Politik: Grüne legen in Landwirtschaftsregionen zu
Globalisierung I: Wie gesund ist die Welt-Küche?
Globalisierung II: Frankreich returns
Deutsch-französische Freundschaft: Ein deutscher Gastronom in Paris
Vorlieben: Lieber Rouladen als Sushi
Wirtschaft I: Weniger Wein, dafür teurer
Wirtschaft II: Interview mit dem Wiesenhof-Chef
Ernährung I: Was ist drin im Lebensmittel?
Ernährung II: Fette Restaurantmenüs
Ernährung III; Was ist ein guter Apfel?
Ernährung IV: Rohes Fleisch ist ungesund
Slow Food: Was ist Slow Food?
Tee: Viel Lärm um nichts
Wein I: Weinhändler Uwe Bende
Wein II: Muss Bio-Wein sein?
Rundfunk: Stevan Pauls "Schlaraffenland" auf 1Live
Medien: Bezahlte Kritik in "Gusto"
Auch das noch I: Holländer kaufen den Deutschen das Bier weg
Auch das noch II: Kochen aus dem Karton
Auch das noch III: Schadenersatz für zu kurzes Sandwich
Ruhrgebietsgastronomie
Düsseldorf: "Bocconcino" im Medienhafen
Duisburg: Duisburger Lokale in der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste
Essen: Backen mit Mirja Boes in der "Villa Vue"
Essen: "Emma 2" in Rüttenscheid
Marl: Bullerkotte in Polsum
Schwerte: Veranstaltungen in der "Rohrmeisterei"
Freitag, 25. Januar 2013
Mittwoch, 23. Januar 2013
Restaurant Karussell 2013: 48 Restaurants präsentieren Frühjahrs-Menüs im westlichen Ruhrgebiet
Hauptgang von „Hannappel Essenz“:
Filet vom Kabeljau auf Kartoffel-Stielmusstampf in Senfschaum
Filet vom Kabeljau auf Kartoffel-Stielmusstampf in Senfschaum
Gestern stellte Rainer Bierwirth, Vorsitzender des
Gastronomen-Vereins „Essen genießen e.V.“, das diesjährige „Restaurant Karussell 2013“
vor, das vom 1. Februar bis zum 31. März 2013 stattfindet. Schauplatz der
Pressekonferenz war nicht von ungefähr das „Hannappel Essenz“. Das neue
Restaurant von Knut Hannappel in Essen-Rüttenscheid war erst Ende Novembereröffnet worden, so dass seine Teilnahme am „Restaurant Karussell“ erst kurzfristig
beschlossen werden konnte. So kommt es, dass das Menü von „Hannappel Essenz“
nicht im Programmheft der Gastroaktion aufgeführt ist, sondern nur im Internet
angekündigt wird.
Knut Hannappel, Rainer Bierwirth und Michael Scheil
Zur kulinarischen Untermalung der Pressekonferenz servierten Knut Hannappel und sein Küchenchef Michael Scheil ihr Karussell-Angebot und zeigten beispielhaft, was die Gäste bei der Aktion erwartet: abwechslungsreiche Vier-Gänge-Menüs inkl. Weinbegleitung um die 45 Euro. „Wir sind in diesem Jahr nicht teurer geworden“, betonte Reiner Bierwirth. Einige Menüs liegen über 50 Euro, und die beiden Sterne-Restaurants „Résidence“ und „Schote“ bieten ihre Schnuppermenüs für 95 Euro an. In der „kochBar essBar“ gibt es sogar einen Kochkurs: Hier können sich die Gäste unter Anleitung ihr Menü selbst zubereiten.
Neben 39 Restaurants aus Essen nehmen auch insgesamt 9
Restaurants aus Duisburg, Gelsenkirchen, Moers, Mülheim, Oberhausen und Schermbeck
am „Restaurant-Karussell“ teil.
Für detaillierte Infos bitte hier klicken.
Hannappel-Klassiker:
Dominostein von der Entenleber mit Schalottenconfit und Baumtomate
Crèmesüppchenvon Pastinake und Curry
mit gebackener Garnelenpraline
mit gebackener Garnelenpraline
Dessert-Variation, fürs Foto kreiert
Temperamentvoll erklärt Knut Hannappel das Menü
Ruhrgebiet 2013: Bis Ende März drehen sich die kulinarischen Karussells
Wie jedes Jahr kommen die Feinschmecker im Ruhrgebiet im Februar und März ganz besonders auf ihre Kosten. Dann drehen sich die kulinarischen Karussells in der Region, bei denen zahlreiche Restaurants ausgesuchte Menüs zum Sonderpreis anbieten. Organisiert werden diese Leistungsschauen der Ruhrgebietsgastronomie auf Initiative von Gastronomie- und Getränkegroßhändlern im Revier, die im Nachklapp zum Kulturhauptstadtjahr 2010 ihre Claims abgesteckt haben. Während Rainer Bierwirth (Agentur Bierwirth, Essen) vom Verein „Essen genießen e.V.“ mit dem „Restaurant Karussell“ 48 Gastronomien in Essen und dem westlichen Ruhrgebiet rotieren lässt, bringt der Bochumer Niggemann Food Frische Markt im östlichen Ruhrgebiet mit drei „Menue Karussells“ sogar 91 Restaurants an den Start. Seit letztem Jahr mischt auch das „Westfalen Institut“ aus Lünen im Karussell-Reigen mit. Unter anderem ist der „Westfalen Menüfrühling“ im westfälischen Ruhrgebiet mit 9 Restaurants vertreten.
Restaurant Karussell 2013: Duisburg, Mülheim, Oberhausen, Gelsenkirchen, Moers und Schermbeck. 1.2. – 31.3.2013. Klick hier
Menue Karussell 2013: Bochum, Hattingen und Sprockhövel; Dortmund und Witten; Recklinghausen, Dorsten, Haltern, Marl, Oer-Erkenschwick, Castrop-Rauxel und Herne. 1.2. – 31.3.2013. www.menue-karussell.de
Westfalen Menüfrühling 2013: Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Lünen, Werne, Schwerte und andere Städte in Westfalen. 21.1. – 31.3.2013. www.menüfrühling.de
Restaurant Karussell 2013: Duisburg, Mülheim, Oberhausen, Gelsenkirchen, Moers und Schermbeck. 1.2. – 31.3.2013. Klick hier
Menue Karussell 2013: Bochum, Hattingen und Sprockhövel; Dortmund und Witten; Recklinghausen, Dorsten, Haltern, Marl, Oer-Erkenschwick, Castrop-Rauxel und Herne. 1.2. – 31.3.2013. www.menue-karussell.de
Westfalen Menüfrühling 2013: Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Lünen, Werne, Schwerte und andere Städte in Westfalen. 21.1. – 31.3.2013. www.menüfrühling.de
Montag, 21. Januar 2013
Sonntagsessen: Radicchio-Fenchel-Salat mit Orangenfilets und süßer Olivensenfvinaigrette
Versprochen ist versprochen, und so folgt hier mit etwas
Verspätung ein Post über den Salat, den es bereits vor zwei Wochen zum
Malzbiergulasch gab. Er bestand aus in Streifen geschnittenem Radicchio, dünn
gehobeltem Fenchel und Orangenfilets – eine schöne Wintermischung. Interessant
war die Vinaigrette. Das Rezept sah süßen Senf vor und Olivenscheiben, die man nach
Geschmack über den Salat streuen sollte. Ich hatte noch einen Senf mit
kandierten Oliven aus der Hexenküche von Heiko Antoniewicz, und der passte
prima. Statt weiterer Oliven streute ich geröstete Kürbiskerne über den Salat
und rundete alles mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl ab.
1 TL Olivensenf von Heiko Antoniewicz
1 TL Honig
5 EL Orangensaft
2 EL Weißweinessig
5 EL Ölivenöl
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten gut miteinander verschlagen, bis sie sich verbinden.
Sonntag, 20. Januar 2013
Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2013: Die besten Restaurants im Ruhrgebiet
Gestern hatte der Genießer die „Restaurant-Bestenliste“ in
der Post, die die Herausgeberin der Essener Zeitschrift „Sternklasse“ Uta
Bühler für Gerolsteiner zusammenstellt. Dabei wertet sie die großen bundesweit
erscheinenden Restaurantführer Michelin, Feinschmecker, Gault-Millau, Schlemmer
Atlas, Gusto, Varta-Führer und „Der große Restaurant- & Hotel-Guide“ aus
und rechnet die verschiedenen Wertungsssteme auf ein durchschaubares Punktesystem
um, aus dem sich die „Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste“ ergibt.
4.961 Restaurants haben die bundesweiten Restaurantführer
insgesamt auf dem Schirm. Nach dieser Auswertung ist die „Schwarzwaldstube“ in
Baiersbronn mit 522,36 Punkten das beste Restaurant Deutschlands, gefolgt vom „Gourmetrestaurant
Vendôme“ in Bergisch-Gladbach
(519,36 Punkte) und vom „Bareiss“ ebenfalls in Baiersbronn (518,61 Punkte). Das
am schlechtesten bewertete Restaurant hat 14,8 Punkte.
Das beste Restaurant im Ruhrgebiet ist die „Résidence“ in
Essen-Kettwig, mit 428,9 Punkten auf Platz 25 der Deutschlandliste. Die Liste
zeigt einmal mehr, das Essen mit insgesamt 47 gelisteten Restaurants die
Gourmet-Metropole im Ruhrgebiet ist und Dortmund mit 32 abhängt. Das erste
gelistete Dortmunder Restaurant ist das „Palmgarden“ in der Spielbank
Hohensyburg, mit 225,15 Punkten deutschlandweit auf Platz 404.
Hier die 10 besten Restaurants im Ruhrgebiet
1. Résidence, Essen Kettwig (428,9 Punkte, deutschlandweit
Platz 25)
2. Rosin, Dorsten (411,04 Punkte, deutschlandweit Platz 41)
3. Nero, Essen-Kettwig (368,64 Punkte, deutschlandweit Platz
91)
4. Landhaus Köpp, Xanten (344,37 Punkte, deutschlandweit Platz
146)
5. Haus Stemberg, Velbert (338,47 Punkte, deutschlandweit Platz
160)
6. Goldener Anker, Dorsten (331,88 Punkte, deutschlandweit
Platz 179)
7. Schote, Essen (325,89 Punkte, deutschlandweit Platz 191)
8. Hannappel, Essen (304,29 Punkte, deutschlandweit Platz 213)
9. La Grappa, Essen (257,13 Punkte. Deutschlandweit Platz 319)
10. Möllecken’s Altes Zollhaus, Mülheim (234,78 Punkte,
deutschlandweit Platz 368)
Alle Daten lassen sich hier abrufen.
Freitag, 18. Januar 2013
Topfgucker: Entdeckungen im Netz 153
Urbane Landwirtschaft: Interview mit Philipp Stierand
Ernährung I: Fruktose macht nicht satt
Ernährung II: Zucker macht dick
Ernährung III: Blätterteig ist ungesund
Ernährung IV: Erdbeeren sind gesund
Ernährung V: Kinderteller zu fett
Politik I: EU fördert Wasserprivatisierung
Politik II: Seltsame Regionalität
Aufklärung I: Lebensmittelklarheit
Aufklärung II: Interview mit Verbraucherschützer Gerd Billen
Preise: Lebensmittel so teuer wie selten
Produktion: Zahl der deutschen Mastanlagen steigt
Handel I: Millionenstrafe für Lidl
Handel II: Niggemann in Bochum
Olivenöl: Was man wissen sollte
Erdnussbutter: Neuer Hit
Limonade: "Frux" wieder da
Ruhrgebietsgastronomie
Castrop-Rauxel: "Gino's Pizzeria"
Essen: "Zum Garten" in Kettwig
Essen: "Chilli House" in Rüttenscheid
Hattingen: "Zur Glocke" schließt
Oberhausen: Fischrestaurant "Chamai"
Sonntag, 13. Januar 2013
Gestern bei Mama: Schneller Kichererbseneintopf
Weil gestern nach einer Reihe schrecklich grauer Wintertage endlich wieder einmal die Sonne schien, machte ich für Mama etwas Mediterranes und trotzdem Winterliches: einen Kichererbseneintopf. Trotz des leichten Kreuzkümmelgeschmacks schmeckte es ihr prima.
Rezept: Schneller Kichererbseneintopf
6 Portionen
1 Glas Kichererbsen (340 g) samt Flüssigkeit
1 Dose geschälte Tomaten (400 g) samt Flüssigkeit
400 g Salsiccia oder andere Bratwurst
3 Möhren
1 Stück Sellerie
1 Bund Lauchzwiebeln oder 1 kleine Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Chilischote
1 gehäufter TL Ananasmarmelade
Thymian, Bohnenkraut, Lorbeerblatt, Kreuzkümmel
Gekörnte Gemüsebrühe
Olivenöl
Pfeffer, Salz
Crème fraîche
Chili-Flocken (Pul biber)
Sellerie und Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden.
Frühlingszwiebeln bzw. Lauch in kleine Ringe schneiden. Knoblauch in feine
Scheiben schneiden.
Salsiccia aus der Pelle befreien und in einer großen Pfanne
in etwas Olivenöl krümelig braten. Nach einer gewissen Zeit Frühlingszwiebeln,
kleingeschnitten Chilischote und Knoblauch dazu geben und mitbraten, dann die
die Möhren- und Selleriewürfel.
Kichererbsen und geschälte Tomaten samt Flüssigkeit dazu
geben, eventuell etwas Wasser. Mit Kräutern, Lorbeerblatt, vorsichtig
Kreuzkümmel, Ananasmarmelade und gekörnter Brühe würzen und köcheln lassen, bis
die Gemüse weich sind.
In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen, in kleine Würfel
schneiden und in Salzwasser gar kochen. Abgießen und unter den fertigen Eintopf
rühren. Eventuell etwas Wasser dazugeben und etwas weiter köcheln lassen. Mit
Pfeffer, Salz und Olivenöl abschmecken.
Mit etwas Crème fraîche
servieren und nach Geschmack mit Chiliflocken bestreuen.
Freitag, 11. Januar 2013
Topfgucker: Entdeckungen im Netz 152
Fleisch I: Pressemeldung zum Fleischatlas
Fleisch II: Deutschland, die Billigfleisch-Weltmacht
Fleisch III: So erkennt man verdorbenes Fleisch
Gesundheit I: Keime im Mett
Gesundheit: Wie gut sind Antioxidantien wirklich?
Ernährung: Chancen für krumme Möhrchen
Verpflegung: Kein Thunfisch mehr in Dortmunder Mensen
Spirituosen: Essener Rum-Likör im Test
Internet: Die Krise der Blogger
Auch das noch: Der vollautomatische Kochtopf
Ruhrgebietsgastronomie:
Bochum: "Borgböhmer's Waldesruh" in Sundern
Bochum: "Del Gado" in der Innenstadt
Duisburg: "Villa Patrizia" am Zoo
Essen: "Mintrops Landhotel" in Burgaltendorf
Essen: Weinbar "Emma 2" in Rüttenscheid
Essen: "Sylter Kliff" unter neuer Leitung
Essen: Neue Zukunft für die "Heilmliche Liebe"
Hattingen: Neues aus der "Pommeskurve"
Fleisch II: Deutschland, die Billigfleisch-Weltmacht
Fleisch III: So erkennt man verdorbenes Fleisch
Gesundheit I: Keime im Mett
Gesundheit: Wie gut sind Antioxidantien wirklich?
Ernährung: Chancen für krumme Möhrchen
Verpflegung: Kein Thunfisch mehr in Dortmunder Mensen
Spirituosen: Essener Rum-Likör im Test
Internet: Die Krise der Blogger
Auch das noch: Der vollautomatische Kochtopf
Bochum: "Borgböhmer's Waldesruh" in Sundern
Bochum: "Del Gado" in der Innenstadt
Duisburg: "Villa Patrizia" am Zoo
Essen: "Mintrops Landhotel" in Burgaltendorf
Essen: Weinbar "Emma 2" in Rüttenscheid
Essen: "Sylter Kliff" unter neuer Leitung
Essen: Neue Zukunft für die "Heilmliche Liebe"
Hattingen: Neues aus der "Pommeskurve"
Mittwoch, 9. Januar 2013
Topfgucker Spezial: "Gasthof Brendel" in Duisburg macht dicht
Dienstag, 8. Januar 2013
Sonntagsessen: Malzbiergulasch
Eigentlich sollte alles ganz anders werden. Immer wieder räkelt sich ein schöner Ochsenschwanz in der Auslage von Metzger Gläser, nur letzten Freitag, als der Genießer Lust auf butterweich geschmortes Fleisch hatte, war keiner da. Aber ich hatte fürs Sonntagsessen natürlich einen Plan B im Kopf, und der hieß Malzbiergulasch. Das Rezept stammte aus dem schönen Kochbuch „Winterküche“ von G&U und empfahl ganz klassisch Böhmische Semmelknödel dazu - zum Reinlegen! Für die Vitamine sorgte noch ein Orangen-Fenchel-Radicchio-Salat (Rezept hier).
Rezept: Malzbiergulasch
Für 2 Personen
400 g Schweinegulasch
2 Zwiebeln
1 Möhre
1 ½ TL Kümmel
Schweineschmalz
Pfeffer, Salz
1 EL Tomatenmark
½ l Malzbier (Der Genießer hatte Müller’s Malz von Pinkus Müller aus Münster)
1 Lorbeerblatt
½ TL edelsüßer Paprika
1 TL getrockneter Majoran
1 TL gekörnte Fleischbrühe
1 TL Speisestärke
1 EL Crème fraîche
Zwiebeln und Möhre fein würfeln. Kümmel hacken.
Schweineschmalz in einem Bratentopf auslassen. Gulasch darin anbraten. Pfeffern und salzen.
Gulasch aus dem Bratentopf nehmen. Im Schmalz Zwiebelwürfel goldbraun anschwitzen. Möhrenwürfel und Kümmel dazugeben, mitdünsten. Tomatenmark dazu geben und unter Rühren anrösten. Mit einem Schuss Malzbier ablöschen, das Bier völlig verdampfen lassen. Dann das übrige Bier, Lorbeerblatt, Paprikapulver und Majoran einrühren und aufkochen lassen. Fleisch und Brühepulver dazugeben, salzen und pfeffern und bei 160 Grad für 2 Stunden in den vorgeheizten Ofen stellen. Eventuell nach und nach Flüssigkeit nachgießen.
Topf aus dem Ofen nehmen, eventuell Bier nachgießen und aufkochen lassen. Mit etwas angerührter Stärke ein wenig binden. Crème fraîche unterrühren.
Böhmische Semmelknödel
Für 2 Personen
2 altbackene Brötchen
Butter
½ Zwiebel
Petersilie
50 g Mehl
90 ml Milch
1 Ei
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Speisestärke
Brötchen in kleine Würfelschneiden und in Butter goldbraun anrösten. Zwiebel würfeln und ebenfalls goldbraun rösten, Petersilie untermischen. Alles miteinander vermischen und abkühlen lassen.
Aus Ei, Mehl und Milch einen Teig rühren, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Über das Brötchen-Zwiebelgemisch gießen und eine halbe Stunde ziehen lassen.
Aus dieser Masse zwei längliche Knödel formen und leicht in Speisestärke wälzen.
Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und bei niedriger Temperatur die Knödel darin eine halbe Stunde simmern lassen. Knödel herausnehmen und in dicke Scheiben schneiden.
Frei nach Tanja Dusy: Winterküche. Gräfe & Unzer 2011.
Rezept: Malzbiergulasch
Für 2 Personen
400 g Schweinegulasch
2 Zwiebeln
1 Möhre
1 ½ TL Kümmel
Schweineschmalz
Pfeffer, Salz
1 EL Tomatenmark
½ l Malzbier (Der Genießer hatte Müller’s Malz von Pinkus Müller aus Münster)
1 Lorbeerblatt
½ TL edelsüßer Paprika
1 TL getrockneter Majoran
1 TL gekörnte Fleischbrühe
1 TL Speisestärke
1 EL Crème fraîche
Zwiebeln und Möhre fein würfeln. Kümmel hacken.
Schweineschmalz in einem Bratentopf auslassen. Gulasch darin anbraten. Pfeffern und salzen.
Gulasch aus dem Bratentopf nehmen. Im Schmalz Zwiebelwürfel goldbraun anschwitzen. Möhrenwürfel und Kümmel dazugeben, mitdünsten. Tomatenmark dazu geben und unter Rühren anrösten. Mit einem Schuss Malzbier ablöschen, das Bier völlig verdampfen lassen. Dann das übrige Bier, Lorbeerblatt, Paprikapulver und Majoran einrühren und aufkochen lassen. Fleisch und Brühepulver dazugeben, salzen und pfeffern und bei 160 Grad für 2 Stunden in den vorgeheizten Ofen stellen. Eventuell nach und nach Flüssigkeit nachgießen.
Topf aus dem Ofen nehmen, eventuell Bier nachgießen und aufkochen lassen. Mit etwas angerührter Stärke ein wenig binden. Crème fraîche unterrühren.
Böhmische Semmelknödel
Für 2 Personen
2 altbackene Brötchen
Butter
½ Zwiebel
Petersilie
50 g Mehl
90 ml Milch
1 Ei
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Speisestärke
Brötchen in kleine Würfelschneiden und in Butter goldbraun anrösten. Zwiebel würfeln und ebenfalls goldbraun rösten, Petersilie untermischen. Alles miteinander vermischen und abkühlen lassen.
Aus Ei, Mehl und Milch einen Teig rühren, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Über das Brötchen-Zwiebelgemisch gießen und eine halbe Stunde ziehen lassen.
Aus dieser Masse zwei längliche Knödel formen und leicht in Speisestärke wälzen.
Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und bei niedriger Temperatur die Knödel darin eine halbe Stunde simmern lassen. Knödel herausnehmen und in dicke Scheiben schneiden.
Frei nach Tanja Dusy: Winterküche. Gräfe & Unzer 2011.
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