Donnerstag, 16. Juli 2009

Auf dem Balkon: Lammkarree




Gegrillte Lammkoteletts sind ja schön und gut, ich bereite mein Lamkarree aber gern am Stück zu und zerteile es hinterher in einzelne oder Doppelkoteletts. Dazu halte ich es mit den Tipps aus "Alfons Schuhbecks Kochschule", obwohl der gute Mann in letzter Zeit wegen seiner Werbung für Fertigsuppen eins auf die Kochmütze gekriegt hat. Allerdings stecke ich das Karree nach dem Anbraten auch noch in den Ofen.
Hervorragende Resultate habe ich dabei mit neuseeländischen Lammkarrees gemacht, die nicht wie so oft tiefgefroren und für den Verkauf an der Metzgertheke wieder aufgetaut wurden. Bekommen habe ich sie bei Perfetto in der Karstadt-Filiale im Rhein-Ruhr-Zentrum Mülheim. In der Öko-Bilanz wesentlich besser ist natürlich das Lammfleisch von Karl-Heinz Bontrups Stand auf dem Bochumer Wochenmarkt. Da haben die Karrees durchaus individuelle Formen und man muss sie noch nachschnitzen. Bei Metzger Gläser im Bochumer Biokauf gibt es keine Karrees, sondern nur komplette Lammrücken, die man sich ebenfalls zurechtstutzen muss. Bei der Qualität des Fleisches ist das aber auch eine wahre Lust. "Für uns aber zu viel Arbeit", meinte Frau Gläser.


Rezept
Lammkarree

Lammkarree
Aromaten: Knoblauch, Rosmarin, Thymian
Pfeffer, Salz
Olivenöl
Senf

Lammkarree putzen, auf dem Herd in etwas Olivenöl mit Knoblauch und Kräutern braun anbraten. Salzen und pfeffern, eventuell mit Senf bestreichen, und im Ofen mit frischen Aromaten (Koblauch, Kräuter) für ca. zwanzig Minuten bei 180 Grad braten. Herausholen, etwas ruhen lassen, und zu Koteletts aufschneiden. Das Fleisch ist wunderbar rosa und so weich, dass man es vom Knochen lutschen kann wie ein Eis vom Stiel.

So ein Lammkarree gab es vor ein paar Wochen bei einer Weinprobe mit Weinen aus den 1990er Jahren auf meinem Balkon. Der Weindeuter hat einen schönen Post dazu in seinem Blog.

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