Mittwoch, 20. Januar 2010

Lecker Mittagessen: „Tucholsky“ in Bochum



Darüber zu berichten, dass es im Bochumer „Tucholsky“ lecker Mittagessen gibt, heißt eigentlich Eulen nach Athen tragen. 6,50 Euro kosteten die Pasta mit Hähnchenbrust und Ananas-Currysauce, die der Genießer heute Mittag da verzehrte; für 2,50 hätte er noch ein Süppchen oder einen Salat bzw. einen Nachtisch samt Getränk dazu bekommen. Er zog aber eine große Apfelschorle vor, was sich allerdings als wenig vorteilhaft erwies. Denn die 0,4 Liter Schorle kosteten 3,60 Euro – sollte es sich dabei etwa um flüssiges Gold handeln? Immerhin, die Nudeln waren lecker scharf-süß und wärmten den Magen noch bis in den späten Nachmittag hinein.
Das „Tucholsky“ ist als ein historischer Kernbetrieb des Bochumer Bermudadreiecks eine Szenekneipe im besten Sinne des Wortes, unaufdringlich und elegant, Treffpunkt für alle und jeden, kultiviert und leger, fürs leibliche Wohl der Gäste in flüssiger wie fester Form gleichwohl besorgt. Dazu gehört das „Art Hotel Tucholsky“, das in dem jedes Zimmer individuell gestaltet ist. Hier übernachten häufig die Gast-Stars des nahe gelegenen Bochumer Schauspielhauses, die sich abends auch gern am Tresen einfinden. Praktisch auch der Durchgang vom „Tucholsky“ ins „Tapas“, einem der besten Spanier der Stadt.

Kommentare:

  1. Na, na, ich hab da auch schon öfter -abends- gegessen. Tucholsky wie Tapas. Küche vergleichbar mit Livingroom: für mich fast alles convinience. Gut, bei Pasta kaum möglich. Kommt auch stark darauf an, welcher Koch gerade in der Küche steht. Glücklich bin ich da nie gewesen. Aber los ist immer was!

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  2. Man kann durchaus Glück haben bei Tapas. Kürzlich war allerdings ein Koch von einem anderen Kontinent in der Küche, der hätte sich gut beim Inder eingefügt. Tortilla trocken und scharf, Patatas bravas sehr scharf. Nichts gegen pikante Küche, wir sind Selbstversorger und Anbauer von diversen Chillies, aber alles an seinen Platz.

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  3. Mahlzeitvogel, Mahlzeitvogel, wo Du immer hinguckst...

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  4. für 3,50 (2,50 plus 1.-€ für 0,4er Getränk) hätte es die große Apfelschorle im Menü gegeben... zudem benutzen wir fast null convenience bei unseren Speisen im Tucholsky, die Nudeln sind teilweise frisch, teilweise Trockenware und im Tapas sind lediglich die Kroketten ein Fertigprodukt.

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  5. Der Tipp kommt leider etwas spät. Ein aufmerskamer Service hätte ja darauf hinweisen können.

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