Dienstag, 14. November 2023

Aus der Bochumer Nachbarschaft: Königsallee 1

Update Februar 2025: Seit 19.2.2025 betreiben unter dieser Adresse Boris Geigenmüller (Ehem. Küchenchef Livingroom, Five, Le Bas) und Florian Lange das Bistro und Restaurant "Allez" (klick hier).

Update 2024: Das Café ist seit August 2024 geschlossen. 


Sieglinde und Sina Pagel

In Herbert Grönemeyers legendärem Song „Bochum“ heißt es in einer Anspielung auf so‘ne Straße in Düsseldorf an einer Stelle: „Auf deiner Königsallee finden keine Modeschaun statt“, und ich weiß nicht, ob es an dieser Zeile gelegen hat, dass ich das Café „Königsallee 1“, keine zwei Minuten von meiner Haustür gelegen, fünf Monate lang nicht so richtig wahrgenommen habe. Dabei ist das denkmalgeschützte 50-er-Jahre-Haus durchaus markant. Jahrzehntelang war hier ein Fotofachgeschäft untergebracht, und in vordigitalen Zeiten hatte ich hier gelegentlich Filme (!) für meine Kamera gekauft. Eine großformatige AGFA-Reklame prägt noch heute die Fassade an der Ecke Kronenstraße. In den letzten Jahren war hier, so glaube ich, eine Textildruckerei untergebracht, ein Gewerbe, das mich aber weniger interessierte.


Denkmalgeschützter 50-er-Jahre-Stil

„Das komplizierteste war, die Genehmigungen für die Umnutzung des Ladenlokals zu bekommen“, erzählt Sieglinde Pagel, die gemeinsam mit ihrer Tochter Sina das Café betreibt. Beide kommen eigentlich nicht aus der Gastronomie. Sieglinde arbeitete als Tierärztin in Hattingen, wollte aber den Erlös für ihre Praxis, die sie verkaufte, als sie in den Ruhestand ging, noch einmal gut anlegen, und fand in ihrer Tochter Sina, die in der Gastronomie gejobbt hatte, eine Partnerin.




Viel Platz für Gespräche
 
Es scheint, als hätten sie gar nicht gewusst, welch ein Glücksgriff die Location ist, für die sie sich schließlich entschieden. Am Südrand der City auf den halben 300 Metern zwischen Schauspielhaus, Bermudadreieck und Musikforum gelegen, nach vorn einen Steinwurf bzw. einen Katzensprung (je nach revolutionärem Bewusstsein des Betrachters) bis zum Ehrenfelder Szene-Zentrum Hans-Ehrenberg-Platz entfernt, im Rücken die traditionellen und vor allem die neu entstandenen Wohnprojekte auf der Hermannshöhe und in der Kronenstraße – hier findet sich ein Publikum, das für ein Café ideal ist. Und wenn, was ja durchaus passieren kann, der Bochumer Abschnitt des Radschnellwegs Ruhr hier einmal vorbeiführt, ist die exponierte Adresse sicherlich eine unübersehbare Raststätte für die Generation Pedelec.

Draußen ist wie drinnen

„Einen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen, und einen Ort, an dem die jungen Leute von ihren Handys loskommen und ganz direkt und persönlich miteinander kommunizieren können“, beschreibt Sieglinde ihr Ziel bei der Café-Gründung. Sieht man, mit welcher Begeisterung das Café angenommen wurde, scheint das Konzept gelungen zu sein. Selbst bei kühleren Herbsttemperaturen sind sogar die Bänke auf dem Bürgersteig der vielbefahrenen Königsallee gut besetzt. Nur das Loslassen der technischen Kommunikationsmittel scheint ein frommer Wunsch zu bleiben. Gerade zur Nachmittagszeit ist das Café von fleißigen Studentinnen und Studenten gut besucht, die ihr Tablet vor sich aufgeklappt haben, um irgendetwas nachzubereiten. Das klappt auch deswegen so gut, weil das Lokal mit drei Gasträumen groß genug ist, um hier seine Ruhe zu finden.


Und natürlich, weil hier bestens für das leibliche Wohl gesorgt wird. „Dass unser Café besonders bei jüngeren Leuten so gut ankommt, liegt sicherlich daran, dass wir versuchen, unser Angebot konsequent vegan zu halten“, erklärt Sieglinde. Lediglich zu den Kaffeespezialitäten kann man auch Kuhmilch bekommen – die Nachfrage war einfach zu groß. Alle Kuchen werden im Haus gebacken, von Sieglinde oder von sich berufen fühlenden Mitarbeiterinnen, und entsprechend heimelig schmecken sie auch.

Chef in der Küche: Dominik

Neben einem sehr gut angenommen Frühstücksangebot sind es die warmen Mittagsgerichte, die einen Besuch lohnen. Für ist Dominik verantwortlich, den das Studium der Hydrogeologie nach Bochum gezogen hat, und der sich dann aber entschied, seine Leidenschaft fürs Kochen in der Kellerküche auszuleben.

Und das lohnt sich. Als ich vor ein paar Wochen das erste Mal mit ein paar Freunden in der „Königsallee 1“ war, begeisterten uns die Falafel und die ostasiatisch inspirierten Nudeln. So beschloss ich letzte Woche, dort noch einmal zu Mittag zu essen. Ich genehmigte mir den Serviettenknödel mit Erbsenpüree und Paprika-Pilzrahmsauce und als Nachtisch einen Käsekuchen. Was für ein Mittachessen!


Mittachessen auf der Königsallee
9.11.2023, Königsallee 1, Bochum


 
Haus-Limo Zitrone Holunder Minze 4,40 Euro

 
Serviettenknödel mit Erbsenpüree und
Paprika-Pilzrahmsauce 12,50 Euro

Ein Gericht wie herbstlicher Waldspaziergang. Allein der intensive Duft ließ einen Braten, wie er samt Sauce gern zum Knödel serviert wird, nicht vermissen.



Cheezecake 4,20 Euro

Saftig und locker, dazu gab es einen Cappuccin0 3,30 Euro


Weiteres

Nudeln asiatisch


Falafel


Donauwelle mit Americano


Blaubeer-Käsekuchen mit Cappuccino

Königsallee 1 Café & Bar. Königsallee 1, 44789 Bochum. Tel. 01523 7865865. Mo-Fr 11-22 Uhr, Sa 10-22 Uhr, So 10-19 Uhr. https://koenigsallee1.com/ 
 
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Sonntag, 12. November 2023

Ruhrgebietsküche: Pumpernickel mit geräuchertem Saibling aus dem Muttental, Rotkohlpesto, Meerettich-Ingwer-Kurkuma-Crème und marinierten roten Zwiebeln als Vorspeise zum Sauerbraten vom Auerochsen aus den Ruhrwiesen


Vorspeise: Räuchersaibling aus dem Muttental auf Pumpernickel

Es traf sich bestens, dass Bauer Schulte-Stade in Hattingen genau zum Geburtstag meiner Mutter am 30. Oktober (sie wäre 107 Jahre alt geworden) fertig eingelegten Sauerbraten vom Auerochsen im Angebot hatte. Sauerbraten war eines der Gerichte, das sie besonders gut zubereiten konnte, zwar nicht vom Auerochsen, aber ich nahm das trotzdem zum Anlass, mir solch ein herzhaftes Stück Fleisch zuzubereiten. Wie ich das nach dem Rezept aus einem alten Kochbuch meiner Mutter mache, habe ich schon öfters gepostet. (Zum Rezept klick hier). Ob sie selbst danach gekocht hat, weiß ich allerdings nicht genau. Rotwein war in ihrer Marinade nie.


Hauptgang gestern bei Mama reivisited: Sauerbraten vom Auerochsen

Sauerbraten-Zutaten

Anders als im Rezept und anders als früher bei meiner Mutter, waren viele Senfkörner in Bauer Schulte-Stades Marinade, so dass sie ziemlich nach Senf schmeckte, was nicht ganz stilecht war. Nun gut. Ich verfeinerte die Marinade noch mit einem guten Glas Spätburgunder und etwas Apfelessig, und der Sauerbraten wurde prächtig. Dazu gab es Knödel (Rezept hier), Apfelmus und Rotkohl, natürlich alles hausgemacht. Vom Rotkohl blieb noch ein gehöriger Rest übrig.

Räuchersaibling aus dem Muttental

Als ein paar Tage später Vera von Gemüse Gebauer (klick hier) wieder Forellen aus dem Wittener Muttental im Angebot hatte, bestellte ich mir einen köstlichen Räuchersaibling. Daraus machte ich mir ein farbenfrohes Bütterken, das auch prima eine Vorspeise zum Sauerbraten hätte sein können. Dafür verarbeitete ich den Rotkohlrest mit Walnüssen, Datteln und Orangenschalen zu einem Pesto. Dann kam noch eine Meerettich-Kurkuma-Ingwer-Crème dazu. Der Kurkuma war frisch aus regionaler Ernte, Ingwer und Meerettich waren leider noch nicht so weit, so dass ich getrockneten bzw. eine Zubereitung aus dem Glas verwendete. Gemeinsam mit dem Räuchersiablin kam das aufs Pumpernickel und wurde mit ein paar marinierten roten Zwiebeln gekrönt. Ein paar angebratene Kartoffelwürfel rundeten die ganze Sache ab. Das sah dann nicht nur hübsch aus, sondern schmeckte auch hervorragend.


Rezept: Pumpernickel mit geräuchertem Saibling aus dem Muttental, Rotkohlpesto, Meerettich-Ingwer-Kurkuma-Crème und marinierten roten Zwiebeln

Räuchersaibling aus dem Muttental:

1 geräucherter Saibling aus dem Muttental (oder andere Räucherforelle)

Vom Räuchersaibling Kopf und Schwanz abschneiden und die Haut abziehen. Filets von der Gräte lösen. Kleine Gräten mit einer Pinzette entfernen.


Rotkohlpesto:
200 g gekochter Rotkohl (Rezept hier)
30 g Walnusskerne
1 Bio-Orange
20 g Datteln
1 EL Rapsöl
Pfeffer, Salz
Apfelessig

Walnüsse hacken, Datteln entkernen und in Stücke schneiden. Orangenschale abreiben. Einige Orangenfilets herausschneiden, Rest der Orange auspressen.
Rotkohl, gehackte Walnüsse und Dattelstücke und Orangenabrieb i ein Schüssel geben und mit dem Mixstab pürieren. Mit Orangesaft und Rapsöl geschmeidig machen. Mit Pfeffer, Salz und Apfessig abschmecken.


Meerettich-Ingwer-Kurkuma-Crème:

1 Glas Sahne Meerettich
1 Stück frischen Kurkuma
1 Stück Ingwer
Zucker

Nach Geschmack Kurkuma und Ingwer in den Sahne-Meerettich reiben. Mit Zucker abschmecken.


Marinierte rote Zwiebeln:

1 rote Zwiebel
1 ungespritzte Zitrone
1 ½ EL Apfelessig
1 EL Zitronensaft
1 TL Puderzucker
½ TL Salz
Von der ungespritzten Zitrone sehr dünne Streifen Schalen abschälen. Zitrone auspressen.
Apfelessig, Zitronensaft mit Puderzucker und Salz und zu einer Marinade verrühren.
Zwiebel schälen und auf der Mandoline in hauchdünne Scheiben schneiden. Zwiebelscheiben und Zitronenschalen mit der Marinade übergießen und mindestens 1 Stunde, am besten über Nacht, marinieren lassen.

Bratkartoffelwürfel:
3-4 Kartoffeln
1 Stück Kurkuma oder 1 TL Kurkumapulver
Salz
Rapsöl
Curry

Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. In Salzwasser und dem Kurkuma kurz blanchieren, damit sie gelb werden. Abgießen und ausdämpfen lassen. In Rapsöl goldgelb braten. Evtl. mit Curry würzen.


Anrichten:
4 Scheiben Pumpernickel

Pumpernickelscheiben in die gewünschte Form und Größe zurechtschneiden. Mit der Meerettich-Ingwer-Kurkuma-Crème enstreichen. Rotkohl-Pesto darauf geben. 1 Stück Räuchersaibling darauf legen und mit den marinierten Zwiebeln garnieren. Kartoffelwürfel darum verteilen.

Montag, 6. November 2023

Neu in Essen-Rüttenscheid: Teko by Lange Rodriguez

Das Restaurant hat am 23.6.2026 einen Michelin-Stern verliehen bekommen.


Eigentlich hätte man die große Veränderung in der „Rotisserie du Sommelier“ schon erahnen können, als Hans Robert Lange Rodriguez im letzten Jahr nach einem kurzen Zwischenspiel in Mülheim (klick hier) nach Essen-Rüttenscheid  zurückkehrte. Jahrzehntelang war das Restaurant Inbegriff für französisch inspirierte Küche mit deutschem Einschlag und Vorliebe für nachhaltig produzierte regionale Produkte, und dass ausgerechnet hier ein Koch mit südamerikanischen Wurzeln die Nachfolge des nach langen Jahren ausgeschiedenen Küchenchefs André Kaulke antreten sollte, konnte durchaus irritieren. Doch dass die „Rotisserie du Sommelier“ zum „Rodizio du Sommelier“ würde, stand nicht zu befürchten, wie ich in meinem damaligen Post bemerkte (klick hier). Doch es sollte noch ganz anders kommen.

Vor acht Jahren hatte Hans Robert Lange Rodriguez, Sohn einer deutschen Mutter und eines bolivianischen Vaters, in der Rotisserie seine Kochlehre absolviert, sich am „Basque Culinary Center“ im spanischen Bilbao sich ein wenig mit der avantgardistischen Küche vertraut gemacht, in Bolivien in einem Hotel gekocht, im Ruhrgebiet bei Nelson Müller, in Gelsenkirchen und schließlich in Mülheim gearbeitet. Sein Ziel war es immer, ein eigenes Restaurant zu führen und wenn möglich auch einen Michelinstern zu erringen.

Hans Robert Lange Rodriguez und
seine Lebensgefährtin Chantal Kretschmann

Zumindest ersteres ist ihm jetzt gelungen. Nachdem sich auch Rotisserie-Patron Thomas Friedrich in diesem Sommer aus dem Geschäft zurückgezogen hatte, hat Hans Robert Lange Rodriguez die traditionsreiche Location in Rüttenscheid komplett übernommen und sie grundlegend verändert. Unterstützt wird er dabei von seiner Lebensgefährtin Chantal Kretschmann. Das Lokal ist zwar immer noch ein hübsches intimes Restaurant mit 30 Plätzen, doch das französische Flair ist verschwunden. Statt der früheren Belle-Epoque-Gemütlichkeit herrscht nun eine coole braunledrige Bar-Atmosphäre, die schwarzweißen Fotos von südamerikanischen Wüstenlandschaften an den Wänden verweisen in eine ganz andere Weltgegend. „Teko by Lange Rodriguez“ steht jetzt als Name auf dem Firmenschild. „Teko“, so erläutert Hans auf seiner Internetseite, bedeutet auf Spanisch „Kultur“. Und dieses große Wort trifft genau die temperamentvollen Gesten, mit denen er seine Pläne für das Restaurant unterstreicht. Neben seinen kulinarischen Ambitionen  gehören auch Veranstaltungen mit südamerikanischen Künstlern dazu, Menüs mit Gastköchen und eine Preisgestaltung, die auch junge Leute anspricht.




Die traditionsreiche Location strahlt in neuem Glanz

„Zwei Kulturen, ein Geschmack“ heißt die Formel, auf die er mit seinen deutsch-bolivianischen Wurzeln anspielt. Das hatte er schon in der Rotisserie und vorher in Mülheim versucht, wie ich probieren konnte,  doch jetzt im eigenen Restaurant sei er, wie er betont,  erst richtig frei. Die südamerikanischen Einflüsse finden sich in den Zutaten wieder, Amaranth, Quinoa, Mais, Kakao, um nur einige zu nennen. Ein seiner bevorzugten Zubereitungen ist da Fermentieren, das er von seiner Großmutter gelernt hat und das es auch hier im Ruhrgebiet verwurzelt ist – die Einmachgläser mit Gemüsepräparaten begleiteten ihn durch alles eine Küchen. Bezeichnenderweise hat er in diesem Jahr beim Wettbewerb „Koch des Jahres“ in der Challenge „Omas Küche“ den ersten Platz belegt. Südamerikanischen Ursprungs ist auch die Leidenschaft, mit der Hans seine Vorliebe für Kaffee zelebriert. Mit geradezu wissenschaftlicher Präzision praktiziert der Kaffee-Sommelier die Zubereitung, misst grammgenau Kaffeepulver und Wassermenge ab, (12 Gramm Kaffee auf 200 g Wasser) und brüht mit nicht mehr kochendem Wasser und wohldosierter Strahlbewegung auf. Doch auch mit anderen, eher deutschen Genussmitteln hat er Pläne. So schweben ihm Menüs und Gerichte vor, die er mit Bier realisieren will.


Immer dabei: fermentierte Gemüse



Leidenschaft für Kaffee

Das Pressemenü, zu dem Hans Robert Lange Rodriguez zwei Wochen nach der offiziellen Eröffnung des „Teko“ eingeladen hatte, zeigte, wie diszipliniert er bei allem südamerikanischer Leidenschaft kochen kann. Bei den fünf Gängen, die er servierte, zeigte sich einmal mehr, dass er ein Meister der tadellosen optischen und handwerklichen Präsentation ist, durchaus mit Hang zur Pinzettenküche. Die detaillierten Beschreibungen der Gänge, die er für die Berichterstattung zur Verfügung stellte und die ich bei den Bildern weiter unten dokumentier, beweisen das. Und auch die Weinauswahl  war sorgfältig und bestechend. Doch die Freiheit, die er im eigenen Restaurant ausleben will, zügelte er zugunsten vermeintlich deutscher Geschmacksvorlieben noch ziemlich deutlich. Es mögen Klischeevorstellungen von Südamerika sein, aber etwas mehr überraschende Exotik, überbordendes Temperament oder ganz einfach mehr „Wumms“, wie es Sternekoch Berthold Bühler, der ebenfalls am Menü teilnahm, ausdrückte, hätten den Erwartungen, den die Zutaten hervorriefen, deutlciher erfüllt. Doch das Restaurant „Teka“ ist ja noch ganz neu, und Hans Robert Rodriguez wird sich schon rasch frei schwimmen. Ob’s dann auch mit einem Michelinstern klappt?

 


Diner für sieben kultivierte Herren
2.11.2024, Teko by Lange Rodriguez

 

Vorweg
Aperitif aus destillierten Kaffeeschalen
Ein alkoholfreies Getränk mit irritierender sanfter Fruchtigkeit

Kartoffel- und Tapioka-Käsebrot mit Guacamole-Butter

 

Amuse Gueulle

Gelierte Aioli

Krokette mit flüssigen Bechamelkern / Petersilienemulsion

Sandwich de Chola
36 Stunden gegarter Schweinebauch / Mayonnaise aus geräucherter Karotte / gepickelte Schalotten
Dabei handelt es sich um die Miniaturisierung eines Street-Food-Gerichtes aus Südamerika


Fjordforelle
Mango, Quinoa, Mojito
Die Fjordforelle ist gebeizt und aromatisiert mit Kardamom, Korianderund Fenchel aromatisiert. Mango ist als Gel, in Würfel aromatisiert mit Mango Essig und braunem Zucker und als Öl verarbeitet. Garniert mit gepufftem Quinoa mit Zitronenzeste, Orangenblüten, Koriander). Der Mojito Schaum besteht aus Rum, Limette, braunem Zucker und Minze und von Jalapeño-Siracha-Öl umgeben.

Sauvignon Blanc Outer Limits
Weingut Viña Montes, Aconagua Valley, Chile
Ein Wein aus Südamerika darf nicht fehlen.

 


Jakobsmuschel
Quitte, Kürbis, Honig
Quitte als Würfel, Gel, und emulgiert, Kürbis alsPüree, eingelegt. Honig als Gel. Erdnuss emulgiert und im Ganzen. Gewürzbrot aromatisiert mit Fenchel, Zimt, Nelke.
Die Jakobsmuschel wurde ursprünglich von den Spaniern aus Südamerika nach Europa gebracht.

Crozes Hermitage Mule Blanche
Domaine Paul Jaboulet Aîné, Rhône, Frankreich
Passend ausgesucht, erinnert noch ein wenig an den Weinkeller der Rotisserie.

 


Fagottini
Schwarzer Tee, Trüffel, geräucherte Schalotte
Schwarzer Tee (Pilzbrühe mit fermentiertem Schwarzem Tee). Geriebener Trüffel. Ggeräucherte Schalotte. Buerre Blanc aus weißem Trüffel. Kräutersaitlinge und weiße Trüffel

Barbera d’Alba
Cordero di Montezemole, Piemont, Italien
Zur mit Pilzen gefüllten Nudel natürlich ein Roter aus dem Piemont.

 


Ochsenfilet
Amaranth, Blumenkohl, Zwetschge
Gepuffter Amaranth mit Nüssen aromatisiert. Blumenkohl im Ganzen sautier und als geräuchertes Püree geschmort). Zwetschge als Gel, im Ganzen und als Sud.

Cigalus Rouge
Gérard Bertrand, Languedoc, Frankreich
Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Syrah, Grenache Noir und Carignan, ideal zum Rindfleisch

 

Kalamansi
Petersilie, Kakao, Mais
Petersilie  als Eis und Öl). Kakao als Mousse und asl „Steine“. Mais im Ganzen flambiert. Sud aus fermentiertem gelbem Mais, Zitrone und Maracuja
Kalamansi sind eine Orangenart von den Philippinen

Grüner Veltliner V.D.N.
Domaine Wachau, Wachau, Österreich
Mit Weinbrand gespritete Spezialiät,.die an süßen Port erinnert.

 


Teko by Lange Rodriguez. Wegenerstraße 3, 45131 Essen-Rüttenscheid. Tel.  0201/9596930. Mi-Sa 17-22 Uhr. So, Mo, Di geschlossen. www.teko-by-langerodriguez.de

Der Genießer bedankt sich für die Einladung.
Dank an Michael Alisch für die Organisation.