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Dienstag, 4. März 2014

Aus dem Archiv: Maschinenhaus im BernePark - Esskultur in der Kläranlage

Der Text erschien erstmals in "Ruhrgebiet geht aus 2014/2015".
Zu den Fotos des Menüs klick hier.
Das Restaurant ist geschlossen.


Als im Jahr 1972 die Blödelbarden Schobert & Black in dem satirischen Lied „Fortuna, Fummel & Sohn“ den „Harten der Harten nur“ so etwas Absurdes empfahlen, wie mit „Schlafzelt und Campingsack“ in Gelsenkirchen-Buer Urlaub zu machen, da wussten sie noch nicht, was seit 2010 in Bottrop-Ebel möglich ist. Seit dem Kulturhauptstadtjahr können dort Benutzer des Emscher-Radweges in zu kleinen Wohneinheiten umgebauten Kanalisations-Röhren übernachten. Das kuriose Hotel gehört zum BernePark, einer unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Kläranlage. Deren Maschinenhaus mit seinen beiden zu Teich und Pflanzenbeet umgebauten Klärbecken sieht heute fast wie ein barockes Lustschlösschen aus und beherbergt neben einem Industriemuseum auch ein Restaurant, das seit letztem Jahr von Johannes Lensing geführt wird.

Restaurantfreunden ist der gebürtige Bueraner noch aus der heute nicht mehr existenten Bochumer Stadtparkgastronomie oder der Loemühle in Marl bekannt. Eine Zeitlang verbrachte er auch in der Pfalz und kam nun ins Ruhrgebiet zurück, um die Küchenverantwortung im Maschinenhaus zu übernehmen. Eine volkstümliche, dem Charakter des Ausflugsziel entsprechende Küche bietet er hier an, mit „Ebeler“ Kartoffelsuppe mit Mettwurst und Croutons (5,50 Euro), Barthering mit Zwiebeln, Bratkartoffeln und Salat (9,80 Euro) oder Schweinefilet mit einer Kruste aus grobem Senf und Kräutern, Schalottensauce, Karottengemüse und Potthucke (15,50 Euro). Wichtig ist ihm dabei, dass er frische Produkte aus der Region verwendet und sich so das Ruhrgebiet in den Gerichten widerspiegelt.

Zur kulinarischen Höchstform läuft er bei Menü-Aktionen auf. Das war zum Test-Zeitpunkt sein Beitrag zum Menue-Karussell, das neuerdings auch im Emscher-Lippe-Raum stattfindet. Das viergängige Menü zu 35 Euro war geradezu ein Schnäppchen: kreativ gekocht, witzig angerichtet und zudem zusätzlich mit einem Amuse gueule eingeleitet, das anderswo als eigener Gang gegolten hätte. Das getrüffelte Kartoffelsüppchen war ein Gläschen voll hocharomatischer, mit einem knusprigen Nacho gekrönter Luft, das Appetit auf mehr machte. Großartig die Weine, die Jürgen Lensing zum Menü ausgesucht hatte, ein Sauvignon blanc Russbach aus Rheinhessen und ein spanischer Tempranillo Rejadorada.

Witzig dann der erste Gang: Mausohrsalat. Keine Angst, hier musste man nicht die niedlichen Lauscher der putzigen Nager verspeisen, sondern das ist eine Bezeichnung für Feldsalat. Garniert war er mit einem Dressing von Kürbiskernöl und Sherryessig und nicht weniger witzigen Salinos aus Walnussweingummi und einer schön gebratenen Wachtelbrust. Etwas unscheinbarer, aber auch sehr lecker, war das nun folgende Süppchen von roten Linsen mit Crevetten und Lauch.

Für den imposanten Hauptgang wurden zartes Schweinfilet, Rauke und Schinken in ein dünnes Blatt aus Brickteig und dieser Wrap aufrecht auf ein Kartoffel-Schalotten-Rösti mit Pommerysenfsauce gesetzt, schön anzusehen und ausgewogen im Geschmack.

Ein wenig mächtig war hingegen das Dessert, ein Törtchen von Feigen, Mohn und Schokolade und einem etwas salzigem Erdnuss-Crumble-Eis.

-kopf

46242 Bottrop, Ebelstraße 25a

Sonntag, 23. Februar 2014

(Vor-)Frühlingslust: Menuekarussell-Menü im Bottroper Maschinenhaus im Bernepark

Schweinefilet mit Rauke und Schinken im Brickblatt, dazu ein Kartoffel-Schalottenrösti und Pommerysenfsauce - der Hauptgang des Menuekarussell-Menüs im Maschinenhaus in Bottrop.

Das Maschinenhaus im Bernepark ist eines der witzigsten und charmantesten Restaurants in einem Industriedenkmal. Einst war hier, am Ufer von Berne und Emscher, das modernste Klärwerk Europas. Jetzt mutet das Teil wie ein kleines Barockschlösschen an, und die Klärbecken wie Pflanzenbeete und Gartenteiche. Hier kocht seit letztem Jahr Johannes Lensing, vielen noch aus der Orangerie in Bochum und aus der Loemühle in Marl bekannt.

Gruß aus der Küche:
Getrüffeltes Kartoffelsüppchen 

 Mausohrsalat in einem Dressing von Kürbiskernöl
und Sherryessig, dazu Walnussweingummi
und gebratene Wachtelbrust

 Süppchen von roten Linsen
mit Crevetten und Lauch

Törtchen von Feigen, Mohn und Schokolade
mit Erdnuss-Crumble-Eis

Samstag, 13. August 2011

„Kichhellener kulinarische Landpartie“: Feuchtes Gourmetmeilen-Vergnügen

Leider konnte der Brezelbruder die
"Kirchhellener kulinarische Landpartie"
nicht vor dem Regen schützen.

Gutes Wetter war ja nicht unbedingt angesagt, dennoch trieb den Genießer die Chronistenpflicht gestern zur Gourmetmeilen-Eröffnung nach Kirchhellen zur Eröffnung der „Kulinarischen Landpartie“. Und prompt öffnete der Himmel um 17 Uhr die Schleusen. Es prasselte ordentlich, auch noch, als der Genießer nach etwa einer Stunde den Johann-Breuker-Platz verließ. Schade, denn keine Gourmetmeile im Ruhrgebiet gibt sich kleinstädtischer als hier im ländlichen, nach Bottrop eingemeindeten Kirchhellen.

Das gönnt man keiner Gourmetmeile: Kirchhellen im Regen

Die meisten Teilnehmer kannte der Genießer von anderen Gourmetmeilen im nördlichen Ruhrgebiet. Scherrers unvermeidlich halbe gelackte Ente vom „Machinenhaus im Bernepark“, die vorzüglichen Fleischgerichte der Bio-Metzgerei Scharun und den eher zwiespältigen Pferdesauerbraten von „Kleinstede’s Hotel-Restaurant Grewer“ hatte er bereits bei „Bottrop echt lecker“ gekostet, und auch das Brauhaus Bottich, das „Ristorante da Pepe“ und das „Feierabendhaus“ gehörten zu den „üblichen Verdaächtigen“ der Meilen in Bottrop und Recklinghausen.

Angesichts der Wetterlage beschränkte sich der Genießer auf ein kleines dreigängiges Menü, doch er musste wieder einmal feststellen, dass hier im nördlichen Ruhrgebiet die Portionen größer sind als anderswo. Was er vorgesetzt bekam, waren richtige Kantinenteller – sogar die Rinderleber beim „Restaurant Monning“ aus der fernen Mülheim an der Ruhr. Hier bekommt man was für Geld, und das sieht man sofort, denn die Preise stehen kundenfreundlich in der Programmbroschüre.


Marienthaler Gasthof: Gebratenes Rotzungenfilet in Kräuteröl mit Rucolapesto, dazu Sommersalate und baguette: (7,70 Euro). Als erster Gang fast zu groß. Das Fischfilet lappte über den Tellerrand wie ein Wiener Schnitzel. Das Rucolapesto war streng im Geschmack, und der Salat schwamm passend zum Wetter in der Sauce.

Restaurant Monning: Junge Rinderleber mit getrüffeltem Apfel-Karottenpüree und Röstzwiebelsauce (7,50 Euro). Ein preiswerter Sattmacher, deftig und lecker und sogar mit einer gewissen geschmacklichen Raffinesse.


Biometzgerei Scharun: Frische Erdbeeren auf Zitronencrème mit Pistazienkrokant (5 Euro). Dass es bei Scharun großartiges Fleisch gibt, wusste der Genießer bereits, deshalb wählte er hier das Dessert. Das war auch gut und eine ordentliche Portion.

Die "Kirchhellener kulinarische Landpartie" geht noch bis Sonntag, den 14. August 2011. Infos hier.

Samstag, 23. Juli 2011

Gourmetmeile „Bottrop echt lecker“ eröffnet

Blauer Himmel über Bottrop

Zum ersten Mal findet vom 22. bis zum 24. Juli 2011 die Gourmetmeile „Bottrop echt lecker“ statt. Dahinter steckt eine Agentur aus Dorsten, die auch für die Organisation der Meilen in Schermbeck, Kirchhellen, Gladbeck und Essen-Rüttenscheid zuständig ist. Der Berliner Platz vor dem Bottroper Rathaus wurde mit 11 Pagodenzelten, 1500 Sitzplätzen und allerlei Blumenschmuck hübsch hergerichtet, und als gestern am späten Nachmittag zur Eröffnung durch Oberbürgermeister Bernd Tischler die Sonne herauskam, wurde der Platz sogar in südliches Licht getaucht – in diesem Sommer nicht gerade selbstverständlich.

OB Bernd Tischler eröffnet die Gourmetmeile

Dennoch war der Genießer von seinem Besuch enttäuscht. Bei einer Stippvisite nach Bottrop im Frühsommer hatten einige Restaurants wie etwa den „Bahnhof Nord“, den „Overbeckshof“ oder auch „Haus Lindemann“ kennen gelernt, die einen sehr guten Eindruck auf ihn gemacht hatten. Doch von ihnen fand er auf der Teilnehmerliste keine Spur. Nur das „Restaurant Maschinenhaus im BernePark“, die Bio-Metzgerei Scharun und das „Brauhaus Bottich“ kamen aus Bottrop. Die anderen stammten aus der aus der Umgebung und waren dem Genießer unbekannt.

Leider kam er nicht dazu, diese Läden kennen zu lernen. Denn die Portionen der Gerichte, die er probierte, waren viel zu groß – auf einer Gourmetmeile kontraproduktiv, denn man will sich ja nicht an einem Stand pappsatt essen, sondern viele weitere Sachen probieren. Das war so gut wie unmöglich. Dazu kam, dass die Gerichte auch nicht so gut waren, als dass der Genießer noch Appetit auf mehr gehabt hätte.

Um es kurz zu machen: Die gelackte halbe Ente mit Orangensauce (8,50 Euro) des „Maschinenhauses“, die schon eine Spezialität von Patron Ernst Scherrer war, als er noch das „Landhaus Scherrer“ in Recklinghausen führte, war groß genug für zwei Personen und kalt geworden, ehe der Genießer sie ganz aufessen konnte. Warum wurde sie nicht auch als eine Viertel-Portion angeboten, wie es etwa der „Kiepenkerl“ beim Spargel Gourmetfestival in Kirchhellen getan hatte?

Vollends enttäuschte der „Westfälische Pferdesauerbraten mit Rotkohl und kleinen Klößchen“ (9 Euro) von „Kleinalstede’s Hotel Restaurant Grewer“ in Dorsten. Bottrop ist Austragungsort eines traditionellen Pferdmarktes, und so fand der Genießer es eigentlich toll, dass so ein Gericht angeboten wurde. Doch leider war an dem Gericht nur der Rotkohl sauer. Das Fleisch war trocken und laff, die Sauce schmeckte trotz dunkler Farbe und Sämigkeit wässrig, und nur das Gemüse brachte die notwendige Würze auf den Teller.

Richtig lecker war hingegen der „Salzkrustenbraten an süß-sauren Belugalinsen mit Apfel-Kartoffel-Pü“ (9 Euro) von der Biometzgerei Scharun. Das Bio-Fleisch war kernig und schmeckte nach Schwein, Püree und Linsen waren aromatisch abgeschmekt, der Teller liebevoll angerichtet. Doch auch hier war die Portion viel zu groß. Die zweite Scheibe des kostbaren Fleischs musste der Genießer liegen lassen, so dass er schließlich keine Lust mehr hatte, noch weitere Gerichte zu probieren.

Stattdessen machte sich der Genießer mit vollem Bauch auf den Heimweg und dachte sehnsüchtig an die raffinierten, kleinen und äußerst befriedigenden Gaumenschmeichler auf dem „Kulinarischen Treff“ in Mülheim.

„Bottrop echt lecker“ läuft nach bis zum 24, Juli. Infos hier.

Meilen-Kulisse: das Bottroper Rathaus

Mittwoch, 18. Mai 2011

Spargel-Gourmetfestival 2011 von „Essen genießen“ in Bottrop-Kirchhellen


Das Spargel-Gourmetfestival 2012 findet vom 25-28.Mai 2012 statt. Weitere Infos hier.

Es war eine Idee für die Kulturhauptstadt, als die beiden Mitglieder des Vereins „Essen genießen“  „Kiepenkerl“ und „Trattoria Trüffel“ u.a. im letzten Jahr aufs Land zogen, um zusammen mit dem Kirchhellener Restaurant „La Botte“ das erste „Spargel Gourmetfestival“ auf Hof Umberg zu feiern. Die Aktion war ein Riesenerfolg. Bei schönstem Sommerwetter stürmten die Gäste über die beiden Pfingstfeiertage den schmucken Bauernhof an der A31, um sich an Spargel, Erdbeeren und anderen Leckereien gütlich zu tun. Kein Wunder, dass die erfolgreiche Aktion jetzt fortgesetzt wird.

Jörg Umberg und Rainer Bierwirth (hinten) geben Auskunft

Dieses Jahr, so versprachen gestern auf einer Pressekonferenz „Essen genießen“-Geschäftsführer Rainer Bierwirth und Bauer Jörg Umberg, wird alles noch schöner. Und noch größer. Nicht nur zwei, sondern drei Tage lang wird das zweite „Spargel-Gourmetfestival“ vom 27. bis zum 29. Mai in diesem Jahr dauern, und zu den Restaurants vom letzten Jahr gesellen sich diesmal noch "Zum Brenner" und das „Landhaus im Grugapark“. Jeden Tag spielt eine andere Band auf, und am 28. Mai gibt sich sogar die nordrhein-westfälische Spargelkönigin Farina I. die Ehre.

Simone Schneider (vorne) von "La Botte"und die anderen Teilnehmer präsentieren den Fotografen die Gerichte des Festivals.

Aber hauptsächlich geht es natürlich ums gute Essen. Der Spargel, den die Köche vor Ort verarbeiten, stammt direkt von den Feldern von Hof Umberg, kann also nicht frischer sein. Zwischen 3 und 9 Euro kosten die Gerichte, die angeboten werden. Natürlich gibt es auch Speisen ohne Spargel und Kindergerichte.

Wenn jetzt Petrus wieder so glänzend mitspielt wie im letzten Jahr, wird das fröhliche Frühlingsfest garantiert wieder ein wunderbarer Erfolg. Bauer Umberg ist da optimistisch. Er hat schon genügend Parkplätze an seinem Hof abgesteckt.

Spargel Gourmetfestival. 27. – 29. Mai. Hof Umberg. Overhagener Feld 10, 46244 Bottrop-Kirchhellen. A31 Ausfahrt Kirchhellen. Infos hier.

Dienstag, 17. Mai 2011

Bottrop: Enopolio Weinbar und Weinhandel

"Enopolio" ist Ende 2013 in die Blumenstraße 6a, 46236 Bottrop, umgezogen. Klick hier.
Der Weinhandel ist seit dem 31.12.2017 geschlossen.


Ignazio Amante im "Enopolio"

„Geschäftsführer“ steht auf der Visitenkarte von Ignazio Amante, und ein Wort, das man da weniger vermutet: „Weinthusiast“. Als solchen hatte der Genießer den gelernten Sommelier bereits vor einigen Jahren kennengelernt, als er Jury-Mitglied bei einer Weinprobe des legendären Ruhrgebietsmagazins MARABO war. Damals arbeitete Ignazio als Weinfachverkäufer bei der Essener Weinhandlung „Rolf Kaspar“, wollte sich aber schon selbstständig machen. Das hat er vor drei Jahren schließlich getan und betreibt seitdem „Enopolio“ in Bottrop.

Exklusive Lokalität:
Die Luggesmühle in Bottrop

Selten hat der Genießer einen eleganteren Laden gesehen. „Enopolio“ ist in einer ehemaligen Bottroper Windmühle untergebracht. Umgeben von schicken Eigentumswohnhäusern, scheint die Luggesmühle von 1874, die mit viel Aufwand und Geschmack restauriert und umgebaut worden ist, ein idealer Standort für so einen ambitionierten Weinladen zu sein. „Unserer Passion und Spezialität“, erklärt Ignazio, „sind Winzerweine als eigenständiges Naturprodukt mit individuellem Herkunftscharakter.“

Blättert man in der Weinkarte, so findet man viele einschlägige Namen: Beurer aus Württemberg, Ziereisen aus Baden, Saint Cosme von der Rhône, Renato Ratti aus dem Piemont, Jim Clendenen aus Kalifornien oder Château Musar aus dem Libanon. Damit sich der Kunde in dem Angebot zurecht finden kann, hat Ignazio ein besonderes Farbsystem entwickelt, das die Weine in insgesamt sieben Kategorien von „leicht & verspielt“ über „leuchtend & intensiv“ bis „gehaltvoll & seidig“ einteilt.

Hier wird der Wein nicht nur verkauft, sondern auch getrunken.

Doch „Enopolio“ ist mehr als Weinhandel, es ist vor allem auch eine Weinbar, in der alle vorhandene Weine mit einem Korkgeld von 10 Euro pro Flasche auch vor Ort zu genießen sind. Und das nehmen die Bottroper aus der Nachbarschaft nur allzu gern an, denn Ignazio Amante hat es geschafft, sein Geschäft mit einer einzigartigen familiären Atmosphäre zu erfüllen. Hinter seinem malerischen Namen steckt ein echtes Ruhrgebietskind, der Vater ist Sizilianer, die Mutter Griechin, geboren ist er in Solingen. Mutter und Vater bestreiten die Küche, in der immer frisch die sog. „Weinkost“ zubereitet wird, mediterrane Küche à la Mamma.

Feine "Weinkost": Riojanischer Eintopf

Der Genießer konnte einen wunderbaren spanischen Gemüseeintopf mit Chorizo probieren, den Ignazio bei einem Aufenthalt auf dem Weingut Remelluri in der Rioja Alte entdeckt hat und den seine Mutter nun perfekt nachkocht. Als Wein empfahl er dazu eine Besonderheit aus Monsant, einer anderen spanischen Weinregion, den Costers de Gravet von Capçanes. Beides mit Blick auf den – für deutsche Verhältnisse – riesigen Olivenbaum im Garten der Luggesmühle zu genießen, war ein einzigartiges Erlebnis.

Im Garten zu sehen: der Olivenbaum