Montag, 28. Dezember 2020

Vegetarische Weihnachten 2020: Nussbraten mit Genießers Tomatensauce und buntem Salat. Zuvor eine grüne Linsensuppe


Vegetarischer Nussbraten mit Ottolenghi-Touch

Wie sich Weihnachtstraditionen ändern. Früher, als ich noch für meine Mutter und meine Schwester zu Weihnachten kochte, stand regelmäßig der Sauerbraten auf dem Programm (klick z.B. hier oder hier). In den letzten Jahren hingegen kam häufig ein vegetarisches Weihnachtsmenü zum Tragen (klick hier oder hier)– nicht zuletzt auch deswegen, weil in der Regel ein klassisches Festtagsmenü mit großem Braten zu meinem Geburtstag vier Wochen vor Weihnachten auf den Tisch kommt (klick z. B. hier, hier oder hier).

 
Ungebacken in der Form

 
Fertig

Als ich jetzt im Internet stöberte, fiel der schöne Halloumi-Nuss-Braten mit Granatapfelkernen im Blog „Feed Me Up Before You Go-Go“ auf, ein Rezept mit Ottolenghi-Touch, das ursprünglich aus dem „Delicious Magazine“ stammt und durch die Granatapfelkerne und Dillzweige als Topping auch ein wahrer Augenschmaus ist. Dafür wird ein Brät aus Reis, Möhren, Champignons, Pistazien und Haselnüssen hergestellt, das mit Orangen- und Zitronenschalen, Dill und Petersilie gewürzt wird. Das Originalrezept sieht auch noch Halloumi vor, den Mozzarella-ähnlichen griechischen Grillkäse. Ich verwendete allerdings Manouri, den griechischen Molke-Käse, der eher an Ricotta erinnert. Auch bei den Brotwürfeln, die das Brät anreichern, wich ich von der Vorlage ab. Statt einfachem Seurteigbrot nahm ich altbackenes hart gewordenes Roggenvielsaat-Brot, das ich ein wenig in Wasser einweichte.



Das Ergebnis schmeckte einfach großartig. Ob man den im Ofen gebackenen Laib wirklich Barten nennen sollte, sei einmal dahingestellt. Er ist vielmehr ein überdimensionaler Powerriegel mit wahren Geschmacksexplositionen. Ich servierte ihn mit meiner legendären Tomatensauce mit Ananasmarmelade (klick hier) und einem winterlichen Salat mit Cicoree, gelber und roter Bete.
Hier geht es zum Rezept.


Zuvor gab es eine ebenso farbenfrohes Süppchen, das auf dem Rezept für die Grünen Linsen auf persische Art (klick hier) basierte. Diese goss ich mit einer entsprechenden Menge Gemüsebrühe auf und verlieh ihm zusätzlich eine besondere Note durch die Beigabe von Orangenschalen. 


 

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