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Sie haben es den Bretonen abgeguckt: Jetzt bringen auch die Portugiesen ihre fantastischen Sardinen mit Butter in die Dose. Im Feinkosthandel meine Vertrauens fand ich die ansprechend gestalteten Konserven des portugiesischen Produzenten José. Eine nachfolgende Recherche im Internet schaffte allerdings Irritationen. Auf der offiziellen Seite des Erzeugers und auch bei anderen Händlern wrd das Produkt als „Sardines in Azores Butter“ angekündigt; auf meiner Umverpackung stand allerdings nur „Sardines in Butter“. Butter von den Azoren gilt in Portugal als besondere Spezialität. Sollten der Konservenfabrik die Vorräte ausgegangen sein und haben sie dann nur eine Art „Volksausgabe“ herausgebracht?
Beim Braten der Sardinen wurden die Kapern gleich mit frittiert.
Nichtsdestoweniger stand das Produkt den bretonischen Originalen (klick hier) in nichts nach. Ich bereitete die portugiesischen Buttersardinen sofort als lecker Essen für Europa zu. Durch Übergießen der geschlossenen Dose mit kochendem Wasser brachte ich die Butter im Innern zum Schmelzen und goss dann den Inhalt komplett in eine Pfanne. In der Butter briet ich nicht nur die Sardinen auf, sondern frittierte ein paar Kapern von den Äolischen Inseln gleich mit. Zusammen mit einem Caponata-Couscous und einem Glas ein Grillo Shamaris von Cusomano eine wunderbare sizilianisch inspirierte Sommermahlzeit.
Caponata ist eine typisch sizilianische, süß-sauer angemachte Gemüsezubereitung aus Auberginen, Paprika, Tomaten, Stangensellerie, Oliven, Kapern, Pinienkernen und Rosinen, die ich mit Couscous vermischte. Denn Couscous ist ebenfalls typisch für die südtalienische Insel, wie ich einst in dem leider nicht mehr existierenden Café und Bistro Mara in Hattingen lernen durfte (klick hier). Ich hatte mir bereits am Tag zuvor schon eine mit geräuchertem Scamorza-Käse überbackene Portion meines Gerichtes gegönnt. Mit den Sardinen kam nun der Rest zum Einsatz, der nach mehr als 24 Stunden wunderbar durchgezogen war.
Zum Caponata-Rezept bitte hier klicken.






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