen Landstrich von Baden-Württemberg an der Grenze zu Franken. Hier hat die Bauland Brennerei Alt Enderle in Rosenberg ihren Sitz. Hier wird auch Whisky gebrannt, aber das Interesse des Genießers regten die edlen Brände aus den Urgetreiden Emmer und Grünkern, die schon im Duft wahrhaft flüssiges Brot sind. Für Infos hier klicken.

Zünftiger Empfang im großen Foyer

 Idealer Whisky-Treffpunkt: Stadthalle Mülheim


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Restaurantführer „Dortmund geht aus 2014“ erschienen




Seit gestern ist der Restaurantführer „Dortmund geht aus 2014“ im Handel. Bereits am Montag fand die Präsentation des Heftes im „VIEW“ hoch über den Dächern der Stadt statt; zur Bildergalerie der Ruhrnachrichten bitte hier klicken.

Geschäftsführer Sven Merten und Chefredakteur
Peter Erik Hillenbach präsentieren das Heft.
Foto: Michael Alisch

Wie gehabt, wurden über 250 Restaurants, Kneipen und Cafés getestet, und so gibt das Heft ein repräsentatives Bild der Gastro-Szene der Stadt ab. Besonders interessant ist die Liste der diesjährigen Neueröffnungen – man scheint in Dortmund eine Vorliebe für den Namen „Emil“ zu haben. Im „Emilio“ in der Kaisertraße gibt es mediterrane Kost, während mit dem „Emil – Grill & Meer“ im „U“ endlich ein Proejekt Wirklichkeit wurde, das lange Zeit unter dem Namen „Auerbachs Keller“ durch die Szene geisterte. Spitzenreiter in der für Dortmund so wichtigen Kategorie „Gutbürgerlich“ ist, wer hätte es gedacht, die Overkamp Gastronomie. Bei den Gourmetrestuarnats überflügelte der Jungspund Michael Dyllong vom „Palmgarden“ in der Spielbank Hohensyburg wieder einmal den Altmeister Mario Kalweit mit seine „Cuisine“, und auch Thomas Rödel mit seinem „Kochlokal“ gewann verdientermaßen Punkte dazu.

Dortmund geht aus 2014. Überblick Verlag. 228 Seiten. 7,90 Euro. Erhältlich im Zeitschriftenhandel oder hier im Internet.


Dienstag, 1. Oktober 2013

Vorpremiere des Dokumentarfilms "Slow Food Story" im Kino Endstation in Bochum-Langendreer





Am Montag fand die die Vorpremiere des Dokumentarfilms "Slow Food Story" im Kino Endstion im Bahnhof Bochum-Langendreer. Es war die erste Veranstaltung der Reihe "Feinschmeckerkino", die das Kino in Zusammenarbeit mit Slow Food Bochum bringt. Alle zwei Monate wird ein Film zum Thema gezeigt. (klick hier).

Zur Feier des Abends machte Slow-Food-Mitglied Tom Bosbach Popcorn aus seltenen Maissorten und verband so auf lustige Arte Slow-Food- mit Kinokultur.

Regulär wird der Film im Kino Endstation vom 10. bis zum 16. Oktober 2013 gezeigt. Für Slowfoodies ist er ein absolutes Muss. Allerdings führt der Titel ein wenig in die Irre. Es handelt sich weniger um eine Darstellung der Slow-Food-Bewegung als um ein Porträt ihres Gründers Carlo Petrini, was aber großenteils identisch ist. So erfährt man eine Menge über die Anfänge von Slow Food und seiner Verwurzelung in der linken Kultur der 70er Jahre. So sind auch der Komponist Paolo Conte, der Theatermacher Dario Fo und der Komiker Roberto Benigni kurz zu sehen Dass der Film nicht zu einem ehrwürdigen Denkmal für den großen kulinarischen Visionär wird, liegt vor allem daran, das Petrini ein überaus unterhaltsamer Vermittler seiner Ideen ist.

Tom Bosbach macht Popcorn.