Montag, 17. Juli 2017

Gourmetmeilen 2017: Kulinarischer Treff an der Ruhr in Mülheim vom 20. – 23. Juli

Der Kulinarische Treff in Mülheim ist etwas Besonderes, weil er die einzige Gourmetmeile im Ruhrgebiet ist, die direkt an der Ruhr stattfindet. Auf dem Wiesendreieck in Nähe der Schleuseninsel sorgen 13 Gastronomen für eine heitere Atmosphäre. Ein großes Zeltdach schützt die Gäste vor Regen. Neben bekannten Mülheimer Betrieben wie Caruso in der Stadthalle, Franky’s im Wasserbahnhof oder die Mausefalle aus der Altstadt sind auch die Essener Restaurants Schloss Hugenpoet, Gummersbach und Café Kötter dabei, so dass man die überregional bekannten Mülheimer Aushängeschilder wie Am Kamin, Landhaus Höppeler oder Möllekens Altes Zollhaus kaum vermisst. Der Kulinarische Treff an der Ruhr startet am 20. Juli um 16 Uhr, dann geht es bis Sonntag, 13. Juli täglich ab 12 Uhr weiter.

Kulinarischer Treff an der Ruhr, Mülheim, Ruhranlagen Nähe Schleuseninsel. Infos hier.

Zum großen Genussbereit-Bericht über den Kulinarischen treff: hier klicken 

Samstag, 15. Juli 2017

Stadtparkfest Food Wine & Music 2017: Empfehlungen vom Stadtparkfest-Sommelier

Kein Wasser im Wein, sondern stilvolle Blumendeko.

Pünktlich zum Start des Stadtparkfestes 2017 in Essen kam gestern Nachmittag der Regenguss herunter, der in diesem Jahr für Gourmetveranstaltungen in Essen obligatorisch zu sein scheint. Doch die Essener Genießer ließen sich kein Wasser in ihren Wein gießen. Als der Schauer vorbei war, waren die Freunde von Wein, Essen und Musik sofort zu Stelle und begannen zum Soul des Eröffnungsacts Dominik Steegmüller zu grooven.

Zur Eröffnung sang Dominik Steegmüller mit Band.

Die kulinarische Basis dafür war und ist wie jedes Jahr fantastisch. Stadtparkfest-Veranstalter und Wein-Großhändler Rainer Bierwirth hat für die fünfte Ausgabe des Stadtparkfestes zehn deutsche Weinerzeuger eingeladen, die hinter dem Sheraton Hotel an der Essener Huyssenallee das hochwertige Winzerfest bestreiten. Unterstützt werden sie dabei von drei Essener Gastronomen: dem Sheraton Hotel, dem Rüttenscheider Nobel-Türken „La Turka“ und erstmalig den Schaschlikbrüdern, den Produzenten der Currysauce „Ruhrfeuer“.

Veranstalter Rainer Bierwirth und sein
Stadtparkfest-Sommelier Michael Lellek

Der Genießer ließ es sich nicht nehmen, von Stadtparkfest-Sommelier Michael Lellek einen passenden Wein aus dem über 80 Positionen umfassenden Angebot zu jeweils einem Gericht der drei Gastronomen empfehlen zu lassen.

Sheraton Hotel: Cous Cous Salat
Limettenvinaigrette | eingelegte Austernsaitlinge. 6 Euro
Der Wein: Villa Heynburg: Freistil
Die fruchtig-elegante Cuvée aus Sauvignon Blanc, Rivaner, Pinot Gris und Pinot Blanc des badischen Weinguts Villa Heynburg ergänzt prächtig die zitrusfrische Limettenvinaigrette des Gerichts.

Die Schaschlikbrüder: Ruhrfeuer Schale „Spezial“
mit Pommes frites, Schaschlik vom Duroc Schwein, Zwiebeln, Paprika, Speck, Koriander-Spitzkohl, Chipotle-Chilli-Mayo und Parmesankäse.
8 Euro
Der Wein: Beefsteak.Club Malbec. Medoza Beef & Liberty
Der „Pirat“ aus Argentinien, nur zufällig unter den deutschen Weinen des Stadtparkfestes. Ein kräftiger Roter aus der in Südamerika so wichtigen Traube Malbec, smooth und spicy, sprich weich und würzig wie das butterzarte Schaschlik der Schaschlikbrüder. Aber wer spricht schon mit vollem Mund.

La Turka: Rinderbraten 400 C°
an Blaukraut mit Preiselbeer-Gelee und Granny Smith, auf Rotweinsauce dazu Röstkartoffeln. 9 Euro
Der Wein: Weingut Adriane Moll: Venus St. Laurent Barrique
Die Cassis- und Vanille-Noten des Bioweins der südpfälzer Winzerin Adriane Moll mit dem von ihrem Bruder Christian gestalteten Künstler-Etikett ergänzt perfekt den löffelweichen Schmorbraten mit seiner fruchtigen Rotkohl-Beilage.

Das Stadtparkfest Food Wine & Music geht noch bis zum 16. Juli 2017. Essen, im Stadtgarten hinter der Sheraton Hotel, Huyssenallee. Alle Infos hier.

 Schmeckte auch ohne Essen:
Spätburgunder vom Weingut Daniel im Rheingau.



Neu dabei: Die Schaschlikbrüder Dietmar Haubold und Timo Winter 

 Vorne essen, hinten Musik

Die Gäste des Stadtparkfestes ließen sich gestern die Stimmung...

...von keinem Wässerchen trüben.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Wochenplan: Kulinarische Termine vom 14.7. - 20.7. 2017



Wein, Bier und gutes Essen: am kommenden Wochenende und in der Woche darauf kommen alle Gnussfreunde auf ihre Kosten. Während die Kochquintette im ganzen Ruhrgebiet laufen, startet am Freitag das Stadtparkfest Fodd Wine & Music in Essen. Und am nächsten Donnerstag bahnt sich ein kulinarisches Superwochenende mit dem Hopfenfest in Gelsenkirchen, dem  Weinsommer in Dortmund und dem Kulinarischen Treff in Mülheim an.

bis 1.10.2017
Ausstellung
Essen außer Haus. Vom Henkelmann zum Drehspieß
Dortmund, Brauerei-Museum, Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Infos hier 

bis 14.1.2018
Ausstellung
Zum Wohl! Getränke zwischen Kultur und Konsum
Waltrop, LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Infos hier


bis 29.7.2017
Dortmunder Kochquintett
Menü im Juli
Dortmund, Palmgarden
Infos hier

bis 30.7.2017
Duisburger Kochquintett
Menü im Juli
Duisburg, Küppersmühle
Infos hier

bis 31.7.2017
Essener Kochquintett
Menü im Juli
Essen, Parkhaus Hügel
Infos hier

bis 30.7.2017
Kochquintett Kreis Vest
Menü im Juli
Waltrop, Gasthaus Stromberg
Infos hier












14.7. - 16.7.2017 
Stadtparkfest
Food, Wine and Music
Essen, Stadtgarten
Infos hier 

20.7. - 23.7.2017
Hopfenfest
Bierfestival
Gelsenkirchen, Domplatte Buer
Infos auf Facebook

20.7. – 23.7.2017
Gourmetmeile
Kulinarischer Treff an der Ruhr
Mülheim, Ruhrufer
Infos hier

20.7. - 23.7.2017
Weinsommer Rheinland-Pfalz
Dortmund, Friedensplatz
Infos hier

Gourmetmeilen im Ruhrgebiet 2017. Klick hier
Wein-, Bier- und Spirituosen-Events im Ruhrgebiet 2017. Klick hier
Wochen- und Feierabendmärkte im Ruhrgebiet. Klick hier


Mittwoch, 12. Juli 2017

Neu in Dortmund: Da Lisetta in Hörde

Das Restaurant Da Lisetta ist seit Sommer 2018 geschlossen. An gleicher Stelle befindet sich jetzt das chinesische Nudelrestaurant JIA (klick hier).

In der Küche: Mamma Lisetta

Dass Hörde nicht nur der Dortmunder Stadtteil am Phoenixsee ist, sondern einmal eine schmucke eigenständige Industriestadt im Ruhrgebiet, zeigt die Straße Am Bruchheck mit ihren alten Häusern, Hier hat Adelmo Giampaolo das Ristorante „Da Lisetta“ eröffnet. Namensgeberin ist seine Mutter, die auch in der Küche steht, der Vater hilft im Service mit. Entsprechend familiär geht es in dem hübsch renovierten Lokal zu, und „Da Lisetta“ ist in kürzester Zeit zum Treffpunkt auf dem Kiez geworden.

Adelmo Giampaolo führt den Laden.

Mit dazu beigetragen hat sicherlich das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis des Angebots, und entsprechend heiter ging es bei einem kleinen Presseessen auf der kleinen Terrasse unter großen zu gestern Abend zu. Das Essen war okay. Aber der Genießer würde sich wünschen, wenn Lisetta mehr Mut zur echten italienischen Mamma-Küche hätte und nicht nur das auf den Tisch käme, was sich der Ruhrgebietler bei einem Italiener so vorstellt. Die Speisekarten-Abteilung „Stuzzico“, was so viel wie „Schmankerl“ oder auf Ruhrgebietsdeutsch „Schmackofatz“ bedeutet, wäre da noch mit allerlei regionalen Köstlichkeiten ausbaufähig, die auch gar nicht teuer sein müssten. Schließlich ist auch die italienische cucina povera dank ihrer guten Zutaten und der liebevollen Zubereitung reich an köstlichen Spezialitäten.

Dann wäre „Da Lisetta“ nicht nur eine gute Adresse für die Nachbarschaftsversorgung, sondern auch manch italophiler Genießer wäre auch zur Anfahrt nach Hörde bereit. Ein Parkplatz ist schließlich gleich nebenan, und auch zur U-Bahn sind es nur zwei Schritte.

Da Lisetta, Am Bruchheck 29, 44263 Dortmund-Hörde, Tel. 0231/42700800. Mo-Sa 12-22, So 16-22 Uhr. Infos auf Cityrestaurants und auf Facebook.

 Antipasti auf der Terrasse

Pasta und Risotto im Gastraum

Pizza (Foto: Da Lisetta)

Antipasti

Stuzzetti: Ausgebratene Sardellen

Garnelen

 
Entenbrust

Wein-Kunst an der Wand


Dienstag, 11. Juli 2017

Urbane Landwirtschaft: Sommerfest auf der Bonnekamphöhe in Essen

Update 2025: Die diesjährige Saison beginnt am am Samstag, den 10. Mai. Das Café hat jeweils samstags ab 14 Uhr geöffnet.

Update 2024: Am 4. Mai beginnt die diesjährige Saison auf der Bonnekamphöe und das Café hat jeweils samstags ab 11 Uhr geöffnet.

Auf dem Naschpfad in Essen-Katernberg

Es hätte eine Szene in einem Marcel-Pagnol-Roman sein können, in dem der französische Autor seine Kindheit in der Provence beschreibt. Die Luft flirrt vor Hitze an diesem heißen Sommertag, als der Genießer vor einer vollkommen überwucherten Gartenpforte steht, hinter der er helle Kinderstimmen hört. Das Pforte lässt sich wider Erwarten öffnen, und ein schmaler Pfad führt durch die üppige Botanik zu einer Gärtnerei. Unter Obstbäumen, die den Anfang des entstehenden „Naschpfades“ bilden, verputzt eine Kinderschar frisch gepflückte Kirschen. „Ich habe schon vierzehn gegessen“, ruft ein Junge, und ein anderer übertrumpft ihn: „Und ich fünfzehn!“

Biochemiker André Matena führt über das Gelände

Doch wir befinden uns mitten im Ruhrgebiet, auf der Bonnekamphöhe in Essener Stadtteil Katernberg, in Sichtweite von Schacht III/VII/X des Welterbes Zollverein. Seit 2011 betreibt hier die gleichnamige Stiftung ein Projekt für moderne urbane Landwirtschaft. Der Biologe Hubertus Ahlers und seine Mitstreiter rodeten das wildwuchernde Brombeergestrüpp auf der Industriebrache, um die auf Nachhaltigkeit ausgelegte Gärtnerei mitten in der Stadt anzulegen. Davon, dass es mit der intensiven Landwirtschaft, wie sie heutzutage betrieben wird, bald vorbei sein wird, ist Biochemiker André Matena von der Universität Essen-Duisburg überzeugt. André hält auf der Bonnekamphöhe Seminare ab und macht beim heutigen Sommerfest Führungen über das Gelände. „Die Ressourcen zur Gewinnung des Kunstdüngers neigen sich dem Ende entgegen, und ohne ihn sind die ausgelaugten Böden nicht mehr fruchtbar“, beschreibt er die Weltlage.

So sei es notwendig, bei der Lebensmitterzeugung neue nachhaltige Wege zu beschreiten, und der Gemüseanbau auf der Bonnekamphöhe sei ein Experiment dorthin. Das Wasser kommt aus einem eigenen Brunnenteich, die Energie von einer Biogasanlage. Gedüngt wird mit selbst hergestelltem Brennnesselsud.

Gemeinschaftsgarten

Auf einem Teil des Geländes befinden sich Gemeinschaftsgärten, in denen interessierte Gruppen und Privatleute das Gemüse für den Eigenverbrauch anbauen können. „Allmende“ heißt dieser Bereich, ein Wort, das im Mittelalter das Land bezeichnete, das zur öffentlichen Bearbeitung bereit stand. Allerdings, so findet der Genießer, hätte man gar nicht bis ins Mittelalter zurückgehen müssen. Denn die Selbstversorgung aus dem eigenen Garten ist typisch für die Industriekultur der letzten 150 Jahre im Ruhrgebiet, von den Hausgärten in den Arbeitersiedlungen über das Grabeland vor den Toren der großen Kohle- und Stahlbetrieb bis zu den daraus entstandenen Schrebergärten, die bis heute das Ruhrgebiet wie ein grünes Band durchziehen.

So macht studieren Spaß:
Biologe und Stiftungsvorstand Hubertus Ahlers mit studentischen Praktikanten

Auf dem Sommerfest jedenfalls herrschte eine wunderbar heitere Atmosphäre. Selbstgemachtes wie eine Limonade aus roten Beeren, Zitronenmelisse und Minze sorgten für Erfrischungen, frische geerntete und gegrillte Gemüse zum Stillen des Appetits. Und in den hübschen kleinen Ruheoasen, die überall im Gelände verteilt sind, ließ sich herrlich chillen.

Natürlich kann man die Produkte der Bonnekamphöhe auch kaufen. Dazu muss man sich in eine E-Mail-Liste eintragen lassen, und dann bekommt man wöchentlich mitgeteilt, was gerade im Angebot ist. Man bestellt dann eine Kiste (groß 25 Euro, klein 12,50 Euro), die frisch für einen geerntet wird, und kann sie freitägs abholen.

Die Bonnekamp-Stiftung für die integrative Stadt hat ihren Sitz auf Zollverein A9, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen. Die Gärten befinden sich auf der Bonnekamphöhe in Essen Katernberg. Für weitere Infos hier klicken.

Sommerfest zwischen Gemüsebeeten

Vorbereitete Setzlinge

 Dekoratives Gemüse: Blühender Lauch

Zucchini
 Allerlei Kohl
Fenchel

Gewächshaus


Essbare Blüten


Zum Pflücken am Wegesrand

Rote Johannisbeeren

Äpfel

Kein Kunstwerk, sondern eine Rankhilfe für Kiwis, die noch wachsen müssen. Im Hintergrund der
Förderturm III/VII/X von Zollverein.

Teich zur Wasserversorgung

Nische zum Chillen

Erfrischende Limonade

Gemüse vom Grill

Hofidylle

Montag, 10. Juli 2017

Essen: Stadtparkfest „Food Wine & Music“ vom 14. – 16. Juli 2017

Zum aktuellen Bericht hier klicken.

Rainer Bierwirth und das letztjährige Stadtparkfest-Team.

Bereits zum fünften Mal findet in diesem Jahr das Stadtparkfest „Food Wine & Music“ im Essener Stadtgarten statt. Veranstalter Reiner Bierwirth wollte damit ein Weinfest etablieren, das sich qualitativ von ähnlichen Straßenveranstaltungen abhebt, und der Erfolg gibt ihm Recht.

Die Voraussetzungen dafür sind aber auch bestens. Als Großhändler beliefert Rainer Bierwirth die Gastronomie mit hochwertigen Weinen, so dass beste Kontakte zu namhaften Winzern bestehen. Als Vorsitzender des Vereins „Essen genießen e.V.“ organisiert er die Gourmetmeilen „Essen verwöhnt“ und „Metropole Ruhr“, bei denen der Essener Musikimpresario Igor Albanese für musikalische Untermalung sorgt.

Eine Befragung der Gäste ergab, dass sie in erster Linie für das Weinangebot der 12 Winzer aus den deutschen Anbaugebieten Rheingau, Rheinhessen, Baden, Pfalz, Franken, Mosel und Württemberg interessieren, die ihre Stände an der Allee hinter dem Sheraton Hotel aufbauen. Obwohl auch drei Gastronomen ein Angebot an Speisen bereit halten, sieht Bierwerth das Stadtparkfest nicht als Gourmetmeile. In diesem Jahr ist Nelson Müller nicht mehr dabei. Stattdessen bieten neben den traditionellen Teilnehmern Sheraton und La Turka die Schaschlikbrüder mit ihrem Ruhrfeuer erstmalig hochwertiges Street Food. Zusätzlich gibt es noch BBQ-, Gourmet-Burger- und Crêpes-Stände.

Und es gibt natürlich ein großes Musikprogramm mit Dominik Steegmüller, Tamara Bencsic, Dennis Legree, Laxmi Easwaran, Julia Liones und Lewin Blümel.

Stadtparkfest Food Wine & Music. 14. – 16.7.2017. Essen, Stadtgarten hinter dem Sheraton Hotel. Das Angebot aller Winzer und alle Speisekarten hier.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Wochenplan: Kulinarische Termine vom 7.7. - 13.7.2017

bis 9.7.2017
Ausstellung
Essen außer Haus. Vom Henkelmann zum Drehspieß
Hoesch Museum, Dortmund
bis 31.10.2017
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
bis 31.12.2017
Brauerei-Museum, Dortmund
Infos hier 

bis 14.1.2018
Ausstellung
Zum Wohl! Getränke zwischen Kultur und Konsum
Waltrop, LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Infos hier


bis 29.7.2017
Dortmunder Kochquintett
Menü im Juli
Dortmund, Palmgarden
Infos hier

bis 30.7.2017
Duisburger Kochquintett
Menü im Juli
Duisburg, Küppersmühle
Infos hier

bis 31.7.2017
Essener Kochquintett
Menü im Juli
Essen, Parkhaus Hügel
Infos hier














Kochquintett Kreis Vest
Menü im Juli
Waltrop, Gasthaus Stromberg
Infos hier

7.7. – 9.7.2017
Food Lovers Street Food Markt
Recklinghausen, Rathausplatz

8.7.2017
20 Jahre Geburtstags-Sommerparty
Essen, Weinzeche
Infos auf Facebook 

9.7.2017
Grüne Hauptstadt Europas
Sommerfest (auf dem Bauernhof)
Essen, Bonnekamphöhe
Infos auf Facebook

11.7.2017
150 Jahre Stauder
Stauder zeigt Stauder
Brauereiführung
Essen, Privatbrauerei Stauder
Infos und Anmeldung hier

12.7.2017
150 Jahre Stauder
Stauder erzählt
Aus dem Firmen- und Familienarchiv
Essen, Brauerei Stauder
Infos und Anmeldung hier

13.7.2017
150 Jahre Stauder
Stauder am Zapfhahn
Brauereichefs zapfen selbst
Essen, Haus Sesko
Infos hier
bis 30.7.2017

Gourmetmeilen im Ruhrgebiet 2017. Klick hier
Wein-, Bier- und Spirituosen-Events im Ruhrgebiet 2017. Klick hier
Wochen- und Feierabendmärkte im Ruhrgebiet. Klick hier
 

Mittwoch, 5. Juli 2017

Neu in Herdecke: Proto im Schiffwinkel

Der Oktopus vom Hengsteysee

Der Schiffwinkel ist eine traditionsreiche gastronomische Adresse in Herdecke. An der gleichnamigen Straße am Nordufer des Hengsteysees, direkt am Stauwehr, liegt ein Ausflugslokal, das einst unter dem einfacher auszusprechenden Namen Schiffswinkel ein Gourmetrestaurant und dann unter verschiedenen Betreibern eine italienische Pizzeria beherbergte. Von der großen Terrasse hat man einen wunderbaren Blick auf die aufgestauten Wasser der Ruhr und das darüber thronende Kaiser-Wilhelm-Denkmal der Hohensyburg.

Der Schildermaler muss noch mal ran.

Seit Anfang Juni befindet sich hier das griechische Lokal „Proto im Schiffwinkel“. Der 27-jährige Betreiber Andreas Deseris ist zum eigentlichen Straßennamen „Schiffwinkel“ zurückgekehrt, um sich von seinen Vorgängern zu unterscheiden – eine Maßnahme, die der Schildermaler des neuen Schriftzuges übersehen hat. Künstlerpech!

Andreas Deseris mit Großvater

Für Andreas ist es das erste Restaurant, das er betreibt, doch er bekommt Unterstützung von seinem gastronomieerfahrenen Vater. So sind die neu ausgestatteten Gasträume auch betont familiär gehalten. Neben zahlreichen griechischen Promis umfasst die große Bildergalerie an den Wänden auch viele Familienfotos, darunter das des Großvaters, der Anfang der 1960er Jahre als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam. In Griechenland war die Familie Deseris in der Landwirtschaft tätig und produzierte Käse aus Schafsmilch, eine kulinarische Tradition, auf die Andreas sehr stolz ist.

Leckeres Fleisch, tadellos gegrillt

Die Speisekarte des Proto umfasst zahlreiche klassische griechische Vorspeisen in Portionsgrößen, an denen man sich schon allein satt essen kann. So ergab bei einem spontanen Besuch am letzten Samstag eine Portion Oktopus mit Zitronen-Oliven-marinade (10,90 Euro) mit einer Portion gegrillter Auberginen und Zucchini samt Tatziki (6 Euro) ein komplettes Abendessen. Beim gestrigen großen Pressetermin wurden dann die typisch griechischen Platten aufgetragen. Überbackener Schafskäse in verschiedenen Variationen, gegrilltes Souvlaki, Bifetki, Schweinefleisch und Hähnchenbrustfilet, Kalamari, Lachs, Fischfilet und Gambas, farbenfrohes gegrilltes Gemüse, Pommes und Reis. Alles war tadellos gegrillt und herzhaft gewürzt, dass die hungrigen Pressevertreter freudig zulangten.

Schöne Terrasse, gut besucht

Der Blick über den Tellerrand zeigte, wie sehr diese typische Griechen-Küche auch die Erwartungen der anderen Gäste erfüllte, die sich im Laufe des Abends bei bestem Sommerwetter auf der großen Terrasse einfanden. Eine Auslastung, die für die Zukunft des Proto optimistisch stimmt. Wer weiß, vielleicht kann sich Andreas dann auch den Wunsch erfüllen, die Karte etwas experimenteller und moderner zu gestalten. Bei den Weinen hat er jedenfalls angefangen. Zum Essen spendierte er eine Retsina, der zeigte, was in diesem griechischen Allerweltswein stecken kann.

Proto im Schiffwinkel, Herdecke, Im Schiffwinkel 36. Tel. 02330/2155, Mo-Sa 12-15 und 17-23 Uhr, So 11.30-22 Uhr. Speisekarte auf Facebook.

Das Stauwehr im Glas

 Gebackener Schafskäse

Tja, was ist das?

Mezedes an der Ruhr

Fisch für alle

Gegrillte Gemüse

Kalamari

Lockendes Souvlaki

Klassische Schönheit: Rosha serviert

 Griechischer Mokka

Trinkgeld mit Retsina der Extraklasse

Noch etwas Brot zum Sattwerden?