Wirtschaft I: Bionade jetzt komplett bei Oetkers Radeberger
Wirtschaft II: Mogelpackung Kaffee
Festival: Auch in diesm Jahr n.a.t.u.r. in Bochum
Versorgung: Auf dem Großmarkt in Duisburg
Ausbildung: Azubi Felix Maraun
Brauchtum I: Grillen im Winter
Brauchtum II: Schottisches Porridge
Underground: Molekularküche in der Goldkante
Süßigkeiten: Süßwarenmesse in Köln
Bier I: Bierdurst gesunken
Bier II: Deutschlands beliebteste Marken
Bier III: Edelmarke Braufactum
Bier IV: Lieber Äpfel statt Bier
Bier V: Lieber Äpfel statt Bier II
Bier VI: Dortmunder Bier wird teurer
Wein: Ist billig gut oder schlecht?
Vegane Küche: Koch-Star Attila Hildmann
Ruhrgebietsgastronomie:
Bochum: Herr B. serviert im Waschsalon
Castrop-Rauxel: Probleme bei der Renovierung von Haus Bladenhorst
Duisburg: "Iss doch Wurscht"
Essen: Erstmals Rü-Awartd auch für Restaurants
Essen: Cha Cha
Gelsenkirchen: Curry Heinz
Hagen: Restaurant Milius gibt auf
Moers: Schwarzer Adler
Mülheim: Bannisters
Donnerstag, 2. Februar 2012
Mittwoch, 1. Februar 2012
Kulinarische Veranstaltungen im Februar 2012
bis 31.3.2012
Ausstellung
Übernehmen und übernommen werden
100 Jahre Strukturwandel in der Dortmunder Brauwirtschaft
Dortmund, Brauereimuseum
Infos hier
15.1. - 31.3.2012
Westfalen Menüfrühling
Verschiedene Restaurants in Haltern, Dorsten, Werne
Waltrop, Lünen, Dortmund, Bochum, Schwerte, Hagen u.a.
Infos hier
1.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier
1.2. - 31.3.2012
Menue-Karussell Bochum und Hattingen
Menue-Karussell Dortmund und Umgebung
Menue-Karussell Recklinghausen/Dorsten/Herne/Castrop-Rauxel/Haltern
3.2. - 4.2.2012
Monatsprobe
Die Rotweine Norditaliens
Herne, Weinhandlung Julius Meimberg
Infos hier
3.2. - 31.3.2012
Restaurant-Karussell Essen/Duisburg/Gelsenkirchen/Mülheim/Oberhausen/Wesel
5.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier
8.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier
9.2.2012
Brauereierlebnis Dortmund
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier
12.2.2012
Party Imperiale
5 Sterneköche treffen über 30 Spitzenwinzer
Essen, Schloss Hugenpoet
Infos hier
12.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier
14.2.2012
Weinseminar mit Christine Dördelmann
Wein und Schokolade
Essen, TresoRath
Infos und Anmeldung hier
14.2.2012
Kulturkochtopf
René Steinberg und Chefkoch Oliver Steiner, Stadtgarten Steele
Essen, Stadtgarten Steele
Infos hier
15.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier
18.2.2012
Weinseminar mit Christine Dördelmann
Wein und Speisen
Essen, TresoRath
Infos und Anmeldung hier
19.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier
22.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier
22.2.2012
Slow Food Essen
Fischessen am Ascherwittwoch
Labskaus
Essen, Frida-Levy-Gesamtschule
Infos und Anmeldung hier
23.2.2012
Brauereierlebnis Dortmund
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier
24.2.2012
Krimidinner
Der Spuk von Darkwood Castle
Essen, Stadtgarten Steele
Infos hier
26.2.2012
Sonntagsführung
Dortmund, Brauerei-Museum
Infos hier
29.2.2012
Slow Food Mittleres Ruhrgebiet
Deutschlandweite Riesling-Verkostung
Bochum, Aromafänger
Infos und Anmeldung hier
29.2.2012
Slow Food Essen
Wir genießen Riesling
Blindverkostung
Essen, kochBar essBar
Infos und Anmeldung hier
29.2.2012
Beratungstag
Dortmund, Kochbuchmuseum
Infos hier
Weitere Veranstaltungstermine in der Info-Spalte rechts.
Dienstag, 31. Januar 2012
„Restaurant-Karussell 2012“ startet am 3. Februar im westlichen Ruhrgebiet
Die Essener Köche und ihre Freunde aus demwestlichen Ruhrgebiet präsentieren das Restaurant-Karussell
Rainer Bierwirth von "Essen genießen e.V." und Rolf Strobel
vom Gilde Frischemarkt erläutern das "Restaurant-Karussell"
Damit ist der gastronomische Karussell-Reigen in Ruhrgebiet komplett. Zusammen mit dem „Westfalen Menüfrühling“ und den „Menue-Karussells“ in verschiedenen Städten des östlichen Ruhrgebiets bietet das „Restaurant-Karussell“ von „Essen genießen & friends“ einen umfassenden Überblick über die beeindruckende Gastronomie-Landschaft im Ruhrgebiet. Und der Gast hat die Qual der Wahl: In insgesamt 146 Restaurants kann er in Februar und März 2012 auf preiswerte Art die kulinarische Qualität der Region entdecken.
Infos über die Teilnehmer des „Restaurant-Karussells“ und ihre Menüs finden sie hier.
Montag, 30. Januar 2012
Vino Grande Weinevent auf Schloss Hugenpoet: Scharzhofberger-Verkostung mit Egon Müller
Spitzenwinzer Egon Müller IV
auf Schloss Hugepoet
Ob der legendäre Theatermann Gustaf Gründgens jemals seinen Weggefährten Paul Henckels auf Schloss Hugenpoet besucht hat, wo der durch seine Rolle des Prof. Bömmel in der „Feuerzangenbowle“ nicht minder legendäre Filmkomiker seinen Lebensband verbrachte, ist nicht überliefert. Aber an Gustaf Gründgens musste der Genießer denken, als er am Vorabend des 10. Hugenpoet-Weinevents der Essener Weinhandlung Vino Grande an einer Verkostung von sechs Riesling-Jahrgängen von Egon Müller teilnehmen konnte. Souverän kommentierte der Spitzenwinzer von der Saar seine Kreszenzen und erinnerte dabei mit seinem Charakterkopf und einem elegant tänzelnden Auftritt an die mephistophelische Erscheinung des großen Schauspielers.
Die Familie von Egon Müller IV beitreibt das Weingut Scharzhof in Wiltingen an der Saar, seit es Ende des 18. Jahrhunderts im Rausch der französischen Revolution säkularisiert wurde. Namensgeber des Guts ist die legendäre Lage Scharzhofberg, die hoch und kühl in einem Seitental des Flusses liegt. Gehörte der Weinberg anfangs komplett den Müllers, wurde er durch Vererbung immer mehr zersplittert. Heute gehören Müller immerhin noch stolze 8,4 ha der insgesamt etwa 28 ha, kleinere Parzellen werden von Weingütern wie Reichsgraf von Kesselstatt (6,6 ha), Bischöfl. Weingüter Trier (6,6 ha) und Van Volxem (2 ha) u.a. bewirtschaftet.
Tradition und Eleganz:
Scharzhofberger Spätlese 2010
Profunde Kommentare: Egon Müller
Fast möchte man über die großen Worte schmunzeln, die der bürgerliche Wein-Adlige mit provokanter Zurückhaltung gelassen ausspricht. Etwa, dass seine Rieslinge unter 20 Jahre zu trinken, „Kindermord“ sei, oder, dass er über die Entwicklung gewisser Weine nichts sagen möchte, sie seien „erst vierzig Jahre alt“. Dennoch brachte er Spätlesen der Jahrgänge 2010, 2009, 2008, 2007 und 2004 zur Verkostung mit. „Ich bin schließlich Winzer und ich weiß, ein verkaufter Wein ist ein guter Wein“, sagte er schmunzelnd.
Höhepunkt der Verkostung war dann der Jahrgang 1989. Eigentlich finge der Spaß erst hier langsam an, meinte Egon Müller. Die Primärfrucht würde langsam verschwinden, und die mineralische Aromatik des Terroirs komme langsam zur Geltung.
Thomas Kierdorf (rechts) von Vino Grande mit Frau
und Egon Müller IV
und Egon Müller IV
Freitag, 27. Januar 2012
Résidence in Essen-Kettwig: Beginn einer neuen Ära
Die Résidence ist seit dem 1.1.2017 geschlossen
Von den Kronleuchtern hängen tropfenförmige Gebilde herab wie reife Birnen, in die man glatt hineinbeißen mag. Das artfizielle Schlaraffenland, als das sich die neu renovierte Résidence in Essen-Kettwig seit Kurzem präsentiert, könnte nicht besser symbolisiert werden. Die Essener Architektin Anke Müller-Jacobs hat die Räumlichkeiten des 2-Sterne Restaurants renoviert. Mit postmodernem Appetit zitiert sie barocke Deko-Motive, doch hält sie alles ganz zurückhaltend in kühlem, eiskremartigem Grau. So bildet das neue Ambiente des Speisesaals eine elegante Folie für die Kreationen der Küche und reflektiert all die differenzierten Farb- und Geschmacks-Tönungen der kulinarischen Kunstwerke auf dem Teller, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Patron Berthold Bühler
Die sehen jetzt durchaus anders aus als noch vor einem Vierteljahr. Henri Bach, der langjährige Küchenchef, verließ Ende 2011 das Haus, und Patron Berthold Bühler nutzte die Gelegenheit, das kulinarische Profil der Résidence radikal zu verjüngen. Unter seinem prüfenden Blick steht jetzt einer Doppelspitze der Küche im Keller des Hauses vor. Der 29-jährige Erik Arnecke machte seine bisherigen Erfahrungen u.a. im 3-Sterne Restaurant „Aqua“ in Wolfsburg, der 27-jährige Eric Werner in Sterne-Restaurants von Portugal bis Wermelskirchen. Was ebenfalls für das Engagement der beiden in Kettwig ausschlaggebend war: beide haben schon in der Résidence gearbeitet und waren Berthold Bühler wohl bekannt. „So konnte ich mich guten Gewissens entscheiden, den Weg der Tradition zu verlassen und auf die Avantgarde zu setzen“, meint der Patron.
So sind die Titel der beiden Menüs, mit denen die Résidence die neue Ära einläutet, Programm. „Reflexion“ (5 Gänge, 120 Euro) und „Ausblick“ (7 Gänge, 145 Euro) dokumentieren in ihrer Zusammenstellung (nachzulesen hier) den handwerklichen und intellektuellen Anspruch der Küchenkünstler. Einen dritten Michelin-Stern betrachtet man in der Résidence durchaus als erstrebenswert.
Allerdings braucht der Gast keine Angst vor der Experimentierfreude der beiden Eri(c)ks zu haben. Bei einem kleinen Pressemenü konnte sich der Genießer gestern davon überzeugen, dass auch in der neuen Résidence die Gaumenschmeichelei an erster Stelle steht. Dabei wurden Auszüge aus den beiden aktuellen Menüs in Probierportionen serviert, dazu noch ein Fingerfood-Feuerwerk zum Einstieg und ganz entzückende Petit Fours zum Kaffee hinterher.
Der neue Speisesaal der Résidence
Von den Kronleuchtern hängen tropfenförmige Gebilde herab wie reife Birnen, in die man glatt hineinbeißen mag. Das artfizielle Schlaraffenland, als das sich die neu renovierte Résidence in Essen-Kettwig seit Kurzem präsentiert, könnte nicht besser symbolisiert werden. Die Essener Architektin Anke Müller-Jacobs hat die Räumlichkeiten des 2-Sterne Restaurants renoviert. Mit postmodernem Appetit zitiert sie barocke Deko-Motive, doch hält sie alles ganz zurückhaltend in kühlem, eiskremartigem Grau. So bildet das neue Ambiente des Speisesaals eine elegante Folie für die Kreationen der Küche und reflektiert all die differenzierten Farb- und Geschmacks-Tönungen der kulinarischen Kunstwerke auf dem Teller, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Patron Berthold Bühler
Die sehen jetzt durchaus anders aus als noch vor einem Vierteljahr. Henri Bach, der langjährige Küchenchef, verließ Ende 2011 das Haus, und Patron Berthold Bühler nutzte die Gelegenheit, das kulinarische Profil der Résidence radikal zu verjüngen. Unter seinem prüfenden Blick steht jetzt einer Doppelspitze der Küche im Keller des Hauses vor. Der 29-jährige Erik Arnecke machte seine bisherigen Erfahrungen u.a. im 3-Sterne Restaurant „Aqua“ in Wolfsburg, der 27-jährige Eric Werner in Sterne-Restaurants von Portugal bis Wermelskirchen. Was ebenfalls für das Engagement der beiden in Kettwig ausschlaggebend war: beide haben schon in der Résidence gearbeitet und waren Berthold Bühler wohl bekannt. „So konnte ich mich guten Gewissens entscheiden, den Weg der Tradition zu verlassen und auf die Avantgarde zu setzen“, meint der Patron.
Neue Chefs in der Küche: Erik Arnecke und Eric Werner
So sind die Titel der beiden Menüs, mit denen die Résidence die neue Ära einläutet, Programm. „Reflexion“ (5 Gänge, 120 Euro) und „Ausblick“ (7 Gänge, 145 Euro) dokumentieren in ihrer Zusammenstellung (nachzulesen hier) den handwerklichen und intellektuellen Anspruch der Küchenkünstler. Einen dritten Michelin-Stern betrachtet man in der Résidence durchaus als erstrebenswert.
Allerdings braucht der Gast keine Angst vor der Experimentierfreude der beiden Eri(c)ks zu haben. Bei einem kleinen Pressemenü konnte sich der Genießer gestern davon überzeugen, dass auch in der neuen Résidence die Gaumenschmeichelei an erster Stelle steht. Dabei wurden Auszüge aus den beiden aktuellen Menüs in Probierportionen serviert, dazu noch ein Fingerfood-Feuerwerk zum Einstieg und ganz entzückende Petit Fours zum Kaffee hinterher.
Rindertatar
asiatisch mariniert/Sesamcrème
Sepia Reisbällchen
Jakobsmuschel roh mariniert/Mango
Kumquats
Wildwassergarnele/Kokos
Kroepoek
Hummer/asiatischer Philadelphia
Amuse gueule:
Essenz von leicht
geräucherter Forelle & Apfelschaum
Sashimi von Forelle & Zitronenthymian
Forellentatar
Apfelgel/Sauerrahm-Meerrettichcrème
Essenz von leicht
geräucherter Forelle & Apfelschaum
Sashimi von Forelle & Zitronenthymian
Forellentatar
Apfelgel/Sauerrahm-Meerrettichcrème
Gänsestopfleber im Zenit einer Mondlandschaft
Birne/Ziegenkäse
(dazu Crumble aus Amaranth und Schokolade)
Birne/Ziegenkäse
(dazu Crumble aus Amaranth und Schokolade)
Winterkabeljau – Alles Karotte
(Neben dem Filet gab es auch die ausgebackene Zunge
des Skreis und zur blauen Urkarotte Mojo verde)
(Neben dem Filet gab es auch die ausgebackene Zunge
des Skreis und zur blauen Urkarotte Mojo verde)
Reh aus dem Harzer Vorland
Piemonteser Haselnuss, Rosenkohl,
Sauce Cumberland
Piemonteser Haselnuss, Rosenkohl,
Sauce Cumberland
Apfelpie kalt – warm
(Das Apfelsorbet war gefüllt)
(Das Apfelsorbet war gefüllt)
Petit Fours
(von links nach rechts:) Kürbiskernmousse/
Moccatrüffel/Brombeermarshmellow/
Passionsfruchttrüffel
(von links nach rechts:) Kürbiskernmousse/
Moccatrüffel/Brombeermarshmellow/
Passionsfruchttrüffel
Donnerstag, 26. Januar 2012
Östliches Ruhrgebiet: Menue Karussells starten am 3. Februar 2012
Die Dortmunder Köche präsentieren das
Menue Karussell im Druckhaus der Ruhr Nachrichten
Menue Karussell im Druckhaus der Ruhr Nachrichten
Was ist los in Dortmund? Gibt es keine 30 Restaurants in der Westfalenmetropole und Umgebung, die „menüfähig“ sind? Dieses schöne Wort nutzte Gastrogroßhändler Herwig Niggemann, als er gestern bei einer Pressekonferenz die Restaurantaktion ankündigte. Anders als die Partneraktionen in Bochum/Hattingen und im Recklinghäuser Vest, hatte er keine dreißig Teilnehmer im Dortmunder Raum auftreiben können, sondern nur 28. „Dabei hatte der Dortmunder Spitzenreiter beim Menue Karussell im letzten Jahr 1300 Menüs verkauft“, wunderte sich Niggemann.
Die Dortmunder Initiatoren Herwig Niggemann, Günther Overkamp-Klein und RN-Chefredakteur Wolfram Kiwit
Die Pressekonferenz fand im Druckhaus der Ruhrnachrichten statt, die der Medienpartner des Dortmunder Menue Karussells sind. Fast alle teilnehmenden Köche fanden sich um Co-Initiator Günther Overkamp-Klein ein, um für ein Pressefoto vor den imposanten Maschinen zu posieren, mit denen das Zeitungsdrucken genauso fix geht wie das Brezelbacken.
Die drei Menue Karussells in Dortmund, Bochum/30 Euro Hattingen und dem Recklinghäuser Vest starten parallel am 2. Februar 2012 und laufen bis zum 20. März. Insgesamt 89 Restaurants bieten in dieser Zeit jeweils ein Menü zum günstigen Festpreis an, der auch die begleitenden Getränke enthält. Die Menüs werden in Broschüren, die in der ganzen Stadt verteilt werden, und im Internet angekündigt. Im Internet besteht auch die Gelegenheit, online zu reservieren. Besonders beliebt sind die Geschenk-Gutscheine, die in den Restaurants oder online erhältlich sind..
Zu den 28 Teilnehmern in Dortmund und ihren Menüs geht es hier
Zu den 30 Teilnehmern in Bochum/Hattingen und ihren Menüs geht es hier
Zu den 31 Teilnehmern in Recklinghausen/Vest und ihren Menüs geht es hier
Zu den Geschenkgutscheinen für Dortmund geht es hier
Zu den Geschenkgutscheinen für Bochum geht es hier
Zu den Geschenkgutscheinen für Recklinghausen /Vest geht es hier
Zur Online-Reservierung geht es hier
Topfgucker: Entdeckungen im Netz 110
Urbane Landwirtschaft: Brighton legt vor
Gesundheit I: Wissenschaftler fakte Testergebinsse über Wein
Gesundheit II: Nazis ebneten der Vitamin-Industrie den Weg
Werbung I: Neue Leitlinien für regionale Kennzeichnung
Werbung II: Keine Werbung mit ländlicher Idylle
Alte Rassen: Tiergehege in Mülheim
Fleisch: Export in 10 Jahren um 250 Prozent gestiegen
Geflügel: Überproduktion von Hähnchenfleisch
Wein I: Wie sinnvoll ist da Beton-Ei beim Weinausbau?
Wein II: Gemälde statt Gaumen-Lyrik
Backen: Tournieren von Blätterteig
Braten: Wann soll man Fleisch salzen?
Medien I: Interview mit Frank Rosin zu "Rosins Restaurants"
Medien II: 40 Jahre "Essen & Trinken"
Medien III: Werbung für den Kochberuf
Test: Wie scharf kann man essen?
Gute Vorsätze: Kann überhaupt weniger trinken?
Ruhrgebietsgastronomie:
Dortmund: Neue Gastronomie im Westfalenpark
Essen: Gregor's
Essen: Comedy-Star Mirja Boes übernimmt Traditionslokal
Hagen: Russisches Restaurant "Smolensk"
Herne: Neue Museumsgastronomie
Oberhausen: Hackbarth's
Schwerte: Rohrmeisterei mit bestem Azubi
Velbert: Sascha Stemberg kocht mit Kindern
Gesundheit I: Wissenschaftler fakte Testergebinsse über Wein
Gesundheit II: Nazis ebneten der Vitamin-Industrie den Weg
Werbung I: Neue Leitlinien für regionale Kennzeichnung
Werbung II: Keine Werbung mit ländlicher Idylle
Alte Rassen: Tiergehege in Mülheim
Fleisch: Export in 10 Jahren um 250 Prozent gestiegen
Geflügel: Überproduktion von Hähnchenfleisch
Wein I: Wie sinnvoll ist da Beton-Ei beim Weinausbau?
Wein II: Gemälde statt Gaumen-Lyrik
Backen: Tournieren von Blätterteig
Braten: Wann soll man Fleisch salzen?
Medien I: Interview mit Frank Rosin zu "Rosins Restaurants"
Medien II: 40 Jahre "Essen & Trinken"
Medien III: Werbung für den Kochberuf
Test: Wie scharf kann man essen?
Gute Vorsätze: Kann überhaupt weniger trinken?
Ruhrgebietsgastronomie:
Dortmund: Neue Gastronomie im Westfalenpark
Essen: Gregor's
Essen: Comedy-Star Mirja Boes übernimmt Traditionslokal
Hagen: Russisches Restaurant "Smolensk"
Herne: Neue Museumsgastronomie
Oberhausen: Hackbarth's
Schwerte: Rohrmeisterei mit bestem Azubi
Velbert: Sascha Stemberg kocht mit Kindern
Mittwoch, 25. Januar 2012
Genießers Kochkurse: Zu Ostern Kaninchen und Lamm
Im März und im April gibt der Genießer wieder zwei Kochkurse an der VHS Herne. Es geht an jeweils zwei Abenden um Ostermenüs mir Lamm und Kaninchen. Anmelden kann man sich auf der Internetseite der Volkshochschule.
Kochen für Männer I
Lamm - ein Ostergenuss der feinen Art
Das "Lamm Gottes" ist ein Symbol für die Auferstehung Christi und so ist besonders in südlichen Gefilden das Lamm ein typischer Osterbraten. Im Frühjahr kommen die Lämmer zur Welt und das Milchlamm, auf Italienisch "abbacchio", ist eine besondere Spezialität. Ein Großteil des Lammfleisches, das wir verzehren, stammt jedoch aus Neuseeland. Ob Kotelett, Rücken, Karree, Haxe oder Keule - gegrillt, geschmort oder als Ragout ist es immer ein Genuss. An den beiden Abenden dieses Kurses werden zwei österliche Lamm-Menüs zubereitet.
Kulturzentrum Herne, 19. und 26. März 2012, 18-21.45 Uhr. Anmeldung hier
Kochen für Männer II
Kaninchen - der Osterhase aus dem eigenen Stall
Dass Kaninchen keine Hasen sind, weiß jeder Züchter. Dennoch ist das Kaninchen zum Inbegriff des Osterhasen geworden. Das zarte, neutral schmeckende Fleisch eignet sich besonders für feine Feiertagsgerichte: die Läufe in köstlichen Saucen geschmort, der Rücken gefüllt und die Filets kurzgebraten. An den beiden Abenden dieses Kurses werden zwei Menüs mit Kaninchenfleisch zubereitet, die auch nach Ostern schmecken.
Kulturzentrum Herne, 16.4. und 23.4.2012, 18-21.45 Uhr. Anmeldung hier
Kochen für Männer I
Lamm - ein Ostergenuss der feinen Art
Das "Lamm Gottes" ist ein Symbol für die Auferstehung Christi und so ist besonders in südlichen Gefilden das Lamm ein typischer Osterbraten. Im Frühjahr kommen die Lämmer zur Welt und das Milchlamm, auf Italienisch "abbacchio", ist eine besondere Spezialität. Ein Großteil des Lammfleisches, das wir verzehren, stammt jedoch aus Neuseeland. Ob Kotelett, Rücken, Karree, Haxe oder Keule - gegrillt, geschmort oder als Ragout ist es immer ein Genuss. An den beiden Abenden dieses Kurses werden zwei österliche Lamm-Menüs zubereitet.
Kulturzentrum Herne, 19. und 26. März 2012, 18-21.45 Uhr. Anmeldung hier
Kochen für Männer II
Kaninchen - der Osterhase aus dem eigenen Stall
Dass Kaninchen keine Hasen sind, weiß jeder Züchter. Dennoch ist das Kaninchen zum Inbegriff des Osterhasen geworden. Das zarte, neutral schmeckende Fleisch eignet sich besonders für feine Feiertagsgerichte: die Läufe in köstlichen Saucen geschmort, der Rücken gefüllt und die Filets kurzgebraten. An den beiden Abenden dieses Kurses werden zwei Menüs mit Kaninchenfleisch zubereitet, die auch nach Ostern schmecken.
Kulturzentrum Herne, 16.4. und 23.4.2012, 18-21.45 Uhr. Anmeldung hier
Dienstag, 24. Januar 2012
Käserei „Saporita“: Mozzarella aus Waltrop
Wie Cpt. Picard auf der Brücke:
Junior-Chef Christian Pecl erklärt
das Mozzarella-Machen
Ein Ausflug führte die Mitglieder von Slow Food Mittleres Ruhrgebiet letzten Samstag in die Zeche Waltrop. Hier, im zum Gewerbegebiet umgewidmeten industriekulturellen Versailles des westfälischen Ruhrgebiets, befindet sich unweit des Edelkaufhauses „Manufactum“ die Käserei „Saporita“, auf Deutsch „die Geschmackvolle“.
Käserei-Gründer Reinhard Pecl
Vor drei Jahren wurde der handwerkliche Betrieb von Reinhard Pecl und seinem Sohn Christian gegründet. Reinhard Pecl hat eigentlich einen Betrieb für Möbelbeschläge. Doch bei Dienstreisen nach Süditalien entdeckte er seine Leidenschaft für Mozzarella. Frische ist das A und O dieser Käsespezialität, und die Import-Ware, die man in Deutschland bekommen kann, kommt mit den frischen Produkten im Mezzogiorno nicht mit. Also machte Pecl den Vorschlag eine Geschäftsfreundes wahr. Er eröffnete eine Mozzarella-Käserei in Waltrop.
Die Räumlichkeiten einer ehemaligen Metzgerei wurden mit original italienischen Maschinen ausgestattet, die anders als deutsche Geräte die Milch nicht mit Heizspiralen, sondern mit Dampf auf die nötige Temperatur bringen. Die Milch wird der Frische wegen direkt von umliegenden Bauernhöfen bezogen. Milch aus Molkereien wäre schon zu alt für die Qualität, die sich Pecl wünscht. Auf Büffelmilch wird verzichtet, da die Beschaffung in Deutschland zu kompliziert ist. Verarbeitet wird auch keine Rohmilch, sondern pasteurisierte, aber nicht homogenisierte Kuhmilch. „Beim Pasteurisieren, die kurzzeitige Erhitzung auf 72 Grad, werden zwar die pathogene Keime abgetötet, die krank machen können, nicht aber die Milchsäurebakterien, die fürs Mozzarella-Machen gebraucht werden“, erklärt Pecl. „Die nicht homogenisierte Milch hat aber noch ihre natürliche Fettverteilung.“
So ist der Arbeitsablauf optimal. Abends werden die Kühe auf dem Bauernhof gemolken, über Nacht wird die Milch pasteurisiert. Am nächsten Morgen wird sie abgeholt, tagsüber verarbeitet und der fertige Käse abends an die Kunden ausgeliefert. Die Lagerräume von „Saporita“ werden so gut wie nicht gebraucht.
„Saporita“ beliefert gastronomische Betriebe in ganz Nordrhein-Westfalen. Der Essener Edel-Italiener „La Grappa“ gehört dazu, und auch die Burrata, die der Genießer letzten Sommer bei „Bochum kulinarisch“ gegessen hatte, stammte aus Waltrop. Montag, Mittwoch und Freitag kann man von 15 bis 18 Uhr auch vor Ort einkaufen.
Käser Michael Sandmann präsentiert frischen Ricotta
Reinhard und Christian Pecl produzieren alle Produkte nach der Filata-Methode. Neben den klassischen Mozzarella-Kugeln gibt es auch Scamorza, eine getrocknete, härter Variante und Burrata, Mozzarella-Säckchen, die mit unverarbeiteten Mozzarella, der mit Sahne verfeinert ist, gefüllt sind. Beim Mozzarella-Machen entsteht viel Molke. Die wird in großen Kesseln auf 90 Grad erhitzt, und das sich dabei absetzende Eiweiß bildet dann den Ricotta. „Das ist so, als würden saure Milch in den heißen Kaffee gießen“, meint Pecl. „Die Flocken, die dann entstehen, ist quasi Ricotta.“
Für die Slowfoodies wurde am Samstag extra frischer Mozzarella produziert, der dann zu Burrata verarbeitet wurde. Das geschah außerhalb der regulären Produktionszeiten. Deswegen brauchten die Besucher keine Schutzkleidung. Anschließend wurde die Produktionsstätte gereinigt und sterilisiert.
Grundlage des Mozzarella-Machens ist frische Milch, die im Wasserbad erhitzt wird.

Die dabei entstandene Molke wird abgeschöpft.

Die Mozzarella-Kugeln werden geformt.
In heißem Wasser wird der Mozzarella aufgeweicht, zu kleinen Platten gezogen, in die eine Mischung aus Sahne und Mozzarella-Stränge gewickelt wird. Das ganze wird zugebunden oder in heißem Wasser verschweißt.
Die Burrata ist fertig.
Käserei Saporita, Richtstrecke 5-9 (Zeche Waltrop), 55731 Waltrop. Infos hier.
Montag, 23. Januar 2012
Sonntagsessen: Kalbsleber auf französische Art mit geschmortem Chicorée und Risibisi als Hauptgang
Kalbsleber französische Art mit Risibisi und geschmortem Chicorée
Salbei zur Leber kenne ich von der fegato alla veneziana, deswegen ließ ich mich bei den Beilagen von der venezianischen Küche inspirieren. Also gab es Risibisi, Risotto mit Erbsen (Rezept hier oder hier.). Ursprünglich hatte ich auch noch an Radicchio gedacht, doch als ich mir im Supermarkt frischer Chicorée in die Hände fiel, disponierte ich um. Auch Chicorée hat wunderbare Bitternoten, und bei Bollis Kitchen fand ich die Idee, vor dem Schmoren erst etwas Zucker in der Pfanne karamellisieren zu lassen – was wiederum zum Zucker bei der Leber passte.
Rezept: Kalbsleber auf französische Art
4 Personen
50 g fetter Speck zum Spicken (der Genießer nahm Lardo),
4 Salbeiblätter
500 g Kalbsleber am Stück (enthäutet),
3 Lorbeerblätter,
1 TL Puderzucker,
trockener Weißwein (der Genießer nahm Riesling),
100 g Speckscheiben
Den Lardo in Spickstücke schneiden in Salbei wälzen, die Leber damit spicken. (Das hat nicht so einfach geklappt, deswegen habe ich die Leber mit Speck und Salbeiblättern getrennt gespickt.) Gespickte Leber mit den Lorbeerblättern in eine möglichst enge Schüssel legen. Den Zucker darüber stäuben, den Wein dazu gießen und mindestens über Nacht stehen lassen.
Eine Auflaufform mit den Speckscheiben belegen. Das Fleisch dazugeben und einen Teil der Marinade zugießen. In dem auf 220 Grad vorgewärmten Backofen 1 Stunde braten.
Rezept: Geschmorter Chicorée
4 Chicorée
Butter, Olivenöl
1 TL Puderzucker
Espelette oder Chilipulver
Kalbsfond
Puderzucker in einer Pfanne mit Olivenöl und Butter karamellisieren lassen. Halbierte Chricorée dazugeben und schön braun anbraten. Mit Kalbsfond ablöschen, mit Chili oder Espelette würzen und den Kalbsfond einkochen lassen.
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