Montag, 22. November 2010

Sonntagsessen: Genießers Geflügellebersuppe als Vorspeise



Für die Knödel wird Geflügelleber zusammen
mit durchwachsenem Speck durchgedreht

Gestern ging`s beim Genießer bayerisch zu. Der Grund dafür: eine Flasche westfälisches Bier. Die Dortmunder Hausbrauerei Hövels hatte sie als Gastgeschenk für die Gäste der Release-Party des Restaurantführers „Dortmund genießt“ bereit gehalten, und nun stand sie beim Genießer herum und wollte in ein Sonntagsmenü eingebaut werden. Und was passt besser zum Bier als die bayerische Küche?

Beim Suchen nach einem Suppen-Rezept wurde der Genießer kreativ und wandelte eine klassische Leberknödelsuppe in eine Gefügellebersuppe um – nicht zuletzt inspiriert durch die schönen niederrheinischen Hähnchen- und manchmal auch Gänselebern, die bei Metzger Gläser samt anhängendem Herz verkauft werden.

Rezept: Genießers Geflügellebersuppe

3 bis 4 Hähnchenlebern und Herzen
100 g durchwachsener Speck
1 Brötchen
Milch
1 Zwiebel
1 Ei
Semmelbrösel
Pfeffer, Salz, Majoran
1 l Hühnerbrühe
Petersilie

Die Geflügellebern und Herzen säubern und zusammen mit dem Speck durch den Wolf drehen. Gewürfelten Zwiebeln, das in Milch eingeweichte und ausgedrückte Brötchen, Ei, Salz, Pfeffer und Majoran dazugeben und gut mischen. Etwa zwei Semmelbrösel dazugeben, bis die Masse so trocken ist, dass man Knödel aus ihr formen kann.
Knödel in Hühnerbrühe unter dem Siedepunkt eine halbe Stunde gar ziehen lassen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Morgen gibt’s den Hauptgang: Wammerl à la Schuhbeck

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