Sonntag, 6. November 2011

Gestern bei Mama: Kürbistarte mit Frikadelle, Broccoli und Rote Bete



Gestern habe ich für Mama eine Kürbistarte gemacht. Ich hatte das Rezept im Internet entdeckt und fand es klasse, dass zum Schmoren des Kürbis Cidre genommen wurde. Schließlich hatte ich noch ein Flasche im Haus. Ich war nur skeptisch, ob Mama das Ganze schmecken würde. Doch sie meinte nur: „Da esse ich ja zum ersten Mal wieder Kürbis seit dem ersten Weltkrieg.“ (Zur Info: Mama wurde letzte Woche 95). Was nicht ganz stimmt: in der Gemüsesuppe vom 17. September 2011 war auch etwas Kürbis.

Niederrheinischer Cidre 
von Van Nahmen.

Als Beilage gab es Broccoli, den ich im Cidre mitgeschmort hatte, Rote Bete, die ich nach dem Kochen ein wenig in einem Dressing aus Aceto Balsamico, Walnussöl, Zucker, Pfeffer und Salzmariniert hatte, und kleine Frikadelle aus Bratwurst-Brät von Metzger Gläser. Farblich passte das großartig zu dem goldenen Herbstwetter Anfang November.

Hokkaidokürbis

Rezept: Kürbistarte

250 g Mehl
1 TL Salz
125 g Butter
5 EL kaltes Wasser
750 g Kürbisfleisch
¼ l trockener Cidre
2 Eier
150 g Crème fraîche
½ TL Cayennepfeffer
1 TL Curry
Saft und Schale von 1 Zitrone
300 g gekochter Schinken
3 EL Kürbiskerne

Aus Mehl, Salz, Butter, Wasser einen Mürbeteig zubereiten und zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.
In der Zwischenzeit das Kürbisfleisch in Würfel schneiden und in Cidre weich schmoren und mit dem Kartoffelstampfer zu einem Püree stampfen. Die Eier, Crème fraîche, Cayennepfeffer, Curry, Zitronensaft und abgeriebene –schale darunter rühren. Den Kochschinken würfeln, unter die Kürbismasse ziehen.
Den Teig dünn ausrollen, den Boden und Rand einer Springform damit auskleiden, die Kürbismasse hinein füllen, glatt streichen und mit den Kürbiskernen bestreuen. Bie 200 Grad ca. 50 Minuten lang backen.

Kommentare:

  1. Das sieht ja fantastisch aus.
    Alle Achtung!
    Die Anordnung und die Farbzusammenstellung ist perfekt.

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