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Dienstag, 23. Juni 2026

Guide Michelin 2026: Zwei neue 1-Stern-Restaurants im Ruhrgebiet

Heute wurden in Frankfurt die diesjährigen Michelinsterne verliehen. Das Ruhrgebiet kann sich über zwei neue 1-Stern-Restaurants freuen: „Teko by Lange Rodriguez“ in Essen und „Tante Anna“ in Sprockhövel. Insgesamt gibt es elf 1-Stern-Restaurants in der Region. Mit vier ausgezeichneten Häusern profiliert sich Essen als das kulinarische Zentrum des Ruhrgebiets.


Dorsten
Goldener Anker
Rosin

Dortmund
SchwarzGold

Duisburg
Mod by Sven Nöthel

Essen
Chefs Atelier
Hannappel
Kettner's Kamota
Teko by Lange Rodriguez

Haltern
Ratsstuben

Sprockhövel
Tante Anna

Velbert
Haus Stemberg

Alle Sterne-Restauarnts klick hier

Dienstag, 17. Juni 2025

Michelin-Sterne 2025 im Ruhrgebiet

Am 17.6.2025 wurden die diesjährigen Michelin-Sterne bekannt gegeben. Im Ruhrgebiet (plus Velbert) wurden 10 Häuser aus der Region mit 1 Stern ausgezeichnet. Neu dabei sind das Chefs Atelier in Essen, das von Alexander Hoppe im Rahmen des Chefs & Butchers-Projekts von Michael Scheil verantwortet wird, und das SchwarzGold in Dortmund von Pierre Breckerling. Ihren Stern verloren haben Nelson Müllers Schote, weil der TV-Koch mit seinem Restaurant von Essen nach Bergisch-Gladbach umgezogen ist, und Grammons Restaurant in Dortmund, das seit einem Jahr geschlossen ist.

Dorsten
Goldener Anker
Rosin

Dortmund
SchwarzGold
The Stage

Duisburg
Mod by Sven Nöthel

Essen
Chefs Atelier
Hannappel
Kettner’s Kamota

Haltern am See
Ratsstuben

Velbert
Haus Stemberg

Alle Michelin-Sterne 2025 auf „Gourmetwelten - Das Genussportal“ klick hier

Zum Guide Michelin klick hier




Donnerstag, 20. Februar 2025

Aus dem Archiv: Italienische Momente. 12 kulinarische Feuilletons und ein Nachschlag.

Santa Maria di Castellabate (2008). Nicht im Ruhrgebiet - Symbolbild.

Ob es daran liegt, dass ich, wie viele Hobbyköche meiner Generation auch, meine ersten eigenen Kochabenteuer als Jugendlicher erlebt habe, als ich die Tomatensauce der legendären Miracoli-Spaghetti mit einer Dose Thunfisch – Ihr wisst schon, die mit den Zwiebeln und Erbsen drin – verlängert habe? Jedenfalls gehört seit jeher die italienische Küche zu meinen bevorzugten Genussgalaxien, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich bei meiner Tätigkeit als Autor für die „Geht aus“- Restaurantführer mit Vorliebe italienische Restaurants im Ruhrgebiet besucht habe. Neben hervorragendem und inspirierendem Essen habe ich dort auch viele charmante Momente erlebt, die ich in meinen Texten gern als unterhaltsame Anekdoten zum Besten gegeben habe. Schließlich gehörte das Erlebnis des „Ausgehens“ genauso zu den Bewertungskriterien wie die Qualität der Gerichte, und der damit verbundene Lesespaß war immer wichtiger als der simple Werbeefekt für die betreffenden Restaurants.

Hier habe ich zwölf Texte mit den schönsten Momenten zusammengestellt, die ich bei meinen Besuchen in italienischen Restaurants erlebt habe. Manche Restaurants gibt es noch, einige sind mittlerweile geschlossen. Natürlich beschreiben die Texte den Status quo des angegebenen Jahres, und das ist ziemlich lange her. Doch es geht mir hier nicht um vordergründige Aktualität, sondern um die Darstellung des Exemplarischen in der Gastronomie. Deshalb halte ich die Texte immer noch für lesenswert und nicht für kalten Kaffee – schließlich schmeckt der besonders gut, wenn man ihn über Vanilleeis gießt.

Nur bei wenigen Restaurantbesuchen habe ich zur Gedächtnisstütze Bilder gemacht. Fotos zu machen gehörte damals nicht zu meinem Auftrag, zumal manche Texte noch aus vordigitalen Zeiten stammen, als es noch nicht üblich war, sein Essen zu fotografieren.

Als besonderes Schmankerl habe ich noch eine Reportage über die Neapolitanische Pizza im Essener Süden verlinkt.

12 italienische Momente im Ruhrgebiet

Il Piccolo, Duisburg (1995, geschlossen). Klick hier
Da Daniele, Essen (1995). Klick hier
Mille Miglia – Milano oder Essen?. Essen (2003, geschlossen). Klick hier
Toni’s Ristorante – Kulinarische Erotik, Dortmund (2006, geschlossen). Klick hier
La Grappa – Rinos Welt, Essen (2008). Klick hier
Da Raffaele – Allein unter Stammgästen, Herdecke (2010, geschlossen). Klick hier
Oase Due – Italienische Klassik, Essen (2010). Klick hier
Gallo – Wo Essen Spaß macht, Essen (2011, geschlossen). Klick hier
Piazza Navona – Allein unter Fußballern, Dortmund (2011, geschlossen). Klick hier
Da Omero – Italienische Illusionen, Essen (2012). Klick hier
Alte Senffabrik da Enzo – Abenteuer Zackebarsch, Mülheim (2013, geschlossen). Klick hier
Pasta e Gamberoni – Mein Stuhl gehört mir, Essen (2015). Klick hier

Nachschlag
 
Neapel ist überall – Neue Pizza-Konzepte im Essener Süden (2021). Klick hier
 
Alle Restaurants A-Z. Klick hier

Sonntag, 9. Februar 2025

Aus dem Archiv: Restaurants von A bis Z


Zum Ende des Jahres 2024 hat der Dortmunder Zeitungsverlag Lensing Media die jährlich erscheinenden Restaurantführer-Magazine der Edition Überblick „Essen geht aus“, „Bochum geht aus“, „Dortmund geht aus“, „Duisburg geht aus“, „Ruhrgebiet geht aus“ und andere eingestellt. Seit Erscheinungsbeginn vor fast 25 Jahren habe ich als Mitarbeiter für die Magazine Restaurantkritiken und Reportagen geschrieben. Mehr noch: Gemeinsam mit den Kollegen vom MARABO MAGAZIN haben wir Mitte der 1990-er Jahre mit den Vorgängerheften „Ausgehen im Ruhrgebiet“ diese Magazin-Gattung im Ruhrgebiet etabliert. Die Geschichte dazu kann man hier nachlesen.

Aus der Sentimentalität des Ruheständlers heraus habe ich mir seit Weihnachten die Mühe gemacht, alle meine alten Texte aus diesen Printmedien unter den tatsächlichen Erscheinungsterminen in meinen Blog „Genussbereit“ aufzunehmen. Zwischendurch kamen mir durchaus Zweifel, ob das überhaupt sinnvoll ist. Schließlich gehören jahrzehntealte Restaurantkritiken von Lokalen, die es zum Teil seit Jahren nicht mehr gibt, eher in die Kategorie „Unnützes Wissen“. Doch je mehr ich die alten Texte wieder las, fand ich sie so interessant, informativ und anekdotenreich, dass ich sie meinen Blog-Lesern nicht vorenthalten möchte – nicht nur wegen der heute kurios anmutenden Preisangaben..

Die ersten Restaurant -Texte aus „Ausgehen im Ruhrgebiet“ stammen aus dem Jahr 1994, die letzten aus „Dortmund geht aus“ aus dem Jahr 2017; einige Reportagen sind auch neueren Ursprungs. In diesem Zeitraum galt die Redaktions-Maxime „Wir testen anonym, unabhängig und zahlen selbst“. Bei den seit 2009 bis heute direkt für diesen Blog erstellten Posts ist das anders; der überwiegende Teil dieser Beiträge geht auf Medien-Einladungen durch die Restaurants zurück, wie ich es auch entsprechend vermerkt habe.

Erstaunlich ist, wie unbefangen und teilweise frech meine Beschreibungen von damals waren. Es war besonders in den Anfangszeiten eine Lockerheit da, die ich mir heute damit erkläre, dass ich eine Redaktion im Rücken hatte, dies vieles abfederte; heute als Blogger ist man ja ein Einzelkämpfer. Ziel war und ist es noch immer, in erster Linie unterhaltsame Texte zu erstellen. Sezierende Detailkritiken fand ich schon damals für einen Hobbykoch wie mich als eher anmaßend. So würde ich alle meine Texte etwas altmodisch als „Kulinarische Feuilletons“ bezeichnen.

Wie schon erwähnt, existieren viele der Restaurants, die ich beschrieben habe, heute nicht mehr. Doch viel überraschender finde ich es allerdings, dass es noch erstaunlich viele der Restaurants gibt. Gemeinsam mit meinen aktuellen Posts, die ich direkt für diesen Blog geschrieben habe, ergeben meine alten Texte ein Kompendium für alle, die sich für die Gastro-Geschichte des Ruhrgebietes in den letzten 30 Jahren interessieren. Dass es lückenhaft ist, ist mir bewusst. Viele Spitzenrestaurants der Region habe ich nie besucht.

Hier geht zum Kompendium meiner Restaurantkritiken: Klick hier.

Hier geht es zu den Reportagen aus dem Archiv. Darunter befinden sich auch Texte aus den ebenfalls eingestellten Zeitschriften „Ruhrgebeef“ und „Revier für Genießer“: Klick hier.

Dienstag, 21. Januar 2025

Gault&Millau 2025: Die ausgezeichneten Restaurants im Ruhrgebiet

Gestern wurden die die Auszeichnungen des Restaurantführers „Gault&Millau“ für das Jahr 2025 veröffentlicht (klick hier). Zwei Restaurants gelten demnach als beste im Ruhrgebiet, HAUS STEMBERG in Velbert und das SCHWARZGOLD in Dortmund mit drei roten Kochmützen. Das ebenfalls in Dortmund ansässige THE STAGE hat drei schwarze Kochmützen.

Erstaunlich gut steht das in letzter Zeit kulinarisch so gebeutelte Duisburg da. Mit dem Neuzugang FRAU SPECHT und [MOD] BY SVEN NÖTHEL (je 2 rote Mützen) und der KÜPPERSMÜHLE (1 schwarze Mütze) steht die Stadt ziemlich gut da. Essen musste mit dem Wegzug der SCHOTE (2 rote Mützen) nach Bergisch-Gladbach Federn lassen.

Den Genießer freut es besonders, dass mit der KANTINE.WTF (klick hier) in Bochum und TEKO BY LANG RODRIGUEZ (klick hier) zwei Lokale dazugekommen sind, über deren Neueröffnung er erst kürzlich berichtet hat. Erstaunlich ist, wie viele „Alte Hasen“ sich unter den ausgezeichneten Restaurants befinden. So machte Dirk Brendel vom Neuzugang FRAU SPECHT schon vor 30 Jahren mit dem GASTHOF BRENDEL Furore (klick hier), andere Restaurants besuchte der Genießer ebenfalls schon vor langer Zeit: OASE DUE Essen 2005, LA GRAPPA Essen 1994, oder MÖLLECKEN’S ALTES ZOLLHAUS in Mülheim 2008. (Weitere Besuche des Genießere dieser und anderer Restaurants sind unter „Restaurant A-Z“ dokumentiert klick hier).

Sehr schön ist, dass das WEGERMANN'S in Hattingen mit einer schwarzen Kochmütze bedacht wurde. Dort haben 2022 die Slow-Food-Convivien im Ruhrgebiet das 30-jährige Jubiläum der Genießervereinigung gefeiert (klick hier).

Hier die Liste der 2025 mit Kochmützen vom „Gault&Millau“ ausgezeichneten Restaurants im Ruhrgebiet. (Die Jahreszahl dahinter verlinkt den letzten Besuch des Genießers.)

3 rote Mützen
Neu SCHWARZGOLD, Dortmund
HAUS STEMBERG ANNO 1864, Velbert (2016)

3 schwarze Mützen
THE STAGE, Dortmund

2 rote Mützen
Neu FRAU SPECHT, Duisburg
GOLDENER ANKER, Dorsten (2009)
KETTNER’S KAMOTA, Essen (2022)
[MOD] BY SVEN NÖTHEL, Duisburg
ROSIN, Dorsten (2008)

2 schwarze Mützen
DIERGARDTS „KÜHLER GRUND“, Hattingen (2019)
FIVE, Bochum
HANNAPPEL, Essen (2020)
KANTINE WTF., Bochum (2023)
RESTAURANT RATSSTUBEN, Haltern am See (2018)
TEKO BY LANGE RODRIGUEZ, Essen (2023)
VIDA, Dortmund

1 rote Mütze
LANDHAUS KÖPP, Xanten (2014)
OASE DUE, Essen (2010)
ZUM GRÜNEN GAUL, Bochum (2019)

1 schwarze Mütze
HACKBARTH’S RESTAURANT, Oberhausen (2024)
JAGDHAUS SCHELLENBERG Essen
KÜPPERSMÜHLE, Duisburg
KURLBAUM, Moers
LA GRAPPA, Essen (2016)
MÖLLECKENS ALTES ZOLLHAUS, Mülheim an der Ruhr (2012)
PAUL’S BRASSERIE, Essen (2022)
TABLO, Essen (2022)
VILLA PATRIZIA, Duisburg
WEGERMANN’S, Hattingen (2023)

Zum „Gault&Millau“ klick hier.

Mittwoch, 27. März 2024

Michelin-Sterne im Ruhrgebiet 2024

Am 26.3.2024 wurden die Michelin-Sterne bekannt gegeben. Im Ruhrgebiet (plus Velbert) wurden 10 Häuser aus der Region mit 1 Stern ausgezeichnet. Das Landhaus Köpp in Xanten ist seit 31 Jahren nicht mehr dabei.

1 Michelin Stern

Dorsten:
Rosin
Goldener Anker

Dortmund:
Grammons Restaurant
The Stage

Duisburg:
Mod by Sven Nöthel

Essen:
Schote
Kettner’s Kamota
Hannappel

Haltern:
Ratsstuben

Velbert:
Haus Stemberg

BIB Gourmand

Waltrop:
Gasthaus Stromberg

Alle Michelin-Sterne 2024 auf „Gourmetwelten - Das Genussportal“ klick hier 

Zum Guide Michelin klick hier

Freitag, 23. Februar 2024

Die 500 besten Restaurants des Feinschmeckers 2024: 21 davon im Ruhrgebiet


Der noch aktuellen Ausgabe des Magazins „Der Feinschmecker 3/24“liegt der Guide „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2024“ bei. 21 davon befinden sich im Ruhrgebiet (in den Grenzen des Regionalverband Ruhr zzgl. Velbert und Nordkirchen). Kulinarische Metropole ist dabei Essen mit 8 Nennungen. Die Restaurants werden mit bis zu fünf Punkten bewertet. Die höchste Bewertung für ein Restaurant im Ruhrgebiet sind 3 ½ Punkte. Sie wurde 5 Mal vergeben.

Das Erscheinen des Guides hat auch ein überdurchschnittliches Interesse an den entsprechenden Posts im Blog Genussbereit geweckt. Deshalb hier die Auflistung der Restaurants im Ruhrgebiet mit den Links zu den Posts, soweit vorhanden.

Bochum:

Five 2 ½ Punkte

Dorsten:
Goldener Anker 3 Punkte
Rosin 3 ½ Punkte

Dortmund:

Grammons 3 ½ Punkte
The Stage 3 ½ Punkte
Vida Dortmund 2 ½ Punkte

Duisburg:
Mod by Sven Nöthel 3 ½ Punkte
Frau Specht 2 ½ Punkte

Essen:
Anneliese 2 Punkte
Chefs & Butchers 2 ½ Punkte klick hier
Hanappel 3 ½ Punkte klick hier
Kettner’s Kamota 2 ½ Punkte klick hier
La Petite Cave…de Jeanette 2 ½ Punkte klick hier
Pierburg – Erika Bergheim 2 ½ Punkte klick hier
Gourmetrestaurant Schote 3 Punkte klick hier
Teko by Lange Rodriguez 2 Punkte klick hier

Haltern am See:
Ratsstuben 3 Punkte klick hier

Hattingen:
Diergardts Kühler Grund 2 ½ Punkte klick hier

Nordkirchen:
Venus 2 ½ Punkte klick hier

Velbert:
Haus Stemberg Anno 1864 3 ½ Punkte klick hier

Xanten:
Landhaus Köpp 3 Punkte klick hier

Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2024. Beilage zu Der Feinschmecker 3/2024. 13,90 Euro.

Mittwoch, 23. August 2023

„Essen geht aus 2024“ erschienen


War das eine wunderbare Veranstaltung. Vorgestern lud Lensing Media zur Präsentationsparty der neuen Ausgabe des Restaurantführers „Essen geht aus“. Eigentlich scheint das ja business as usual, denn das Magazin erscheint 2024 immerhin zum 22. Mal, und dennoch gelang dem Team um Key Account Manager Michael Janscheidt, Projektleiter Marc Lorenz und Chefredakteur Tom Thelen ein Event, der wie immer war und dennoch ganz anders. Wieder fand die Party im Spätsommer statt und wie in den letzten Jahren meistens in einer Location hoch über dem Baldeneysee, und dennoch hatte sie den zauberhaften Charme des Anfangs. Austragungsort war erstmals das „Wirtshaus zur Heimlichen Liebe“, von dessen terrassenartig angelegtem Biergarten unter großen grünen Bäumen die Gäste eine atemberaubende Aussicht hatten. Bei mediterranem Schönwetter präsentierten die fünf Essener Spitzenköchinnen und –köche Erika Bergheim (Pierburg), Sam Kijcharoen Saha (Luck in a cup), Thomas Manschke (Wirtshaus zur Heimlichen Liebe), Jürgen Kettner (Kettner’s Kamota) und Hans R. Lange Rodriguez (noch Rotisserie du Sommelier) einen schillernden Menü-Streifzug durch die Fine-Dining-Szene der Stadt. Und als die rote Sonne irgendwo hinter dem Werdener Stauwehr versunken war, die bleiche Sichel des Mondes am Himmel blinkte, die Band The Pool gekonnt Rock-Klassiker zelebrierte und schließlich das druckfrische Magazin an die Gäste verteilt wurde, konnte sogar der grimmigste von Corona gebeutelte Gastronom glücklich sein.

Projektleiter Marc Lorenz hoch über dem Baldeneysee

Gäste in Urlaubsstimmung

The Pool spielen auf

Hans R. Lange Rodrguez teilt Chefredakteur und dem Publikum mit, dass er die Rotisserie du Sommelier in Rüttenscheid übernimmt.

Wie immer ist das 140 Seiten dicke Magazin prall gefüllt mit Informationen über die Gastroszene der Stadt, über 200 Restaurants und kulinarische Adressen werden vorgestellt. Endlich hat Essen, so konstatieren Tom Thelen und Marc Lorenz im Vorwort, den Revier-Rivalen Dortmund, der in den letzten Jahren kulinarisch mächtig aufgeholt hat, in Sachen Sterne-Restaurants wieder überholt. „Kettner’s Kamota“ ist seit diesem Jahr mit dem Restaurant „Hannappel“ und Nelson Müllers „Schote“ der dritte im Michelin-Bunde. Dass dann im „Essen geht aus“-Ranking der Gourmetrestaurants das beste Restaurant aus Velbert kommt, mag dann doch nur eingefleischte Lokalpatrioten verdrießen – schließlich deckt der redaktionell Einzugsbereich von „Essen geht aus“ auch die Nachbarstädte in der westlichen Mitte mit ab.


Das Essen-geht-aus-2024-Menü
Gasthaus zur Heimlichen Liebe, 21.8.2023





Erika Bergheim – Pierburg Erika Bergheim
Jakobsmuschel
Erbsen │ Zuckerschoten │ Fermentierter Spargel │ Zitrusfrüchte │ Vanille
Überschäumende Aromenvielfalt, auch ohne exotische Worte.

 

Sam Kijcharoen Saha – Luck in an cup
Koreanischer Sauerbraten „Galbi“
Kimchi-Variation │ Kartoffel │ Gochujang

Eigentlich sind „Galbi“ Rippchen, aber hier wurde deren Marinade für geschmorten Sauerbraten verwendet. Gochujang ist eine scharfe, fermentierte koreanische Gewürzpaste.



Thomas Manschke – Wirtshaus zur Heimlichen Liebe
Seeteufel Mediterran
Artschocke │ Barigoule │ Kapuziner

Bariguole nennt man die provenzalische Art, Artischocken zuzubereiten.



Jürgen Kettner – Kettner’s Kamota
Gspusi vom Tiroler Milchkalb
Schönbrunner Zitrusaromen │ Kujo Negi aus Kyoto

Kujo Negi ist ein japanisches Lauchöl.



Hans R. Lange Rodriguez – Rotisserie du Sommelier
Chef Dessert
Mais │ Petersilie │ Kakao │ Aji Amarillo
Aji Amarillo ist ein südamerikanischer Chili-Pfeffer

Essen geht aus 2024.140 Seiten. 9,90 Euro Lensing Media. Erhältlich im guten Zeitschriftenhandel und hier im Internet.

Dienstag, 13. Juni 2023

Restaurantführer „Bochum geht aus 2023/24“ erschienen

Es ist kaum ein halbes Jahr her, dass das letzte „Bochum geht aus“-Magazin erschienen ist, und schon gibt es ein neues. Der Grund: Die Verantwortlichen von Lensing Media wollten endlich einmal eine Release-Party des Heftes im Sommer feiern, und so veränderten sie den jährlichen Erscheinungsrhythmus von Dezember auf Juni. Mit dem Ergebnis: es wurde eine coole und entspannte Veranstaltung auf der Terrasse der Guten Stube im Parkhotel Herne.

In Herne? Ja sicher, der Titel des Restaurantführers war ja schon immer ein wenig untertrieben. Der Einzugsberich beschränkte sich nie auf Bochum allein, sondern fast auf den gesamten Bereich des im IHK-Jargon sog. Mittleren Ruhrgebiets. So finden sich auch in der neuen Ausgabe über 200 Restaurantempfehlungen aus Bochum, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Recklinghausen. Und der Reportageteil bringt neben Geschichten über den Bochumer Großhändler Niggemenn und die positiven Auswirkungen der Baustellenbeendigung auf der Hattinger Straße auf die Gastro-Szene im Bochumer Stadtteil Ehrenfeld (übrigens geschrieben vom Genießer himself) auch eine schöne Reportage über die kulinarische Blüte des Wiesenviertels in Witten.

Und die Gänge des traditionellen Release-Party-Menüs kochten Köche aus Sprockhövel, Recklinghausen, Hattingen, Herne und Bochum. Beim Publikum war man übrigens einhellig der Meinung, dass es sich um eines der besten Menüs handelte, das je auf einer „Geht-aus“-Party serviert wurde.

Menü „Bochum geht aus 2023/24“
Gute Stube im Parkhotel Herne, 12.6.2023


Attapong Lerdponpisit, Sukhothai, Sprockhövel
Soup Gung – Rote Garnelensuppe
Pürierte Garnelen │ feurige rote Curry-Paste │ cremige Kokosmilch │ Garnele am Spieß

Herrlich ausgewogene süß-scharfe Harmonie. Nur der Spieß für die Garnele war zu kurz, so dass man sie mit dem Löffel aus der Suppe angeln musste.


Pia-Engel Nixon, Recklinghausen
Teriyaki Wassermelone
Sesam Panko │ Cashews │ grüner Apfel

Eine Wassermelone als Thunfisch als Thunfisch verkleidet. Das war nicht nur witzig, sondern schmeckte auch herrlich saftig und zeigte, wie entbehrlich Thunfisch eigentlich ist.


Josef Kachel & Matthias Hoffmann, Haus Kemnade
Lachs mit Raucharomen
Kefir │ Kaviar │ Kresse │ Gartengurke

Bester Lachs, ich nehme an Label Rouge, war mit allergrößtem Respekt am Herd behandelt worden. Die KKKG-Produkte der Beilage sorgten für fruchtige Frische.


Thorsten Brodal, Gute Stube im Parkhotel Herne
Kalbsfilet mit Schinkenmantel
Spargel │ Essig-Pflaume │ Kalbsjus │ Fondant-Kartoffel

Fine Dining vom Feinsten, jede Komponente auf dem Punkt. Der Jus wie aus dem Bilder buch. Und warum nicht Pflaume einmal zum Kalb statt zum Schwein.


Lan Demiri, Waldhaus Bochum
Sommer-Zeit
Joghurt │ Vanille │ Erdbeere │ Sauerampfer │ Rhabarber

Ein Dessert, frisch, fruchtig, lecker.

Bochum geht aus 2023/24. Lensing Media. 140 Seiten. 9,90 Euro. Erhältlich im guten Zeitschriftenhandel und hier im Internet.

Dienstag, 4. April 2023

Michelinsterne 2023 im Ruhrgebiet

Neuer Stern am Himmel über der Ruhr: Kettner's Kamota

Um das Schönste gleich am Anfang zu vermelden: Richtig freuen können sich in diesem Jahr Jürgen Kettner und Wiebke Meier, die mit „Kettner’s Kamota“ in Essen-Werden den verdienten ersten Michelinstern erhalten haben. Der Genießer gratuliert von Herzen!

Aber der Rest: Die Euphorie, die die Gastroszene des Ruhrgebiets in den letzten Jahren beflügelte, als sich etwa ein Michelinstern-Regen über Dortmund ergoss, Sven Nöthel mit seinem Mod die Stadt Duisburg aus dem Dornröschenschlaf riss und vor allem der Essener Veteran Knut Hannappel die schon lange verdiente Auszeichnung einheimsen konnte, scheint verflogen. Dieses Jahr war die Verleihung der begehrten Auszeichnungen für die kulinarische Provinz zwischen Ruhr und Emscher (oder zwischen A2 und A40, wie man will), eher Business as usual. Sogar eine Abstrafung gab es. Der Dorstener Gourmettempel von TV-Tausendsassa Frank Rosin wurde von zwei auf einen Stern hinunter gestuft. Damit hat das Ruhrgebiet sein kulinarisches Leuchtturmprojekte verloren. Grüne Sterne, die an besonders nachhaltig wirtschaftende Restaurants verliehen werden, gibt es hier auch nicht. Bib Gourmands, die lobenden Empfehlungen, nur wenige. Immerhin: Mit der Schließung des „Iuma“ in Dortmund und dem Aufstieg von „Kettner’s Kamota“ haben es immerhin die Revier-Metropolen Dortmund und Essen geschafft, mit je drei 1-Stern-Restaurants gleichzuziehen.
Update: Der Schneider in Dortmund ist seit 13. April 2023 geschlossen.

Hier ein Liste der Michelinsterne-Restaurants im Ruhrgebiet, wie immer in den Grenzen des RVR plus Velbert.

1 Michelinstern

Dorsten:
Goldener Anker
Rosin

Dortmund:
der Schneider (seit 13. April 2023 geschlossen)
Grammon’s Restaurant
The Stage

Duisburg:
Mod by Sven Nöthel

Essen:
Hannappel
Kettner’s Kamota
Schote

Haltern:
Ratsstuben

Velbert:
Haus Stemberg

Xanten:
Landhaus Köpp


BIB Gourmand

Hattingen:
Diergardts Kühler Grund
Fachwerk

Neukirchen-Vluyn
Little John‘s

Waltrop:
Gasthaus Stromberg 

Alle Michelinsterne in Deutschland:
Klick hier
Alle Bib Gourmands in Deutschland:
Klick hier
Quelle:Tageskarte

Mittwoch, 26. Oktober 2022

„Dortmund geht aus 2023“ erschienen


Wie die Zeit vergeht: Bereits vorgestern fand die große Präsentationsparty für den Restaurantführer „Dortmund geht aus 2023“, und zwar im Brauturm, dem neusten Versuch, die chice Location direkt unter dem Dortmunder U im gleichnamigen Dortmunder Wahrzeichen und Kulturzentrum gastronomisch zu bespielen. Nicht ohne Stolz verkündete Chefredakteur Tom Thelen, dass „Dortmund geht aus“ mit der Jahreszahl 2023 im 18. Jahr erscheint und das Magazin damit volljährig ist. (Der Genießer weiß aber mal wieder besser: Einmal, im Jahr 2010, erschien es nicht. Ausgerechnet im Kulturhauptstadtjahr hatte die Verlagsleitung entschieden, das Heft für 2011 nicht herauszubringen. Stattdessen gab es in einem anderen Verlag ein konzeptidentisches Magazin „Dortmund genießt“ – mit dem Erfolg, dass man in den folgenden Jahren „Dortmund geht aus“ wieder regelmäßig herausbrachte. Alles lange her.)

Die aktuelle Ausgabe zeigt deutlich, dass Dortmund den Ruf, die innovativste Gastro-Stadt im Ruhrgebiet zu sein, auch in diesen postpandemischen Zeiten verteidigen kann. In sechs Reportagen werden die neusten Entwicklungen beleuchtet. Silke Albrecht, als Betreiberin der Facebookseite „Mein (kulinarisches) Dortmund“ eine der intimsten Kennerinnen der städtischen Szene, beleuchtet die asiatischen Lokale der Stadt und den Hang Dortmunder Gastronomen, ein Zweitlokal zu eröffnen. Thomas Thiel und Susanne Riese stellen mit der Rheinischen Straße und dem Phoenix-Gelände in Hörde zwei aktuelle Hot Spots vor. DOGA-Chefredakteur Tom Thelen bringt den Lesern die diesjährige Party-Location Brauturm näher, und meine werte Wenigkeit schildert einen Ausflug in den grünen Stadtteil Lanstrop zum ehemaligen Bauernhof und heutigen Restaurant & Café Mowwe.

Ansonsten gibt es den bewährten Überblick über mehr als 230 Restaurants und kulinarische Adressen –liebevoller kann die Gastroszene einer Stadt nicht dargestellt werden.

Chefredakteur Tom Thelen (re.) und die Köche des diesjährigen DOGA-Menüs präsentieren das Magazin.


Das DORTMUND GEHT AUS 2023 – Menü
24.10.2022

Tonis „New Style“ Thunfisch Tatar
Toni und Riccardo Pace, Toni’s Gusto italiano


Kürbis-Ingwer-Suppe mit Kokos-Crème und Chili-Crunch
Thomas Werner, NEUNZHN30 im Ringhotel Drees


Tranche vom rosa Hirschrücken
Mit Bergpfefferjus mit Kugeln von der Williamsbirne, Pastinaken-Mousseline und Mandel-Butter-Knödel
Attila Karpati, Der Lennhof



Isländisches Steinbeißerfilet
Kohlrabi │ gepoppter Quinoa │ Erdnuss │ Schnittlauch
Sebastian Felsing, EMIL



Apfelstrudel in verschiedenen Texturen
Carmen Rodriguez und Sascha Kosslers, Haus Gerbens


Zwei Weine fand ich besonders interessant. Den weißen „Rebstoff“ von Matthias Kerth aus Rheinhessen, der aus neuen pilzresistenten PIWI-Reben Cabernat Blanc, Phönix und Muscaris besteht. Und den roten Heavens’s Door von den Velis Vinyards in Oberthrakischen Tiefebene in Bulgarien, eine samtweiche Cucé aus den klassichen Bordeaux-Trauben Cab. Franc, Cab. Sauv. und Merlot.


Dortmund geht aus 2023. 156 Seiten. 8,90 Euro. Erhältlich im guten Zeitschriftenhandel und hier.

Dienstag, 23. August 2022

Gastroführer „Essen geht aus 2023“ erschienen


War die Präsentation von „Essen geht aus“ im letzten Jahr noch eine recht frostige Angelegenheit im Schatten der Pandemie, knüpfte die gestrige Release Party der neuen Ausgabe für das Jahr 2023 wieder an die Glorie alter Zeiten an. Bei schönstem Sommerwetter traf sich die Essener Gastronomen im Jagdhaus Schellenberg hoch über dem Baldeneysee, um das Erscheinen des neuen Gastroführers zu feiern. Projektleiter Marc Lorenz und Chefredakteur Tom Thelen konnten in ihren Moderationen schließlich einigen Optimismus verbreiten, schließlich gab es trotz Corona und den aufziehenden Schwierigkeiten durch den Ukraine-Krieg zahlreiche Neueröffnungen und Wiederbelebungen. So künden die großen Reportagen über ungebremste Frauenpower in der Essener Gastronomie: Erika Bergheim, langjährige Küchenchefin im Michelin-besternten Schlosshotel Hugenpoet, eröffnete mit der Pierburg in Kettwig ihr eigenes Restaurant, und Julia Mair, die das Gastro-Handwerk in der legendären Résidence lernte, beglückt das schöne Rüttenscheid jetzt mit gleich zwei Restaurants, „Fischerei“ und „Gärtnerei“. Im „Bahnhof Süd“ im Südviertel gibt es dank einer stärkenden Craft Bier-Infusion wieder Gastronomie. Und der Genießer hochstpersönlich wagt einen Blick über die Hügel am Baldeneysee und berichtet über den Neustart im Waldhotel Heiligenhaus mit dem Restaurant „Blattwerk“. „Essen geht aus 2023“ kann so, gemeinsam mit dem umfangreichen Rezensionsteil, über 200 Restaurants und kulinarische Adressen berichten.

Erleuchtet: Chefredakteur Tom Thelen

Die Köche des Abends

Zur Feier des Heftes wurde ein fünfgängiges Menü serviert, dessen Gänge von den Köchen der präsentierten Häuser zubereitet waren.

Das EGA 2023 Menü

Gebratene Riesengarnele
Gurke │ Mango │ Sesam │ Radieschen │ Shiso │ Limetten Salsa

Thorsten Bungard, Blattwerk im Waldhotel Heiligenhaus 

Wan Tan
Shii take │ Spitzkohl │ Papaya Salat │ Wasabi Crunch │ Sesam Aioli │ Teriyaki
Sven Zacharias, Fischerei & Gärtnerei

Kalbsfilet
Paprika in Texturen │ Basilikum │ Pistazien

Marc Wimper, Jagdhaus Schellenberg

Steinbutt
Kürbis vom Feld │ Yuzukosho │ Bonitoflocken
Michael Scheil und Mathhäus Bröl, Chefs & Butchers


Beerentarte

Joghurtparfait │ Zitronenverben │ Pistazienpesto
Peter Meistes, Restaurant am Park im Sheraton Essen Hotel


Im Glas:

Riesling Qualitätswein halbtrocken
Geschwister Köwerich, Mosel

Sagenhaft Rosé Qualitätswein trocken
Weingärtner Cleebronn & Güglingen, Württemberg

Chardonnay trocken
Velis Vineyards, Rheinhessen


Essen geht aus 2023. Überblick Lensing Media. 140 Seiten. 8,90 Euro. Erhältlich im guten Zeitschriftenhandel und hier im Internet

Montag, 20. Juni 2022

Gault&Millau 2022: Bewertungen der Restaurants im Ruhrgebiet

Heute hat der erstmals in einem neuen Verlag erschienene Restaurantführer Gault&Millau sein Ranking für 2022 veröffentlicht Nach 50 Jahren hat er sein Bewertungsschema verändert. Früher vergaben die Tester bis zu 20 Punkte und zusätzlich bis zu 5 Kochhauben (Toques). Das hat man nun vereinfacht und auf die Punktewertung, die sich an den französischen Schulnoten orientierte, verzichtet. „Wir sind der Ansicht, dass sich Schulnoten zur Beurteilung von Fragen der Kultur – und dazu gehört die Gastronomie ja zweifellos – nicht wirklich eignen, dass die wissenschaftliche Messbarkeit, die Eindeutigkeit, die sie signalisieren, in vielerlei Hinsicht problematisch ist“, wird das begründet. Stattdessen gibt es nur noch 1 bis 5 Kochhauben, allerdings in zwei Farben, schwarz für der Kategorie entsprechende „normale“ Leistung, rot für „herausragende“. Dass das wiederum auch nur ein 10-Punkte-System ist, hat man anscheinend übersehen.

Wie dem auch sei, die höchste Haubenzahl, die Restaurants aus dem Ruhrgebiet erreichen, sind 2022 3 schwarze Hauben. Hier eine Liste der Bewertungen für die Region. Die komplette Liste für ganz Deutschland befindet sich auf den Internetseiten des Gault&Millau.

5 Hauben rot
Höchstnote für die weltbesten Restaurants
herausragend in seiner Kategorie

Keine Restaurants im Ruhrgebiet

5 Hauben schwarz
Höchstnote für die weltbesten Restaurants
Keine Restaurants im Ruhrgebiet

4 Hauben rot
Prägende Küche, führend in Kreativität, Qualität und Zubereitung
herausragend in seiner Kategorie

Keine Restaurants im Ruhrgebiet

4 Hauben schwarz
Prägende Küche, führend in Kreativität, Qualität und Zubereitung
Keine Restaurants im Ruhrgebiet

3 Hauben rot
Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung
herausragend in seiner Kategorie

Keine Restaurants im Ruhrgebiet

3 Hauben schwarz
Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung
Haus Stemberg, Velbert
The Stage, Dortmund

2 Hauben rot
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
herausragend in seiner Kategorie

Der Schneider, Dortmund
Goldener Anker, Dorsten
Grammons Restaurant, Dortmund
Rosin, Dorsten
Schote, Essen

2 Hauben schwarz
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
mod by Sven Nöthel, Duisburg
Am Kamin, Mülheim an der Ruhr Neu
Diergardt’s Kühler Grund, Hattingen
Hannappel, Essen
Restaurant Pierburg, Essen NEU
Restaurant Ratsstuben, Haltern
Vida, Dortmund

1 Haube rot
sehr empfehelnswert
herausragend in seiner Kategorie

Keine Restaurants im Ruhrgebiet

1 Haube schwarz
sehr empfehlenswert
Einfach Brendel, Duisburg
Five, Bochum
Gasthaus Stromberg, Waltrop
Hackbarth’s Restaurant, Oberhausen
Henschel, Dorsten
Küppersmühle, Duisburg
Kurlbaum, Moers
La Grappa, Essen
Möllecken’s Altes Zollhaus, Mülheim an der Ruhr
Paul’s Brasserie NEU
Rotisserie du Sommelier, Essen
Tablo, Essen
Villa Patrizia, Duisburg
Wegermann’s, Hattingen
Zum Grünen Gaul, Bochum
Mimi e Rosa Cucina e Vino, Duisburg

Zu den Internetseiten des Gault&Millau klick hier

Mittwoch, 9. März 2022

Zwei neue Michelin-Sterne im Ruhrgebiet: THE STAGE in Dortmund und MOD in Duisburg

Heute wurden die Bewertungen 2022 des Guide Michelin bekannt gegeben. Das Ruhrgebiet kann sich über zwei neue Sterne Restaurants freuen, deren Küchenchefs schon vorher für Sternenglanz im Ruhrgebiet gesorgt hatten. Die Neueröffnungen MOD in Duisburg von Sven Nöthel, bis 2019 Küchenchef im Mülheimer „Am Kamin“, und THE Stage in Dortmund von Michael Dyllong, zuvor Küchenchef im Palmgarden auf der Hohensyburg, wurden jeweils mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Der Palmgarden hat damit seinen Stern verloren.
Alle anderen Sterne-Restaurants im Ruhrgebiet konnten ihre Position behaupten.

2 Michelin-Sterne
Rosin, Dorsten

1 Michelin-Stern
Goldener Anker in Dorsten
der Schneider in Dortmund
Grammons Restaurant in Dortmund
luma in Dortmund
The Stage (neu) in Dortmund
Mod by Sven Nöthel (neu) in Duisburg
Hannappel in Essen
Schote in Essen
Ratsstuben in Haltern am See
Haus Stemberg in Velbert
Landhaus Köpp in Xanten

Bib Gourmand
Der Lennhof in Dortmund
Diergardts Kühler Grund in Hattingen
Gasthaus Stromberg in Waltrop

Zur kompletten Liste klick hier.

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Restaurantführer „Dortmund geht aus 2022“ erschienen


Fast könnte man sagen, der neue Restaurantführer „Dortmund geht aus 2022“ ist das Magazin zum Trend. Denn während im Rest der Welt Gäste und Gastronomen unter den frustrierenden Bedingungen der Corona-Pandemie der letzten beiden Jahre stöhnten, hat sich Dortmund von den Fesseln des Lockdowns mit einem Paukenschlag befreit. Jeweils ein Michelinstern für drei Dortmunder Restaurants machten die westfälische Bierstadt nicht nur über Nacht zu kulinarischen Metropole des Ruhrgebiets, sondern sogar zu einem führenden gastronomischen Hotspots auf der ganz großen Deutschlandkarte.

So liegt es auf der Hand, dass DOGA-Chefredakteur Tom Thelen in der neuen Ausgabe des Magazins den Sternesegen auf die drei Häuser IUMA, Grammons und Der Schneider als „Magischen Morgen“ bejubelt. Und er stellt natürlich auch The Stage vor, das neue Haus von Michael Dyllong, der mit seinen 34 Jahren sozusagen der Grandseigneur unter den Dortmunder Sterneköchen ist. Bereits 2013 hatte Dyllongr für den Palmgarden in der Dortmunder Spielbank einen Stern erkocht, doch in diesem Jahr verließ er die Hohensyburg und stellte so die Auszeichnung erst einmal zu Disposition. Doch so, wie das neue Restaurant gestartet ist, lässt sich stark vermuten, dass es für The Stage schon bald auch wieder den vierten Stern für Dortmund gibt.

Diese Entwicklung der Stadt wäre sicherlich nicht möglich gewesen, wenn es nicht ein Forum gäbe, in dem die Gäste leidenschaftlich über ihre Gastrozene diskutieren könnten: die Facebookgruppe „Mein (kulinarisches) Dortmund“. Deren unermüdliche Initiatorin und Administratorin Silke Albercht ist in „Dortmund geht aus“ natürlich auch vertreten und stellt mit ihrem schier unerschöpflichen Wissen zwei Bereiche der Gastronomie in der Stadt vor: die russischen Restaurants, von denen es in Dortmund erstaunlich viele gibt und die hier einen lange Tradition haben, und die Läden auf der Saarlandstraße, die nach einer ewigen langen Baustellenphase endlich wieder ihren Charme als kulinarische Kiez ausspielen kann.

Ansonsten bietet „Dortmund geht aus 2022“ den gewohnten Service und stellt insgesamt über 230 kulinarische Adressen vor.

Die Präsentationsparty des Magazins fand letzten Montag in der Dortmundernachbarstadt Schwerte statt, und zwar in dem imposanten Ausflugslokal Freischütz. Für das leibliche Wohl der geladenen Gäste sorgten die Küchencrews des gastgebenden Hauses und der Restaurants Katjushas Foodwerk, No more Rice, EMIL und SYGHT.

Die Köche des Abends mit den Herausgebern


Zweierlei vom heimischen Hirsch - Markus Sleboda, Ferischütz


Hering im Pelzmantel, neu interpretiert.
Ekaterina Guemuesh, Katjushas Foodwerk


Baozi - Teigtasche mit Pulled Pork Füllung.
Mai Dorsch, Jian Lin und Daimaihui Lin, No More Rice



Sanft geschmortes Schaufelstück. Sebastian Felsing, EMIL


Mokka Martini
 

Schwarzwälder Kirsch "SYGHT". Stefan Schlüter, SYGHT

Dortmund geht aus 2022. 140 Seiten. 8,90 Euro. Erhältlich im guten Zeitschriftenhandel oder hier im Internet.