Sonntag, 1. September 2019

Mal woanders: Bad Liebenstein im Thüringer Wald


Thüringer Klöße mit Pfifferlingen à la crème

Thüringer Rostbratwurst


Zurück aus dem Thüringer Wald ist der Genießer, wo er in Bad Liebenstein einen Reha-Aufenthalt verbringen musste/konnte/durfte. Das idyllische Örtchen mit der recht mineralhaltigen Casimirquelle liegt knapp 25 Kilometer von Eisenach entfernt und wurde Ende des 18. Und im 19. Jahrhundert von den Herzögen von Sachsen-Meiningen zu einem winzigen Duodez-Baden-Baden ausgebaut, mit allerliebsten historischen Kuranlagen und schönen Villen, die auch heute noch als Pensionen und Cafés dienen. Es herrscht eine wahrhaft himmlische Ruhe, die Gegend rundum wirkt wie eine einzige Inspiration für die romantisch-biedermeierliche Landschaftsmalerei. Hier wurde der Pädagoge Friedrich Fröbel geboren, der Erfinder der Kindergärten, es gibt viel Luther- und auch Bergbau-Folklore. Letztere ist älter als im Ruhrgebiet.

 Brunnenhaus im historischen Kurpark

 Hotel Kaiserhof, nicht meine Unterkunft

Blick vom Balkon meines Zimmers in der Reha-Klinik



Über das Essen in der Reha-Klinik schweigt des Genießers Höflichkeit; was es in den umliegenden Gaststätten gab, ist nicht erwähnenswert. Thüringische Spezialitäten sind Thüringer Rostbratwurst, Thüringer Rostbratwurst, Thüringer Rostbratwurst, Thüringer Klöße und Thüringer Rostbratwurst. Lecker waren auch Flammkuchen (gehören die nicht ins Elsass?) oder die Waffeln zum Kaffee (gehören die nicht ins Bergische Land?) – Allerweltsküche halt. Die Eiskarte kam von einem großen Eishersteller und war in allen Cafés gleich. Kreativer Höhepunkt waren verschieden hausgemachte Limonaden.

 Gurken-Zitronen-Basilikum-Limonade

 Heilwasser aus der Casimirquelle

Zitronen-Basilikum-Holunderblüten-Limonade

Flammkuchen mit Birne, Weintrauben und Ziegenkäse

Waffel mit Erdbeeren und Vanilleeis


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