Dienstag, 13.09 Uhr. Der Sommer will Eis. Endlich gelingt es dem Genießer, den "Kugelpudel" aufzusuchen, der sofort nach seiner Eröffnung vor Weihnachten in der Dibergstraße zur Kult-Eisdiele in Bochum avancierte. Herrlich: Gurkeneis und Erdbeersorbet für auf die Faust. (Vielleicht ein bisschen süß, das Gurkensorbet von der Résidence auf dem Kettwiger Seerosenfest war gurkiger...)
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Dienstag, 16. Juli 2013
Freitag, 28. August 2009
Eisdielen: Eiskalte Leidenschaft

Noch bis zum 11. Oktober läuft die Ausstellung „Eiskalte Leidenschaft – Italienische Eismacher im Ruhrgebiet“ auf Zeche Hannover in Bochum. Der Besuch ist ein hübscher Ausklang des Sommers und ein preiswertes Vergnügen. Der Eintritt ist frei.
Mit über 150 Exponaten erzählt die Kuratorin Anne Overbeck die Geschichte des Speiseeises mit besonderer Berücksichtigung der Eisdielen im Ruhrgebiet. Heute wird die Eisdiele meist mit den 1950er Jahren in Verbindung gebracht, dabei gab es hier bereits Eismacher seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Allerdings durfte damals wegen der mangelnden Kühlmöglichkeiten und der daraus resultierenden Salmonellengefahr das Eis nur an Erwachsene verkauft werden. Eine Hochblüte erlebte die italienische Eiskultur in Deutschland in den 1930er Jahren, als die faschistischen Achsenmächte eine ganz „besondere“ Freundschaft verband.
Die kleine Ausstellung präsentiert viele historische Dokumente und Fotos, aber auch historische Eiswagen, Eismaschinen, Werkzeuge und Kelche, die wie Sakral-Utensilien aus einem Domschatz aussehen. Eine nachgebaute Eisdiele verbreitet Fifties-Flair. Aber auch heutige Eisdielenbetreiber aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten werden vorgestellt. Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehört ein Fotowettbewerb, dessen Einsendungen vom 30.9 bis 15.10. in der Hauptstelle der Sparkasse Bochum gezeigt werden.
Der Katalog zur Ausstellung kostet 19,95 Euro. Sehr gute Hintergrundinformationen bietet die Einführung zur Ausstellung im Internet.
Mit über 150 Exponaten erzählt die Kuratorin Anne Overbeck die Geschichte des Speiseeises mit besonderer Berücksichtigung der Eisdielen im Ruhrgebiet. Heute wird die Eisdiele meist mit den 1950er Jahren in Verbindung gebracht, dabei gab es hier bereits Eismacher seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Allerdings durfte damals wegen der mangelnden Kühlmöglichkeiten und der daraus resultierenden Salmonellengefahr das Eis nur an Erwachsene verkauft werden. Eine Hochblüte erlebte die italienische Eiskultur in Deutschland in den 1930er Jahren, als die faschistischen Achsenmächte eine ganz „besondere“ Freundschaft verband.
Die kleine Ausstellung präsentiert viele historische Dokumente und Fotos, aber auch historische Eiswagen, Eismaschinen, Werkzeuge und Kelche, die wie Sakral-Utensilien aus einem Domschatz aussehen. Eine nachgebaute Eisdiele verbreitet Fifties-Flair. Aber auch heutige Eisdielenbetreiber aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten werden vorgestellt. Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehört ein Fotowettbewerb, dessen Einsendungen vom 30.9 bis 15.10. in der Hauptstelle der Sparkasse Bochum gezeigt werden.
Der Katalog zur Ausstellung kostet 19,95 Euro. Sehr gute Hintergrundinformationen bietet die Einführung zur Ausstellung im Internet.

Zeche Hannover
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