Sonntag, 6. September 2009

Hoffest auf dem Archehof Ibing




Gestern war Hoffest auf dem Archehof Ibing in Wetter. Auf diesem idyllisch gelegenen Anwesen züchtet die ehemalige Lehrerin Sonja Gehlen-Bremer seltene Haustierrassen: die vom Aussterben bedrohten Vorwerkhühner und Bentheimer Landschafe, aber auch das Kollbeck’sche Moorhuhn, das schwarze Ostfriesische Milchschaf oder das Belgische Bartkaninchen. Ihre exquisiten Produkte wie Eier, Kaninchen- oder Lammfleisch sind heiß begehrt. Und das ist auch gut so, denn wollte die Produkte niemand essen, könnte die Erhaltung der alten Rassen nicht gelingen.

Zu Feiern gab es in diesem Herbst so mancherlei für Sonja und ihre Familie. Die Renovierung des großen denkmalgeschütz- ten Vierständer-Fachwerkgebäu- des des Ibing-Hofes, die unter Leitung des Bochumer Architekten Martin Gern unter ökologischen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten ausgeführt wird, ist in die entscheidende Phase getreten. Und dann avancierte Sonja auch zum Fernsehstar. Zusammen mit fünf weiteren engagierten Bäuerinnen aus NRW ist sie Protagonistin der Fernsehreihe „Land & lecker“, die das WDR-Fernsehen seit dem 2. September jeweils mittwochs um 21 Uhr ausstrahlt. Die Sendung über den Archehof Ibing läuft am 30. September.
So kamen gestern ca. 50 Gäste auf den Hof. Verwandte, Nachbarn und Kunden, die Freunde von Slow Food im Ruhrgebiet, die Familien der Fernseh-Mitstreiterinnen Jutta Kuhles und Irmgard Gräfin von Looz-Corswarem erfreuten sich an der glücklichen Nutztier-Schar, staunten über die gewaltige Baustelle, ergötzten an sich an den pflichtbewussten Kunststücken des schlauen Hütehundes und labten sich vor allen Dingen an den wunderbaren Produkten des Hofes, die Gourmet-Koch Julius Meimberg vom Weinrestaurant „Julius“ in Herne zubereitet hatte.




Kommentare:

  1. Obwohl ich selber ebenfalls auf dem Hoffest war, habe ich in Deinem Blog Einzelheiten erfahren, die ich nicht kannte. Gut und informativ geschrieben, hervorragende Bilder, weiter so.

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  2. Das wussten wir ja: die Gäste hatten alle das gleiche Interesse an der Sache. Was uns aber besonders aufgefallen ist: in den vielen Gesprächen konnte man feststellen, daß sich dieses auf sehr hohem Niveau bewegte. Das war für uns - die Qualität der Produkte war ja bekannt - ein überaus erfreuliches Fazit der Hofstunden.

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