Samstag, 10. Oktober 2009

Mövenpick Weinkeller: Weinprobe Collection Herbst-Winter



Der Genießer bei der Weinprobe


Freitag war der Genießer mit dem Weindeuter und den Ahr-Wanderfreunden auf der Weinprobe „Collection Herbst-Winter“ Im Mövenpick Weinkeller Dortmund. Weit über 60 Weine standen zu Verkostung bereit; entsprechend war der Andrang, die guten Tropfen zu ergattern. Besonders groß war die Auswahl an Bordeaux-Weinen.
Bei dieser wahren Flut an gehaltvollem Rebensaft blieben einige Weine dem Genießer in besonderer Erinnerung: als Weißweine der 2008er „Saar Riesling Fuder 13“ von Van Volxem, ein feinherbes, ausgewogenes Stück Fruchtigkeit zum genussfreundlichen Preis von 9,80 Euro. Anders, aber nicht weniger rund präsentierte sich der 2007er Weißburgunder von Molitor (9,90 Euro). Der 2008er Silvaner „Kalkmineral“ vom Franken-Weingut Rudolf May (8,80 Eure) schmeckte so, wie er hieß – er passte leider nicht zu meiner Tagesform. Allgemeines Lob erfuhr der 2007er „Château der Cruzeau blanc“ (13,90 Euro), ein weißer Bordeaux aus Pessac-Lèognan, dessen Sauvignon Blanc/Semillon-Cuvée durch eine exotische Fruchtigkeit überzeugte.
Bei den Roten faszinierten mich der Duft vom 2004er „Chateau Tour de Pez“ (St. Estèphe, 15,90 Euro) und die Fülle des 2004er „Chateau d’Agassac“ (Haut-Médoc, 17,90 Euro). Lustig fand ich, dass mich einige rote Schwergewichte im Duft an Weißweine erinnerten: so der 2007er Primitivo di Manduria „Masseria Pietrosa“ von der Cantine San Marzano (8,50 Euro) im italienischen Apulien oder die chilenische 2003er Bordeaux-Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Carmenère „Altaïr“ (stolze 39,50 Euro), in der ich zur Irritation meiner Mittrinker Aprikosendüfte witterte.
Und dann war dann noch der 2004 Barolo „Serralunga d’Alba“ von der Cantine Fontanafredda, ein herrlicher Stoff. Wer weiß, vielleicht gibt es sowas Mitte Dezember zum Eichelschwein

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