Das Panhasfest ist Anfang Oktober immer ein liebenswerter Nachschlag zur alljährlichen Gourmetmeilensaison, die bekanntlich am Ende der Sommerferien mit der beeindruckenden Veranstaltung auf der Essener Welterbe-Zeche Zollverein ihren Höhepunkt und Abschluss findet. Auch an diesem Wochende wurde in Hattingen auf dem herbstlichen Pendant zum Kulinarische Altstadtmarkt im Sommer wieder dem Panhas gefrönt, jener westfälischen Spezialität aus Buchweizenmehl, Speck und Blut, die richtig zubereitet eine wahre Delikatesse ist. Auf dem Fest haben Diergardts und Eggers Panhas auf dem Programm, an den Ständen von Haus Kemnade, Gasthaus Weiß, An de Krüpe und Las Olas gibt’s darüber hinaus weitere Hausmannskost vom Feinsten, so dass jeder Gast auf seine Kosten kommt.
Der liebe Gott hatte es an diesem Feiertagswochenende mit einem wahrhaft goldenen Oktoberwetter besonders gut gemeint, und so strömten die Besucher auf den St.-Georgs-Kirchplatz, während in den Fachwerkgassen rundum zusätzlich der Hattinger Herbstmarkt tobte.
Auch Slow Food Bochum nahm die Tradition eines Besuches wieder auf, und am Samstag stürzten sich fünf Unentwegte Slofoodiesins Getümmel. Es wurde ein heiterer Spätnachmittag bei Panhas, Aperol Sprizz und Grauburgunder mit zwanglosen Gesprächen über gutes Essen und schöne Urlaubsreisen.
Königsberger Klopse vom Reh (An de Krüpe)











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