Montag, 20. September 2010

Schnelles Sonntagsessen: Schwertfischkotelett mit Pilzrisotto und gemischtem Salat



Die Produkte von Wald und Meer miteinander zu vereinen, ist eine Spezialität der Mittelmeerküche. Daran musste der Genießer denken, als er am Samstagabend kurz nach sechs bei Perfetto im Mülheimer Rhein-Ruhr-Zentrum stand und überlegte, was er denn Sonntag kochen könnte. Zwei Produkte lachten ihn da an. Einmal getrocknete Steinpilze und recht pralle frische Crèmechampignons. Und zum anderen genauso frisches Schwertfischfilet - die Fischtheke ist ja mittlerweile das Beste an dem ganzen Laden. Also schlug der Genießer zu und versorgte sich mit den Zutaten für ein schnelles Sonntagsessen: Schwertfischkotelett mit Pilzrisotto und gemischtem Salat.

Champignons und Schwertfisch

Die Zubereitung dauerte ganze 30 Minuten. Um ein hocharomatisches Pilzrisotto herzustellen, weichte der Genießer als erstes die getrockneten Steinpilzen ein. Dann erhitzte er Gemüsebrühe, würfelte eine Zwiebel und Knoblauch, rieb Parmesan und putzte die Champgnons, was nicht viel Arbeit war. Er wusch er den Salat, machte aus Essig Öl, Pfeffer, Salz und Zucker ein Dressing dazu. Das alles dauerte um die 10 Minuten. Schließlich begann er, das Risotto zuzubereiten (Rezept hier). Kurz, bevor es fertig war, machte er den Salat an und briet die Schwertfischkoteletts auf jeder Seite knapp zwei Minuten. Und zwar in Butter, wie ihm der Fischverkäufer empfohlen hatte. In Olivenöl würden sie zäh, hatte er gemeint. „Ob das die Sizilianer wissen?“, fragte sich der Genießer, fand aber, dass der Tipp mit der Butter hervorragend war. Der Fisch war herrlich saftig.

Empfehlung des Fischverkäufers: in Butter braten

Dazu gab es einen 2005er Spätburgunder „Vierte Jahreszeit“ der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut, ein schön gereifter, leicht daherkommender Rotwein, der gleichermaßen zum festfleischigen Fisch und zu den Pilzen passte. Die rare Flasche hatte der Genießer vor Jahren einmal in einem kleinen Weingeschäft in Jena gekauft.

Kommentare:

  1. Sag mal Geniesser, das musst Du schon begründen, warum Du erst am Samstag um 18 Uhr einkaufst, und dann noch im RRZ! Komm mir nicht mit einer Ausrede!
    Trotzdem: "A la bonne heure", wäre auch mal was für mich, wenn die FdgG wieder woanders weilt.

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  2. Ist 'ne gute Zeit zum Einkaufen! (Und wer diesen Blog WIRKLICH aufmerksam liest, weiß auch, warum ich wo einkaufe.)

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  3. Ist die Frage, ob in Butter oder in Ölivenöl gebraten wichtig für das Bratergebnis. M.E. kommt es mehr auf die Temperaturführung an, etwas zu viel und die Filets sind trocken. Daher esse ich Thun- oder Schwertfisch am liebsten roh wie Sashini. So wird auch ein evtl. Fischgeschmack unterdrückt.

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  4. @ Julius_3: Denke ich auch, aber in Butter gebraten schmeckte es auch. Den Fisch roh zu essen, davon riet der Verkäufer ab. Es ssagte ausdrücklich, es sei keine Sashimi-Qualität.

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