Montag, 13. Februar 2012

Koch den Vinz: Sauerbraten vom Schweinefilet

 Gewöhnungsbedürftig: rosa "Sauerbraten"


Vor ein paar Tagen gab es in meinem Facebook-Account eine interessante Diskussion über den Sauerbraten. Ausgangspunkt war eine Umfrage des Vereins „Westfälisch genießen“, was denn die beliebtesten regionalen Gerichte in Westfalen seien. Und da kam ausgerechnet der „Rheinische Sauerbraten“ auf Platz 2. Zum Ausgleich veröffentlichte „Westfälisch genießen“ als westfälische Variante des Fleischgerichtes ein Rezept von Christian Klein-Wagner vom Gasthaus Klein in Netphen-Deuz. Und da wird ausgerechnet Rinderfilet für den Sauerbraten genommen und auch noch rosa serviert. Doch bei einem traditionellen Gericht wie dem „Westfälischen Sauerbraten“ erwarte ich kein feines rosa Filet, sondern ein dunkles, löffelweich geschmortes, saftiges Stück Bug oder Schulter, womöglich noch mit gelierten Sehnen durchzogen. Der Rückgriff auf Filet scheint mir nicht der tradtionellen Küche geschuldet, sondern eher der angeblichen Tatsache, dass in der gehobenen Gastronomie solch unedle Fleischteile nicht an den Gast zu bringen sind. Schmecken tut sauer mariniertes Filet sicherlich auch – aber warum sollte man das tolle Fleisch im Säurebad vorverdauen, wenn man es auch wie beim Tatar oder Carpaccio problemlos roh essen kann?

Jetzt fiel mir auf, dass in meiner Nachkochliste auch ein „Sauerbraten vom Schweinefilet“ von Vincent Klink stand. Für den Blogevent „Koch den Vinz“ haben Zorra und Uwe von Highfoodality das Gericht bereits nachgekocht. Auch hier ist Filet vorgesehen, und dann noch vom Schwein, aber das irritierte mich diesmal nicht. Schließlich wird das Gericht nicht als traditionelle regionale Küche, sondern als Kreation von Vincent Klink verkauft.

So kommt das angebratene Filet in den Ofen.

Wie auch Zorra, finde ich den Begriff „Sauerbraten“ trotzdem nicht sehr treffend. Zwar wird das Schweinefilet in eine Mischung aus Rotwein und Balsamico eingelegt, aber besonders sauer wird es dadurch nicht. Nach dem Anbraten und dem 20-minütigen Garen im Ofen bei 190 Grad erreichte das Fleisch eine Kerntemperatur von 55 Grad und war schön rosa, kernig und saftig – Schweinefilet eben, aber keine Sauerbraten. Die Sauce aus der Marinade war jedoch ein süßsaures Gedicht. Und das, obwohl ich zum Abschmecken kein Ahornsirup zur Hand hatte, sondern schnöder Streuzucker zum Süßen herhalten musste.

Dass die Sauce so gut schmeckte, lag sicherlich am Wein, den ich benutzte. Der 2007er Spätburgunder trocken von Kreuzberg an der Ahr kam aus dem eiskalten Keller und hatte beim Öffnen gerade 7 oder 8 Grad – und dennoch kam mir eine Aromenwolke aus der Flasche entgegen, dass es mit dem Atem verschlug. Als er dann gelüftet war und Zimmertemperatur angenommen hatte, war er fast zu schade, um ihn für die Marinade mit dem Blasamico zu mixen.
Vincent Klink schlägt Spätzle als Saucenträger vor, eine sichere Bank. Ich war aber zu faul zum Schaben und nahm einfach Bandnudeln.

Südafrikanische Steinpilze als Beilage

Als Gemüsebeilage machte ich eine Pilzpfanne aus südafrikanischen Steinpilzen, Zwiebeln und Knoblauch. Die hatte ich bei Real entdeckt und war überrascht, wie intensiv sie dufteten. Zur Sauerbratensauce waren sie vielleicht etwas zu fein, das Schweinefilet ergänzten sie jedoch hervorragend.
Alles in allem ein super Gericht.


Rezept: Sauerbraten vom Schweinefilet

4 Wacholderbeeren
3 Pimentkörner
2 EL Balsamico
250 ml Rotwein
1 Lorbeerblatt
1 Schweinefilet
2 Schalotten
1 Karotte
150 g Sellerieknolle
etwas Salz, Pfeffer
2 EL Butterschmalz
1 EL Ahornsirup
Ca. 250 ml Fleischbrühe
2 EL Crème fraîche

Piment und Wacholderbeeren andrücken, mit Balsamico, Rotwein und Lorbeerblatt in eine flache Schüssel geben. Das Schweinefilet einlegen und mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank eine Nacht durchziehen lassen.

Das Filet in der Marinade

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtrocknen. Die Marinade durch ein Sieb passieren.
Den Backofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad, Gas Stufe 3) vorheizen.
Schalotten, Karotte und Sellerie schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen.
In einem Bräter mit 2 EL Butterschmalz das Fleisch rundum anbraten und aus dem Bräter nehmen. Dann die Gemüsewürfel im Bräter rundum anbraten. Das Fleisch wieder zugeben, etwas Marinade angießen und alles in den vorgeheizten Ofen geben und ca. 20 Minuten schmoren. Dabei immer wieder mit etwas Brühe ablöschen. Um zu testen, ob das Fleisch gar ist, sticht man mit einer Stricknadel oder einer schmalen Spießgabel in die Mitte des Fleischs. Gabel schnell herausziehen und an die Lippen halten, ist die Gabelspitze warm, das Fleisch herausnehmen.
Den entstanden Fond durch ein Sieb passieren und etwas einkochen lassen. Crème fraîche untermischen und die Sauce mit Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken.

Aus der Sendung „Koch-Kunst mit Vincent Klink“, Mittwoch, 25.1.2012, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Sonntag, 12. Februar 2012

Gestern bei Mama: Wirsing (mal wieder)

Gestern habe ich für Mama mal wieder Wirsing gemacht. Dafür habe ich auf das Rezept für Schlodderkappes von Heinrich Wächter zurückgegriffen, aber Veränderungen vorgenommen. Statt Spitzkohl geb es eben Wirsing, und statt Speck kam Gehacktes drunter. Dazu gab es keine Bratwurst, sondern gekochten Schweinebauch. Das hatte den Vorteil, dass es beim Kochen eine schöne Brühe gab, die ich zu Schmoren des Wirsings benutzen konnte.

Rezept: Wirsing

800 g Wirsing
800 g mehlige Kartoffeln
750 ml Fleischbrühe
1 Lorbeerblatt
Kümmel
Curry
250 g gehacktes
120 g Zwiebeln
Salz, Pfeffer
Petersilie

Wirsing putzen und in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Kartoffeln und Wirsing in einen Bräter einschichten und mit der Fleischbrühe, dem Lorbeerblatt und dem Kümmel und Curry gar kochen. Die Flüssigkeit sollte zu 2/3 verkocht sein.
In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in einer Pfanne anschwitzen. Gehacktes dazu geben, pfeffern, salzen und krümelig braten. Gehacktes unter den fertigen Wirsing heben. Alles mit pfeffer und Salz abschmecken.
Dazu gekochten Schweinebauch mit Senf reichen. Rezept hier.

Freitag, 10. Februar 2012

Dosenfutter: Soupe de poisson bretonne

Als Vorspeise zum Zitronenhähnchen von Vincent Klink machte es sich der Genießer neulich einfach. Er öffnete eine Dose mit bretonischer Fischsuppe der Marke „La Quiberonnaise“, die er für stolze 5,80 Euro bei Manufactum erstanden hatte. Diese Einkaufsquelle machte das Fertigprodukt über jeden Zweifel erhaben, zumal auf der lustigen Dose unter dem Porträt eines bretonischen „Meisjes“, wie wir Holländer sagen, auch noch der schöne Satz stand: „Garantie sans additif chimique“.
Der Inhalt war ein zu einer gallertartigen Masse eingekochter Fischfond (40 %) mit allerlei Gemüsen und Gewürzen, der mit der gleichen Menge Wasser aufgewärmt werden musste. Dann war er allerdings ziemlich laff (ob das daran lag, dass keine Geschmacksverstärker drin waren?), und der Genießer peppte ihn mit Meersalz, Pfeffer und je einem Schuss Pernod und Wermut auf. Als Einlage breit er ein paar auf einer Seite panierte Jakobsmuscheln dazu.
Demnächst sieht er zu, dass er wieder 'nen Fischkopp für 'nen kleinen Euro bekommt und macht sich die Suppe selbst.

Fischsuppe aus der Dose mit selbst
gebratenen Jakobsmuscheln

Nachtrag 29.6.2019

Von meinem Aufenthalt in der Bretagne Ende Februar 2019 habe ich mir noch einmal ein paar Dosen aus Quiberon mitgebracht (vergl. hier). Ich fand die Suppe jetzt gar nicht mehr so schlecht, sogar recht gut. Zur Garnierung kam nur noch etwas Fenchelkraut dazu, abgeschmeckt wurde mit etwas Piment d'espelette. Die Jakobsmuscheln wurden mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft gewürzt, auf einer Seite mit Paniermehl bestreut und dann sanft angebraten. Hat gut geschmeckt..

Dienstag, 7. Februar 2012

Resteessen: Hühnerfrikassee auf Risottoart



Neues Bild vom 31.10.2018 

Vom pochierten Zitronenhähnchen nach Vincent Klink waren noch eine Keule und  ein Stück Brust übrig geblieben – genau richtig für ein Hühnerfrikassee. Aber viel Aufwand sollte so ein Restessen allerdings nicht machen, also bereitete ich das Frikassee wie ein Risotto zu.

Rezept: Hühnerfrikassee auf Risottoart

Pochiertes Zitronenhähnchenfleisch
1 Möhre
1 Stück Lauch
1 oder 2 Schalotten
1 Tasse Erbsen (TK)
Butter
½ bis ¾ Liter Hühnerbrühe (selbstgemacht oder aus dem Glas)
1 Tasse Risottoreis
1 bis 2 EL Sahne
Geriebenen Parmesan
Pfeffer
Eventuell 1 Glas Weißwein

Hühnerbrühe zum Kochen bringen.
Möhre, Lauch und Schalotte schälen bzw. putzen und in Würfel schneiden. In Butter anschwitzen. Risottoreis dazugeben, mit Weißwein ablöschen und den Wein komplett verdampfen lassen. Nach und nach mit kochender Hühnerbrühe aufgießen, bis der Reis gar ist und den die Flüssigkeit weitgehend aufgesogen hat. Das dauert 17 Minuten.
Hähnchenfleisch vom Knochen lösen und würfeln.
Fünf Minuten vor Kochende TK-Erbsen und Hähnchenwürfel zum Risotto geben und mitziehen lassen.
Wenn der Reis gar ist, Topf von der Herdplatte ziehen 1 bis 2 EL Sahne unterziehen. Geriebenen Parmesan unterrühren.
Mit weiterem Parmesan und Pfeffer aus der Mühle servieren.



Neue Bilder vom 31.10.2018 

Diesmal habe ich einfach aus Hühnerklein und Suppengrün eine frische Brühe gekocht, das gegarte Fleisch vom Knochen gelöst und mit dem Suppengemüse zum Reis getan. Auf die Sahne habe ich diesmal verzichtet.



Montag, 6. Februar 2012

Koch den Vinz: Pochiertes Zitronenhähnchen mit Pastinaken-Möhren-Gemüse


Von Vincent Klink koche ich gerne Rezepte nach, nachzulesen hier. Warum also nicht am Kochevent „Koch den Vinz“ von foodfreak teilnehmen?

Zumal ich neulich eine Folge von Klinks TV-Reihe „Koch-Kunst“ im SWR gesehen habe, in der er gleich zwei interessante Gerichte vorstellte: Sauerbraten vom Schweinefilet und Pochiertes Zitronenhähnchen mit Pastinaken-Möhren-Gemüse. Warum der Schweine-Sauerbraten (den übrigens Zorra nachgekocht hat) in meiner Rubrik „Gestern bei Mama“ nicht zur Ausführung kam (Stichwort: rosa gebraten), wurde an anderer Stelle schon eingehend erläutert. Und Frau Schm. mochte fürs „Sonntagsessen“ auch kein Schweinefleisch, und so blieb nur das Mädchengericht mit dem pochierten Hühnchen übrig.

Was sich übrigens als gar nicht so einfach erwies. Der gute Vinz hatte nämlich nicht die gewaltig strukturierten Bio-Hähnchen von Metzger Gläser in Betracht gezogen, als er ein optimistisches Viertstündchen fürs Garziehen von Brust und Keule im Gemüsesud angab. Die Mords-Oschis waren nach dieser Zeit leider nicht durch. Innen war das Fleisch nicht nur rosa geblieben (schon wieder rosa!), sondern sogar glasig – nicht sehr appetitanregend. Ich merkte es leider erst, als der Sud schon zur Sauce verarbeitet worden war. Also kamen die Fleischstücke zum Nachziehen mit etwas Wasser und zugedeckt für ein weiteres Viertelstündchen in den heißen Ofen. Leider wurden dadurch die Brüste ziemlich trocken.

Lecker war‘s trotzdem, zumal zur Zitronen-Sahnesauce der handwerklich hergestellte 2007er Merlot von Borc Dodòn im Friaul besser passte, als ich vorher angenommen hatte.

Rezept: Pochiertes Zitronenhähnchen mit Pastinaken-Möhren-Gemüse von Vincent Klink

Für das Hähnchen
1 Freilandhahn
2 Zitronen, unbehandelt
etwas Pfeffer aus der Mühle
1 Schalotte
80 g Karotte
80 g Sellerie
80 g Lauch
etwas Salz
60 ml Sahne
1 TL Mehlbutter (weiche Butter und Mehl zu gleichen Teilen gemischt)
etwas Zucker

Für das Gemüse
1 Schalotte
1-2 Karotten
1-2 Pastinaken
1/2 Stange Lauch
1 EL Butter
etwas Salz, Pfeffer
ca. 80 ml Gemüsebrühe
1 TL Zucker

Vom Hähnchen die Keulen und die Brust auslösen, dann die Haut abziehen.
Von einer Zitrone den Saft auspressen. Die Fleischstücke mit Zitronensaft einreiben, mit Pfeffer würzen und in einen Gefrierbeutel geben und verschließen. Im Kühlschrank eine Nacht ziehen lassen.

Zu sanft pochiert: Bio-Hähnchen von Metzger Gläser

Schalotte, Karotte und Sellerie schälen und fein würfeln. Lauch waschen und fein würfeln. Eine Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Einen Topf mit ca. 1/4 l Wasser aufsetzen, die Gemüsewürfel und Zitronenschale zugeben, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen. Die Hähnchenteile auspacken und in den Sud geben. Bei milder Hitze ca. 15 Minuten pochieren.

Für das Gemüse Schalotte, Karotte und Pastinake schälen, Lauch putzen. Schalotte fein würfeln, Karotte, Pastinake und Lauch in ca. 5 cm lange und 1 cm breite Stifte schneiden.

In einem Topf mit 1 EL Butter die Schalotte anschwitzen, Gemüsestifte zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, kurz anbraten, Gemüsebrühe zugeben und bissfest dünsten. Die Gemüsebrühe sollte nahezu verkocht sein, dann 1 TL Zucker überstreuen und karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das gegarte Fleisch aus dem Sud herausnehmen (die Keulen brauchen evtl. eine etwas längere Garzeit - bei mir wurden die Brüste auch nicht gar!) und warm stellen.

Den Sud durch ein Sieb passieren und um etwas mehr als zwei Drittel einkochen. Dann die Sahne zugeben, aufkochen und mit Mehlbutter binden. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Fleisch auf Tellern anrichten, mit der Sauce übergießen und das Gemüse dazu reichen. Dazu passen dünne Bandnudeln.

Aus der Sendung „Koch-Kunst mit Vincent Klink“ Sendung vom 25.1.2012, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Sonntag, 5. Februar 2012

Gestern bei Mama: Rosenkohlauflauf

Eigentlich wollte ich gestern den Vinz kochen und für Mama Sauerbraten vom Schweinefilet machen. Da das Fleisch bei diesem Rezept von Meister Klink aber rosa bleibt und Mama nicht auf so neumodisches Zeug steht, habe ich lieber darauf verzichtet und bin auf Nummer Sicher gegangen. Also:

Gestern habe ich für Mama Rosenkohlauflauf gemacht. Obwohl: Das war auch ein Minenfeld, wenn auch nicht so gefährlich wie rosa (Schweine)Fleisch. Das letzte Mal hatte ich diesen Auflauf am 21. Februar 2010 gemacht, und damals musste ich mir anhören, dass es falsch sei, wenn der Auflauf auf dem Teller auseinander fällt. Also verquirlte ich diesmal 2 Eier mit dem Schmand, auch auf die Gefahr hin, dass die Plempe sich im Backofen in Beton verwandeln würde. Tat sie aber nicht, dafür fiel der Auflauf beim Servieren trotzdem auseinander. Als Mama sich daran aber gar nicht störte und dann noch sagte, endlich würde sie mal wieder was schmecken, war ich glatt geplättet wie ein Schnitzel unterm Fleischhammer.
Der Auflauf war aber auch lecker, kann ich sagen. Das lag nicht zuletzt an dem wunderbaren, mit Koriander gewürzten Frühstücksspeck von Metzger Gläser, den ich anstelle von Schinkenwürfeln verarbeitet hatte, und an dem an mittelalten Gouda erinnernden Bergkäse, den mir der Käse-Karsten zum Überbacken empfohlen hatte.
Vernünftiges Gemüse gab es im Biomarkt wegen der lausigen Kälte nicht. Die wenigen Röschen des Rosenkohls, die noch da lagen, waren arg verschrumpelt, dass ich keine Lust drauf hatte. Also ging ich in den Discounter nebenan und kaufte kurzerhand einen 750-Gramm-Sack Tiefkühl-Rosenkohl für 1,39 Euro – der war zwar nicht bio, aber absolut großartig.

Zum Rezept bitte hier klicken.
Oder hier lesen:

Rosenkohlauflauf

Rosenkohl
Kartoffeln
Schinkenspeck (Bacon)
Walnüsse
Schmand, Milch, 1 Ei
Muskat, Pfeffer, Salz
Gouda
Butter, Paniermehl

Kartoffeln in der Schale kochen und pellen und in Scheiben schneiden. Rosenkohl in leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen.
Eine Auflaufform ausbuttern, Kartoffelscheiben hineingeben. Pfeffern, wenig salzen. Schinkenspeck in kleine Stücke schneiden und auf den Kartoffeln verteilen. Den Rosenkohl darauf geben.
Schmand, Milch ein Ei verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Über den Rosenkohl geben. Walnüsse darauf verteilen.
Alles mit Goudascheiben belegen, das alles abgedeckt ist. Butterflöckchen auf dem Käse verteilen und mit etwas Paniermehl bestreuen.

Freitag, 3. Februar 2012

Essen: Rü Award 2012


Auch in diesem Jahr können die Gastronomie-Gäste in Essen-Rüttenscheid an der Wahl des „RüAward“ teilnehmen. Veranstaltet wird die Kür vom Verein „RüAward e.V.“. Insgesamt stehen in vier Kategorien über 150 gastronomische Einrichtungen und Veranstaltungen zur Wahl. In diesem Jahr sind neben Kneipen und Clubs auch Restaurants vertreten. Darunter befinden sich Spitzenhäuser wie Nelson Müllers „Schote“, die „Rotisserie du Sommelier“ von Thomas Friedrich und André Kauke oder Sonja Beselins „kochBar essBar“ und  Edel-Italiener wie die „Oase Due“ oder die Trattoria „Trüffel Da Diego“. Gewählt werden kann im Internet: klick hier.
Verliehen wird der „RüDiger“ am 17.März 2012 bei einer Gala im Katakombentheater Essen im Girardethaus.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Kulinarische Veranstaltungen im Februar 2012

Im Februar drehen sich im Ruhrgebiet
die kulinarischen Karussells auf Hochtouren.

Weitere Veranstaltungstermine in der Info-Spalte rechts.

bis 31.3.2012
Ausstellung
Übernehmen und übernommen werden
100 Jahre Strukturwandel in der Dortmunder Brauwirtschaft
Dortmund, Brauereimuseum
Infos hier

15.1. - 31.3.2012
Westfalen Menüfrühling
Verschiedene Restaurants in Haltern, Dorsten, Werne
Waltrop, Lünen, Dortmund, Bochum, Schwerte, Hagen u.a.
Infos hier

1.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier

1.2. - 31.3.2012
Menue-Karussell Bochum und Hattingen
Menue-Karussell Dortmund und Umgebung
Menue-Karussell Recklinghausen/Dorsten/Herne/Castrop-Rauxel/Haltern

3.2. - 4.2.2012
Monatsprobe
Die Rotweine Norditaliens
Herne, Weinhandlung Julius Meimberg
Infos hier

3.2. - 31.3.2012
Restaurant-Karussell Essen/Duisburg/Gelsenkirchen/Mülheim/Oberhausen/Wesel

5.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier

8.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier

9.2.2012
Brauereierlebnis Dortmund
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier

12.2.2012
Party Imperiale
5 Sterneköche treffen über 30 Spitzenwinzer
Essen, Schloss Hugenpoet
Infos hier

12.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier

14.2.2012
Weinseminar mit Christine Dördelmann
Wein und Schokolade
Essen, TresoRath
Infos und Anmeldung hier

14.2.2012
Kulturkochtopf
René Steinberg und Chefkoch Oliver Steiner, Stadtgarten Steele
Essen, Stadtgarten Steele
Infos hier

15.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier

18.2.2012
Weinseminar mit Christine Dördelmann
Wein und Speisen
Essen, TresoRath
Infos und Anmeldung hier

19.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier

22.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier

22.2.2012
Slow Food Essen
Fischessen am Ascherwittwoch
Labskaus
Essen, Frida-Levy-Gesamtschule
Infos und Anmeldung hier

23.2.2012
Brauereierlebnis Dortmund
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier

24.2.2012
Krimidinner
Der Spuk von Darkwood Castle
Essen, Stadtgarten Steele
Infos hier

26.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier

29.2.2012
Slow Food Mittleres Ruhrgebiet
Deutschlandweite Riesling-Verkostung
Bochum, Aromafänger
Infos und Anmeldung hier

29.2.2012
Slow Food Essen
Wir genießen Riesling
Blindverkostung
Essen, kochBar essBar
Infos und Anmeldung hier

29.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier

Weitere Veranstaltungstermine in der Info-Spalte rechts.