Dienstag, 19. Juni 2018

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Die METRO in Düsseldorf wurde umgebaut, umstrukturiert und strategisch neu ausgerichtet. Schon vor der Wiedereröffnung am 7. Juni 2018 konnte der Genießer eine "Nacht in der METRO" erleben. Klick hier.

GourmeDo 2018: Kunst am Wein



GourmeDo-Sommerwein
mit Künstleretikett von Sabine Held

Immer, wenn ein internationales Fußballturnier stattfindet, reißt das eine große Lücke in die Gourmetmeilensaison. So auch in diesem Jahr. Bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2018 versuchen die kulinarischen Veranstalter gar nicht, die Leute von Fernsehern an die Teller zu locken. Erst nach dem Endspiel am 15. Juli geht es wieder mit den Gourmetmeilen weiter.

 "Easy" am Nachmittag:
Jo Marie präsentierte ihre neue Single.

GourmeDo-Macher Marcus Besler und Stiftungsvorsitzende
Sandra Heller von Hope und Help begutachten
den gemeinsamen Charity-Prosecco.

Da war es eine charmante Überbrückung, als gestern die Veranstalter der GourmeDo, die vom 2. bis zum 5. August 2018 auf dem Dortmunder Friedensplatz sattfindet, zur Vorstellung des Kulturprogramms und der Sommerweine der GourmeDo auf die Dachterrasse der Erlebbar von Rewe Schulenburg luden. Unterstützt wurde Marcus Besler dabei von Gastro-Journalist Peter Erik Hillenbach, der mit der Künstlerin Pia Bohr für das Kunstzelt und das Musikprogramm verantwortlich ist, Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende des GourmeDo-Charity-Partners Help and Hope, sowie Axel Gutschank und Thomas Stracke von Getränke Weidlich. Musikalisch untermalt wurde die nachmittägliche Party von Jo Marie Dominiak, die auch auf der GourmeDo auftritt, die Häppchen in Form eines Flying Menues steuerte die ErlebBar bei.

Flaschenparade für die GourmeDo:
Kulturchef Peter Erik Hillenbach, Sängerin Jo Marie, Veranstalter Marcus Besler,  Cahrity-Partnerin Sandra Heller, Getränke-Sponsoren Axel Gutschank und Thomas Stracke

Neben Jo Marie (3.8.) finden nachmittags auch andere Singer/Songwriter eine große Bühne: Eddie Arndt (2.8.) und U.T.A. (4.8.). Am 5.8 interpretiert das Dortmunder Duo Gitello klassische Popsongs auf Gitarre und Cello. Abends sorgen die DJs und DJanes Cosanne, Chris Luko und Vibrella für moderne musikalische Unterhaltung. Zwischendurch zaubert der Große Pilloso und sorgt für Überraschungen an den Tischen.

Im Kunst- und Kulturprogramm der GourmeDo präsentiert die Freie Kunstschule Pia Werke von Mitgliedern der Künstlervereinigung Dortmund. Schulleiterin Pia Bohr zeigt ihre sinnlichen Holzskulpturen aus Harthölzern unter dem Motto „Anfassen ausdrücklich erlaubt!“. Alexander Pohl stellt seine feinsinnigen und subtilen Zeichnungen aus.

Das Etikett des des GourmeDo-Sommerweins, ein Dornfelder Rosé, hat Gruppenmitglied Sabine Held gestaltet – ihre farbenfrohe Malerei versetzt den Betrachter in abstrakte Landschaften und in die urbane Sommerfrische. Der zweite Wein ist ein Prosecco, der zu Gunsten mit der Dortmunder Kinder-Stiftung Help and Hope auf der GourmeDo zu bekommen ist.

Das Flying Menue 
GourmeDo goes Dachterrasse

 Bulgursalat extra viel frischem Grün

Caprese mit gelber Tomate

Garnelen auf pikantem Gemüse

Curry mit Grün

Filet vom Schwein auf Selleriepüree

Roastbeef-Avocado-Sandwich

Sommerwein vs. bedeckten Himmel

GourmeDo, 2. bis 5.8.2018. Friedensplatz Dortmund. Infos hier.
Alle Gourmetmeilen im Ruhrgebiet klick hier.


Samstag, 9. Juni 2018

Eine Nacht in der METRO



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 Einfach rosa: Neue Schokoladensorte Ruby

Schon mal rosafarbene Schokolade gegessen? Ich meine jetzt nicht diese Schokoriegel, die mit einer Masse gefüllt sind, die irgendwie nach Joghurt und Erdbeeren schmeckt, sondern reine Schokolade ohne farbgebende Zusätze, die aber nicht braun oder weiß, sondern eben rosa ist. Der Genießer hatte jedenfalls Gelegenheit, dieses in Europa noch recht exklusive Produkt bei einer Party zu probieren, die die METRO in Düsseldorf exklusiv für etwa 20 Foodblogger veranstaltet hat.

 METRO-Deutschland-Komunikationschefin
Jeanette Hütten begrüßt die Blogger 

Von links: Stefan During, Projektleiter Umbau METRO Düsseldorf, Michael Widmer Geschäftsleiter METRO Düsseldorf, Thomas Storck, CEO METRO Deutschland, Klaus Sauer, Geschäftsführer Einkauf METRO Deutschland 

Anlass für diese „Nacht in METRO“ zwischen 21 und 24 Uhr mit Thomas Storck, CEO METRO Deutschland, Michael Widmer, Geschäftsleiter METRO Düsseldorf, und ihren Mitarbeitern war die Wiedereröffnung des Düsseldorfer Großhandelsunternehmens am 7. Juni 2018. Wie nach und nach alle METRO Großmärkte, wurde der riesige Laden umgebaut, umstrukturiert und strategisch neu ausgerichtet, um den Bedürfnissen der gewerblichen Kunden aus der Gastronomie noch gerechter zu werden. Obwohl der Konzernsitz in Düsseldorf ist, ist die METRO ein Kind des Ruhrgebiets. Gegründet wurde sie Anfang der 1960-er Jahre in Mülheim an der Ruhr, und mit dem Knowhow, wie man die Millionenmetropole Ruhr mit Lebensmitteln und anderen Konsumgütern versorgen kann, wurde sie schnell zu einem Global Player. Heute ist die METRO allein in Deutschland 103 Cash & Carry Märkten vertreten, die sich an gewerbliche Kunden richten.

Am 7. Juni 2018 wird die METRO in Düsseldorf wiedereröffnet 

Dabei würde der Genießer eher in die Kategorie der Endverbraucher gehören. Auch als Kochblogger hat er bei aller Aktivität kaum den Verbrauch, um all die organisatorischen und logistischen Segnungen, die die METRO für den professionellen Gastronomen bereithält, wirklich nutzen zu können. Vor allen Dingen, wenn er sich auch noch mit Leidenschaft für regionale und handwerklich hergestellte Produkte interessiert.

Konditormeister Steffen Blunck 

Umso beeindruckter war ich, als ich erfuhr, dass die rosa Schokolade aus dem handwerklich arbeitenden Betrieb Blunck in Berlin stammte. Die Manufaktur stellt Patisserie-Produkte für die Hotellerie und Gastronomie her, vom Sahnedessert bis zum Betthupferl. Geschäftsführer Steffen Blunck, Konditormeister aus Leidenschaft, war extra angereist, um den Kochbloggern in der „Nacht in der METRO“ seine Produkte zu erläutern. „Die Ruby Schokolade wird aus Kakaobohnen hergestellt, die diese besonderen Farbeigenschaften haben“, erklärte er, „und der fruchtige Geschmack kommt von ihrem hohen Säuregehalt.“ Das Verfahren, durch das die extravagante Süßigkeit ihre außergewöhnliche Farbe behält, hat der belgische Schokoladen-Mogul Barry Callebaut erst im Herbst 2017 zur Marktreife gebracht, und er hofft, neben der dunkler, weißer und Vollmilch-Schokolade Ruby als vierte Sorte etablieren zu können. Bislang ist sie in Deutschland erst selten erhältlich.

 Trendprodukt Beyond Burger, fleischlos

Genauso exklusiv war auch ein weiteres Produkt, das wir verkosten konnten: der vegane Beyond Burger. In Amerika ist der Burger aus Erbseneiweiß, der recht nah an Geschmack und Saftigkeit von gebratenem Hackfleisch herankommt, bereits Kult. Nicht zuletzt weil so illustre Persönlichkeiten wie Bill Gates, Leonardo DiCaprio oder die Twitter-Gründer Evan Williams und Biz Stone in die Bulette beyond meat, also jenseits der Fleisches, investiert haben. Hierzulande ist das Produkt eine absolute Neuheit. Erst Mitte April hat man ausgerechnet im Geflügelvermarkter Wiesenhof einen Partner gefunden, der die Veggie-Burger in Deutschland vertreibt. Selbst ein Großmarkt wie die METRO hatte noch so wenig davon auf Lager, dass nur jeder Blogger einen halben Patty bekommen konnte – exklusiver konnte eine Probierportion nicht sein.

 Gereiftes Fleisch aus dem Dry-Aged-Humidor

Allerdings: Die Aficionados von richtigem Fleisch kamen ein paar Schritte weiter voll auf ihre Kosten. Im Rahmen der Umstrukturierung ist die Fleischabteilung der METRO neu organisiert worden. Abgepackte und tiefgekühlte Produkte stehen jetzt übersichtlich beieinander. Und der Blick in den gläsernen, gekühlten Frischfleischbereich mit hochwertigen Produkten war mehr als beeindruckend. Hier kann sich der Gastronom jene Fleischstücke auswählen, die er dann gleich nebenan im Dry-Aged-Humidor nach seinen eigenen Vorstellungen nachreifen lassen kann.

Die Weinedition 1895 gibt es nur in der METRO Düsseldorf und Neuss 

Die „Nacht in der METRO“ führte die Kochblogger noch in ein ganze Reihe weiterer Abteilungen. Manchmal hätte sich der Genießer jene Rollschuhe gewünscht, mit denen seinerzeit Charlie Chaplin in dem Stummfilmklassiker „Moderne Zeiten“ durch das Kaufhaus gondelt, in das er sich über Nacht hat einschließen lassen. Die Fischabteilung war leider ausverkauft und wurde über Nacht gereinigt, um für die frische Ware am Morgen präpariert zu sein. Die Weinabteilung mit ihrem gläsernen Wein-Humidor, in dem wohltemperiert die großen Weine der Welt lagern ist gigantisch. Für so einen umsatzstarken Kunden wie die METRO kreieren die Weinerzeuger natürlich auch eigene Weine, so wie die Edition 1895, ein Grauburgunder vom Achkarrer Schlossberg, der mit Hefen eben aus dem Jahr 1895 vinifiziert wurde. Nicht weniger überwältigend war der Trip durch die Non-Food-Abteilungen: Teller und Tassen von Serax in der Geschirrabteilung, Grills der Kultmarken Weber und Charbroil in der Grillabteilung, Schneide-, Kaffee- und Rührmaschinen, Sous-vide-Garer und Einschweißgeräte in der Elektroabteilung.

Das Fabian Haupt Duo sorgte für musikalische Untermalung der Party 

Die „Nacht in der METRO“ endete schließlich da, wo sie angefangen hatte: in der Campingabteilung. Um einen illuminierten Schwenkgrill hatten die METRO-Leute ein Rund aus Liegestühlen aufgebaut, und da saßen nun die begeisterten Kochblogger, und lauschten den Songs des extra engagierten Fabian Haupt Duos. Der Genießer überlegte. Die meisten Blogger-Kollegen waren nicht einmal halb so alt wie er und fanden die Party großartig. Wäre es nicht besser gewesen, er wäre mit seinem Old-School-Selbstverständnis als Journalist auf die normale Pressekonferenz gegangen statt auf diesen Blogger-Event? Doch dann fing er an, die Songs mitzusummen. Wer einen Kochblog macht, muss auch mit den Influencern chillen.

METRO Düsseldorf. Schlüterstraße 3. 40235 Düsseldorf. Wiedereröffnung am 7.6.2018.  Infos hier.

Was sonst noch geschah

 Geschirr im Non-Food-Bereich

Grills von führenden Herstellern

Edle Weine aus dem Humidor 

Asia Food von Kreyenhoop

Blick in die Fleischhale

Verkostungsstation Beyond Burger

Der Genießer in der METRO Düsseldorf


Wochenplan: Kulinarische Termine vom 15.6. - 21.6.2018



Soccer kills Culinaria: Hier die Termine für Hungrige und Durstige in der ersten WM-Woche.

bis 23.6.2018
Spargelsaison in NRW

bis 30.6.2018
Dein Kochquintett Dortmund
Monatsmenü Juni
Dortmund, Cielo

bis 30.6.2018
Dein Kochquintett Duisburg
Monatsmenü Juni
Duisburg, Akazienhof

bis 30.6.2018
Dein Kochquintett Kreis Vest
Monatsmenü Juni
Haltern, Ratsstuben im Ratshotel

16.6.2018
Hopfen und Malz
Brauen in der Museumsbrauerei
Hagen, LWL-Freilichtmuseum

16.6.2018
Führung durch den Arbeitergarten mit Kostprobe
Rhabarber
Dortmund, Zeche Zollern, 15 Uhr

17.6.2018
Weinclub Porto Bocho
2. Öffentliches Sommerfest
Bochum, Hufeisen

Wochen- und Feierabendmärkte im Ruhrgebiet. Klick hier
Gourmetmeilen im Ruhrgebiet 2018. Klick hier

Neu in Dortmund: Café Namu Sweets



Süße Grüße aus einer anderen Welt

Vor sechs Jahren eröffneten Kim Byoun und ihr Mann Jonghun das koreanische Restaurant Namu in der Dortmunder Innenstadt (klick hier). Seitdem fühlen sich die Dortmunder von Toshirag, Samgae Onban, Bibimbap und Patbingsu dermaßen verwöhnt, dass die beiden jetzt das Restaurant um ein Café erweitern konnten. Die Gelegenheit war günstig, weil der Laden nebenan frei wurde und das Restaurant problemlos erweitert werden konnte.

Kim mit Wahlspruch

Die angeboteten ostasiatisch inspirierten, vor Ort hergestellten Teilchen sind die reinsten Sahneschnittchen im Manga-Stil: knallbunt, kulleräugig verziert – und keineswegs so zuckersüß, wie die Farben vermuten lassen. Dabei gehen sie herrlich leicht und frisch über die Zunge. Und frühstücken kann man im Café Namu Sweets auch: auf koreanisch-japanische Art.

 Für Schoko-Freunde



Verführungen aus der Vitrine

 Macarons asiatisch

 Mit süßen Bohnen gefülltes Milchbrötchen

Japanisches Frühstück mit salat und Hähnchenbrust-Croissant

Sandwich mit Ei

Obst (echt)

Desserts zum Mitnehemn

Café Namu Sweets, Olpe 14, 44135 Dortmund. 0231/554816. Di-So 11-18 Uhr. Montag Ruhetag. Infos hier.

Mit neuem Konzept: The Grand Central Grill & Bar in Hagen



Stefanie und Michael Hohoff

Mit der Einführung des 800-Grad-Grills im Ruhrgebiet haben Stefanie und Michael Hohoff deutschlandweit Gastro-Geschichte geschrieben. Inspiriert von den high-end Grillrooms in New York, wurde das „Hohoff’s 800 Grad“ in Dortmund-Deusen ein überwältigender Erfolg. Obwohl oder gerade, weil die aus exquisitem Fleisch bestehenden Gerichte im hochpreisigen Bereich angesiedelt sind, stoßen sie im grillverliebten Ruhrgebiet auf ungeahnte Resonanz.

Art Déco und Industrieziegel

Vor zwei Jahren erweiterten die Hohoffs ihr Portfolio in Hagen mit einer Doppel-Kathedrale der kulinarischen Industriekultur. In den historischen Elbershallen entstand der imposante Golden Cage mit ähnlichem Angebot wie in Dortmund, daneben die Grand Central Bar, die sich in ihrer prächtigen Ausstattung an die historischen Grand Central Station in New York orientiert und kosmopolitisches Flair in das Tor zum Sauerland bringt. Kulinarisch wurde die Bar bislang von der Küche des Golden Cage bespielt.

Jetzt haben die Hohoffs das Konzept der Grand Central Bar & Grill erneuert. Preislich moderater als im Golden Cage, wird das Speisenangebot von einer eigenständigen Küchencrew um Tobias Filthaut nach der japanischen Art des „Izakaya“ präsentiert. Es werden verschiedene Gerichte angerichtet, und jeder nimmt sich zwanglos, was er möchte. Die Speisen kommen immer noch der gemeinschaftlichen Küche mit den Golden Cage, aber es gibt für das Grand Central einen eigenen Grill, den Rabata, die japanische Variante des Hochtemperaturgrills.


Letzte Woche präsentierten Stefanie und Michael Hohoff interessierten Pressevertretern und Bloggern das neue Konzept. Was die Küche dabei auf den Tisch zauberte, war eine Reise in die große weite Welt des Kulinarischen. Hier die schönsten Gerichte.

 Eissalat, rote Zwiebel, Honig (6 Euro)

 Wakame-Alge, gelber Rettich,
Reiscracker (7 Euro)

Tataki vom Thunfisch, Mangochutney,
junger Lauch (12 Euro)

 Sashimi: Lachs, Thunfisch,
Jakobsmuschel (14 Euro)

Thai Beef Salat, Kimchi, Eigelb (10 Euro)

 Pastrami, Miso Mayonnaise, Buchenpilze (10 Euro)

Geflämmte Jakobsmuscheln,
Yuzu-Marinade, Kichererbse (12 Euro)

Mariniertes Thunfischtatar, Alge, Ton kha gai (12 Euro)

 Lackierte Entebrust, Hoisin, Eislauch  (12 Euro)

 Lachs, Blumenkohl, Mango (16 Euro)

Spareribs, Teriyaki, rote Zwiebeln (16 Euro)

 Maishhähnchenbrust, Tandoori, Joghurt (14 Euro)

Riesengarnelen, Zitrus, Avocado,
Reiscrunch (18 Euro)

Beef Saté, Miso, Cashewkerne (15 Euro)
 Pröbchen von Tataki
mit Skirt, Filet Mignon, Wagyu
 Zugabe: Dessert

Die kosmopolitischen Schutzheiligen von Hagen:
Museumsgründer Karl-Ernst Osthaus
und Architekt Henry van de Velde

The Grand Central Bar & Grill. Frankfurter Str. 24, 59095 Hagen. Tel. 02331/3620960. Infos hier.