Mittwoch, 4. Dezember 2019

Neu in Dortmund: Pizzeria De Rosa

Neo-neapolitanisches Dortmund:
Pizza De Rosa in der Pizzeria De Rosa

Das Unionviertel in Dortmund scheint wie eine städteplanerische Verwirklichung eines modernen Konzepts urbaner Entwicklungs-Theorie. Im Schatten des „U“, der umgebauten alten Union-Brauerei und somit steingewordenen Monument des Kulturhauptstadtgedankens aus dem Jahr 2010, hat sich ein durchaus metropolentaugliches Stück Leben entwickelt – und das, obwohl die großspurig ausgebaute Rheinische Straße mit ihrem Autoaufkommen angesichts der durch den Klimawandel notwendigen Neuausrichtung des großstädtischen Straßenverkehrs fast schon wieder schrecklich altmodisch wirkt.
Kulinarisch sorgen hier u.a. Restaurants wie „Labsal“ oder „Olafs“, die in New York durchaus als angesagte Diner durchgehen würden,  für die Grundversorgung der produktbewussten Ruhrgebiets-Hipster weit oberhalb der Pommesbude. Jetzt neu dazugekommen ist die „Pizzeria De Rosa“ unter des Hausnummer 12.

 Ein ausgebildeter Pizzaioli legt Hand an

Ein heißer Ofen...

...garantiert...

 ...ein super Ergebnis.

Die Pizza ist, wie beim gemeinsamen gestrigen Presseessen Kollege Tom Thelen von „Dortmund geht aus“ so treffend bemerkte, mit dem Hamburger das zweite gastronomische Produkt, das in den letzten Jahrenden Sprung vom minderwertigen Junkfood zum qualitätsbewussten Streetfood geschafft hat. Ambitionierte Pizzabäcker setzen dabei auf die traditionellen Tugenden des einst in Neapel entstandenen  überbackenen Fladenbrotes: Lange handwerkliche Teigführung von mindestens 72 Stunden mit nur wenig Hefe, ein richtig heißer Pizzaofen, der das typische Leopardenmuster auf die Pizza zaubert, und nicht zu vergessen hervorragende Produkte für den Belag und den Käse. Für diesen Trend wären z.B. in Dortmund da z.B. noch das „60 seconds to Napoli“ an der Kleppingstraße (klick hier) oder in Bochum das „Pizza“ am Hans-Ehrenberg-Platz zu nennen.

 Selbstverwirklichung auf dem Pizzateller: Patron Dario De Rosa 

Pizzaofen aus Neapel in Heimatfarben

Eigene Bilder an den Wänden

So weiß auch Betreiber und Namensgeber Dario De Rosa genau, welches Story-Telling er anschlagen muss, um die Wünsche seiner Kunden zu erfüllen. Charmant erklärt der Unternehmensberater und Spross einer Dortmund Gastronomendynastie mit neapolitanischen Wurzeln, dass er seine Pizzeria hauptsächlich zur Verwirklichung seiner Ideen und Leidenschaften betreibt. Sinnfällig manifestiert sich das in dem beeindruckenden steinernen Pizzaofen, den er aufwendig aus Neapel hat kommen und mit – wer hätte das in Dortmund gedacht – schwarz-gelben Mosaiken verzieren lassen.
Im Angebot sind ausschließlich Pizzen und Antipasti, beides von hervorragender Provenienz und auch mit Mut zur Extravaganz. Selten war ein Testessen im Kreise der Kollegen so unkompliziert und überzeugend wie in der „Pizzeria De Rosa“

Das Pizza-Menü


Antipasti

Antipastiteller Amore mio mit Fleisch-,
Wurst- und Käsespezialitäten mit Focaccia

Pikante Mascarpone-Crème

Caprese

Veggie Grillteller

Pizza

"Wilde Wurst" mit Fior di Latte, Salsiccia, wildem Brokkoli und Provolne.
Eine mutige Zusammenstellung, erinnert an Grünkohl mit Mettwurst.

"De Rosa" mit San Märzano-Tomaten, Fior di Latte, Parmiggiano,
Rucola, San Daniele Schinken, Olivenöl.
Klassisch und gut.


 "Freischwimmer" mit Fior di Latte, Pesto alla genovese verde, Riesengarnelen, Cocktailtomaten
Schmeckt nach Meer

Toller Pfirsichtee


Pizzeria De Rosa. Rheinische Str. 12. 44137 Dortmund. Tel. 0231/13753969. Di-Fr 11.30-22 Uhr, Sa, So 17-22 Uhr. Ruhetag: Montag. Infos auf www.derosa.de und auf Cityrestaurants.

Der Genießer bedankt sich für die Einladung zum Presseessen.


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