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Dienstag, 1. Mai 2018
Am 1. Mai starten die Kochquintette 2018
Der Mai ist gekommen, und so startet traditionell die Aktion "Dein Kochquintett". Dazu haben sich in Dortmund, Duisburg, m Kreis Vest (und außerhalb des Ruhrgebiets in Münster und Bielefeld) jeweils 5 Spitzenrestaurants zusammeneschlossen, die 5 Monate lang abwechselnd die Gäste mit einem besonderen Menü verwöhnen wollen. Das Kochquinetett Essen hat 2018 noch kein Programm für 2018. Es gab zwei Ausfälle, und die Veranstalter arbeiten dran, Ersatz zu finden.
In diesem Jahr sind das in Dortmund
- Emil
- Cielo
- Vivre
- Lennhof
- Rödels Kochlokal
in Duisburg
- Cocon am Rhein
- Akazienhof
- Küppersmühle
- Elfrather Mühle (Krefeld)
- Villa Patrizia
im Kreis Vest
- Gasthaus Stromberg (Waltrop)
- Ratsstuben im Ratshotel (Haltern)
- VestTafel (Recklinghausen)
- Bullerkotte (Marl-Polsum)
- Püttmann "Zum Blauen See" (Dorsten)
Infos zum den Menüs und Sonderaktionen finden Sie unter ww w.dein-kochquintett.de
Sonntag, 31. August 2014
Suvad Memovic kocht in der Loemühle in Marl
Das Restaurant hat dauerhaft geschlossen.
Er war Souschef bei Thomas Bühner im Dortmunder La Table, griff in der Engelsburg in Recklinghausen selbst zu den Sternen und modernisierte die Küche im Essener Parkhaus Hügel. Seit Juni kocht Suvad Memovic in der Loemühle in Marl. Hier das Ergebnis einer kleinen Stippvisite.
Er war Souschef bei Thomas Bühner im Dortmunder La Table, griff in der Engelsburg in Recklinghausen selbst zu den Sternen und modernisierte die Küche im Essener Parkhaus Hügel. Seit Juni kocht Suvad Memovic in der Loemühle in Marl. Hier das Ergebnis einer kleinen Stippvisite.
Vorspeise:
Marinierter Ziegenkäse mit gegrillter Wassermelone,
Wildkräutern und Balsamico-Pinienkern-Vinaigrette
Marinierter Ziegenkäse mit gegrillter Wassermelone,
Wildkräutern und Balsamico-Pinienkern-Vinaigrette
Hauptgang:
Zweierlei vom Jungschwein, Rücken und Bäckchen
mit dicken Bohnen, Ricotta-Ravioli und Thymianjus
mit dicken Bohnen, Ricotta-Ravioli und Thymianjus
Dessert:
Creme Brûlée von weißer Schokolade
mit Weinbergpfirsich und Himbeersorbet
Dienstag, 26. August 2014
Aus dem Archiv: Loemühle - Na sowatt, der Suvad!
Der Text erschien erstmals in "Bochum geht aus 2015".
Das Hotel steht unter neuer Leitung, das Restaurant ist bis auf Weiteres geschlossen.
Gewissermaßen war es für Suvad Memovic eine Art Heimkehr, als er im Juni 2014 den Posten des Küchenchefs in der Loemühle antrat. Mit Peter Berkelmann, dem Pächter des altehrwürdigen Anwesens in Marl, hatte der ehemalige Souschef von Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner schon vor Jahren in der Recklinghäuser Engelsburg zusammen gearbeitet, als er mit dem Restaurant Impression selbst zu den Sternen griff. Doch dann wurde alles anders. Berkelmann pachtete Hotel und Restaurant der Loemühle, deren neuer Besitzer im gleichen Gebäudekomplex eine weitläufige Wellness-Oase betreibt, und Suvad Memovic ging ins Essener Parkhaus Hügel, um drei Jahre lang der dortigen traditionellen Küche modernen Schliff zu geben. Jetzt fanden die beiden wieder zueinander und wollen die Loemühle neu aufstellen. Eine Anzahl der Zimmer in dem auf das Jahr 1230 zurückgehenden Fachwerkkomplexes wurden bereits in modernem Landhausstil extravagant renoviert und das Küchenangebot aufpoliert.
Sieht man sich die Speisekarte an, so scheint sie auf den ersten Blick gar nicht viel anders als früher. Der Loemühlen-Klassiker Brust und Keule von der zitrusgebeizten Ente auf Lauch-Pflaumengemüse und Kartoffelkrapfen (23,50 Euro) und die für eine Hotel-Küche unumgänglichen Steak-Variationen stehen immer noch darauf. Aber das, was sonst noch auf den Teller kommt, trägt eindeutig die kreative Handschrift von Suvad Memovic. Wer viel Zeit und guten Hunger mitbringt, kann das Degustationsmenü bestellen, bei dem fast alle der 17 Gerichte in Probiergröße serviert werden.
Doch auch die drei à la carte ausgesuchten Gänge überzeugten, allesamt ordentliche Portionen zum Sattwerden. Gelungen die Kombination der Vorspeise, bei der eine mit Balsamico-Pinienkern-Vinaigrette marinierte Portion Ziegenfrischkäse samt Wildkräutersalat auf eine gegrillte Scheibe Wassermelone getürmt wurde – einer wunderbare Mischung aus pikanter Crèmigkeit und saftiger Süße (10 Euro).
Der Hauptgang, Rücken und Bäckchen vom Jungschwein auf dicken Bohnen, gab sich als raffinierte Veredelung der regionalen Küche. Der Rücken war endlos lange bei niedriger Temperatur zart gegart, ohne dabei seine herzhafte Kernigkeit zu verlieren, die kleinen Stückchen Bäckchen zergingen auf der Zunge. Anders als in Mutters Küche waren die Dicken Bohnen von der Lederhaut befreit und butterzart, die zuckersüßen Tomätchen der Garnitur zeugten von sorgfältiger Auswahl beim Einkauf. Als weitere Beilage gab es Ravioli mit Ricottafüllung (21 Euro).
Und auch der Nachtisch war ebenbürtig, eine Creme Brûlée von weißer Schokolade mit Weinbergpfirsich-Salsa und Himbeersorbet (9,50 Euro). Nicht unerwähnt sollte das einzigartige Mineralwasser sein (1-l-Flasche 5,90 Euro), das in der Loemühle serviert wird. Es stammt aus dem hauseigenen Brunnen und ist so exklusiv wie die Küche von Suvad Memovic.
Das Hotel steht unter neuer Leitung, das Restaurant ist bis auf Weiteres geschlossen.
Gewissermaßen war es für Suvad Memovic eine Art Heimkehr, als er im Juni 2014 den Posten des Küchenchefs in der Loemühle antrat. Mit Peter Berkelmann, dem Pächter des altehrwürdigen Anwesens in Marl, hatte der ehemalige Souschef von Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner schon vor Jahren in der Recklinghäuser Engelsburg zusammen gearbeitet, als er mit dem Restaurant Impression selbst zu den Sternen griff. Doch dann wurde alles anders. Berkelmann pachtete Hotel und Restaurant der Loemühle, deren neuer Besitzer im gleichen Gebäudekomplex eine weitläufige Wellness-Oase betreibt, und Suvad Memovic ging ins Essener Parkhaus Hügel, um drei Jahre lang der dortigen traditionellen Küche modernen Schliff zu geben. Jetzt fanden die beiden wieder zueinander und wollen die Loemühle neu aufstellen. Eine Anzahl der Zimmer in dem auf das Jahr 1230 zurückgehenden Fachwerkkomplexes wurden bereits in modernem Landhausstil extravagant renoviert und das Küchenangebot aufpoliert.
Sieht man sich die Speisekarte an, so scheint sie auf den ersten Blick gar nicht viel anders als früher. Der Loemühlen-Klassiker Brust und Keule von der zitrusgebeizten Ente auf Lauch-Pflaumengemüse und Kartoffelkrapfen (23,50 Euro) und die für eine Hotel-Küche unumgänglichen Steak-Variationen stehen immer noch darauf. Aber das, was sonst noch auf den Teller kommt, trägt eindeutig die kreative Handschrift von Suvad Memovic. Wer viel Zeit und guten Hunger mitbringt, kann das Degustationsmenü bestellen, bei dem fast alle der 17 Gerichte in Probiergröße serviert werden.
Doch auch die drei à la carte ausgesuchten Gänge überzeugten, allesamt ordentliche Portionen zum Sattwerden. Gelungen die Kombination der Vorspeise, bei der eine mit Balsamico-Pinienkern-Vinaigrette marinierte Portion Ziegenfrischkäse samt Wildkräutersalat auf eine gegrillte Scheibe Wassermelone getürmt wurde – einer wunderbare Mischung aus pikanter Crèmigkeit und saftiger Süße (10 Euro).
Der Hauptgang, Rücken und Bäckchen vom Jungschwein auf dicken Bohnen, gab sich als raffinierte Veredelung der regionalen Küche. Der Rücken war endlos lange bei niedriger Temperatur zart gegart, ohne dabei seine herzhafte Kernigkeit zu verlieren, die kleinen Stückchen Bäckchen zergingen auf der Zunge. Anders als in Mutters Küche waren die Dicken Bohnen von der Lederhaut befreit und butterzart, die zuckersüßen Tomätchen der Garnitur zeugten von sorgfältiger Auswahl beim Einkauf. Als weitere Beilage gab es Ravioli mit Ricottafüllung (21 Euro).
Und auch der Nachtisch war ebenbürtig, eine Creme Brûlée von weißer Schokolade mit Weinbergpfirsich-Salsa und Himbeersorbet (9,50 Euro). Nicht unerwähnt sollte das einzigartige Mineralwasser sein (1-l-Flasche 5,90 Euro), das in der Loemühle serviert wird. Es stammt aus dem hauseigenen Brunnen und ist so exklusiv wie die Küche von Suvad Memovic.
-kopf
45770 Marl, Loemühlenweg 221
Mittwoch, 5. August 2009
Neuer Küchenchef in der Bochumer Stadtpark-Gastronomie
Heute Nachmittag stellte sich zum ersten Mal der neue Küchenchef der „Gastronomie im Stadtpark Bochum“ der Presse. Michael Hau hatte die Leitung der „Orangerie“ und der Tapas-Bar „Bodega La Escalera“ in dem prachtvollen Kongress- und Veranstaltungs-zentrum bereits im April von seinem Vorgänger Johannes Lensing übernommen, der jetzt im Hotel-Restaurant „Loemühle“ in Marl kocht. Haus Ziel ist es, die „Orangerie“ zu einem führenden Gourmet-Restaurant im Ruhrgebiet zu machen. Das Zeug dazu hat er, schließlich war er an den Michelin-Sternen der Restaurants „Gasthof Adler“ in Asperg, „Öxles Löwen“ in Stuttgart und „Landhaus Nösse“ auf Sylt in verschiedenen Küchen-Positionen mit beteiligt. Sein Motto: „Schuster, bleib bei deinen Leisten. Ich koche, was ich von der Pieke auf gelernt habe und auch wirklich beherrsche: eine verständliche Küche mit Fokus auf die Naturbelassenheit der verwendeten Produkte.“Dass er ausgerechnet jetzt an die Presse trat, hatte seinen Grund. Erstmalig wird nach langer Zeit die „Gastronomie im Stadtpark“ wieder an der Gourmet-Meile „Bochum kulinarisch“ teilnehmen, die von 12. bis zum 16. August auf dem Bongard Boulevard in der Innenstadt stattfindet. Aus diesem Anlass hatten sich noch weitere Bochumer und Hattinger Gastronomen im Stadtpark für einen Fototermin eingefunden.
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