Sonntag, 9. Mai 2010

Wandel in Wambel: „Mondavy“ in Dortmund



Thomas Rödel betreibt seit Juli 2012 "Rödels Kochlokal" in Dortmund-Hörde. Klick hier.

Küchenchef in Zivil: Thomas Rödel

Das Hotel „Ambiente“ ist ein modernes Übernachtungs- und Tagungshaus in Dortmund-Wambel. Die Zimmer sind in einer Villa untergebracht, die früher den in Dortmund stationierten Engländern als Offizierskasino gedient hat, das Restaurant „Mondavy“ befindet sich in einem modernen Anbau.
Seit März 2010 werden Hotel und Restaurant getrennt bewirtschaftet. Für den Restaurantbetrieb sind jetzt Gina Warsztocka und Thomas Rödel als Küchenchef zuständig, und das bringt dem Angebot einen enormen Qualitätsschub. Das „Mondavy“ ist jetzt weit mehr als nur ein Hotel-Restaurant mit Tagungs-Catering, sondern bietet die besten Voraussetzungen, zwischen der Stadtkrone Ost, den Wohngebieten in Wambel und dem Hauptfriedhof eine gute Adresse für Feinschmecker zu werden.

Thomas Rödel hat sein Handwerk in den besten Dortmunder Restaurants gelernt. Nach der Lehre im soliden „Jägerheim“ in Wellinghofen arbeitete er u.a. in der „Dimberger Glocke“, als sie noch einen Stern hatte, im „Lennhof“ und bei „Dieckmann’s“. Ganz besonders prägte ihn die Zeit im „Salute“, jahrelang der beste Italiener der Stadt, wo er seine Partnerin Gina kennen lernte. All diese Stationen findet man in der neuen Küchenlinie des „Mondavy“ wieder: frisch, leicht, z.T. mit raffiniertem mediterranen Einschlag, wenn möglich mit besten regionalen Produkten.

Degustations-Menü im "Mondavy". (Zum Vergrößern aufs Bild klicken.)

Um den Wandel in Wambel zu dokumentieren, präsentierten Gina und Thomas letzte Woche der Presse einen kleinen Degustations-Streifzug durch die Speisekarte. Gleich geblieben ist die angenehme, helle Atmosphäre in dem modern eingerichteten Restaurant. Leider ließ es Petrus nicht zu, auf der heiteren, mediterranen Terrasse zu sitzen, bei 6 Grad im Mai! Doch das wunderbare Essen war ein entzückender Bote des nahenden Sommers. Als Einstieg gab es mit Bärlauchcrème gefüllte Crepes an einem Salatbouquet (1) (4,90 Euro), dann Seezungenfilet mit besonders gelungener Trüffel-Nuss-Butter und Wonnekraut, einer mit Sahne verfeinerten Sauerkrautspezialität (2) (8,90 Euro). Als zweiten Fischgang wurde Steinbeißer mit Waldmeisterkruste, Tomatenspitzkohl und Basmatireis gereicht (3) (14,90 Euro). Freunde von gutem Rindfleisch kamen schließlich beim Rumpsteak vom irischen Weideochsen auf Paprika-Kartoffelgemüse (4) (19,50 Euro) auf ihre Kosten. Den (nicht zu) süßen Abschluss machte eine Mousse vom frischen Waldmeister mit Rhabarberkompott (5) (6,50 Euro). Erwähnt werden muss auch noch die schöne Weinauswahl, die Gina anbot. Darunter waren Gewächse von deutschen Spitzenwinzern wie Knipser (Pfalz) oder Bercher (Kaiserstuhl).

1 Kommentar:

  1. Liebe Gourmets, es stimmt alles, wir haben es selber ausprobiert!

    Herr Rödel kocht wahnsinnig gut und es ist ein schönes Lokal.

    Geheimtip

    AntwortenLöschen