Der Text erschien erstmals in "Dortmund geht aus 2013"
Das Restaurant gibt es nicht mehr.
Ob man unbedingt mit Kleinkindern auf den ca. 137 Meter hohen Fernmeldeturm im Dortmunder Westfalenpark fahren sollte, sei einmal dahingestellt. Mit einem Kinderwagen kommt man jedenfalls nicht in die engen Fahrstühle des denkmalgeschützten Bauwerks aus dem 1959, und sollten einmal die Fahrstühle ausfallen, müsste Papa die Kleinen hunderte von Stufen hinunter schleppen. Aber für größere Kinder ist ein Besuch der Aussichtsplattform ein Muss. Gigantisch ist die Sicht, die sich über Dortmund bis ins Münster- und in Sauerland bietet.
Seit Anfang 2012 befindet sich in der drehbaren Gondel im Florian kein Gourmetrestaurant mehr. Was Feinschmecker bedauern, kommt Familien und Besuchern des Westfalenparks nur entgegen, denn nun ist der Besuch dieser extravaganten Location wieder für alle erschwinglich. Entsprechend ist die Karte gestaltet. Sowohl im Turmrestaurant in luftiger Höhe als auch im Teerassenrestaurant im Fuß des Turms gibt es durchgehend ab 11 Uhr Kaffee und Kuchen sowie ein umfangreiches warmes Angebot. Da gehört die unvermeidliche Currywurst mit Pommes (4,90 Euro, auch als Geflügelwurst zu haben) dazu, aber es gibt auch ein Turmmenü, das aber nur ein matter Abglanz der kulinarischen Pracht ist, die Küchengrößen wie Sascha Heitfeld und Dennis Rother hier einst servierten. Bei Preisen wie 13,80 Euro für zwei, 18,60 Euro für drei und 25,60 für vier Gänge wäre das auch nicht zu erwarten. Aber immerhin kann für das Menü aus verschiedenen Gerichten zusammenstellen. An Vorspeisen sind Tafelspitzsülze auf Blattsalaten und Tomatenconsommé im Angebot, als Hauptgang geschmorte Lammkeule, Barbarie-Entenbrust mit Bohnenbündchen und Kartoffelgratin sowie Polenta-Medaillons mit Ratatouille und Salat im Angebot. Zum Dessert gibt es die „BVB-Biene Emma“ eine Pyramide aus Mangomousse und Schokoladenküchlein.
Doch was einen Besuch im Florian ausmacht, ist vielmehr das erhabene Gefühl, wenn man in der sich langsam drehenden Gondel wie in einem Luftschiff sitzt und man durch die Panoramafenster die Landschaft majestätisch an sich vorbeiziehen sieht
Das Restaurant gibt es nicht mehr.
Ob man unbedingt mit Kleinkindern auf den ca. 137 Meter hohen Fernmeldeturm im Dortmunder Westfalenpark fahren sollte, sei einmal dahingestellt. Mit einem Kinderwagen kommt man jedenfalls nicht in die engen Fahrstühle des denkmalgeschützten Bauwerks aus dem 1959, und sollten einmal die Fahrstühle ausfallen, müsste Papa die Kleinen hunderte von Stufen hinunter schleppen. Aber für größere Kinder ist ein Besuch der Aussichtsplattform ein Muss. Gigantisch ist die Sicht, die sich über Dortmund bis ins Münster- und in Sauerland bietet.
Seit Anfang 2012 befindet sich in der drehbaren Gondel im Florian kein Gourmetrestaurant mehr. Was Feinschmecker bedauern, kommt Familien und Besuchern des Westfalenparks nur entgegen, denn nun ist der Besuch dieser extravaganten Location wieder für alle erschwinglich. Entsprechend ist die Karte gestaltet. Sowohl im Turmrestaurant in luftiger Höhe als auch im Teerassenrestaurant im Fuß des Turms gibt es durchgehend ab 11 Uhr Kaffee und Kuchen sowie ein umfangreiches warmes Angebot. Da gehört die unvermeidliche Currywurst mit Pommes (4,90 Euro, auch als Geflügelwurst zu haben) dazu, aber es gibt auch ein Turmmenü, das aber nur ein matter Abglanz der kulinarischen Pracht ist, die Küchengrößen wie Sascha Heitfeld und Dennis Rother hier einst servierten. Bei Preisen wie 13,80 Euro für zwei, 18,60 Euro für drei und 25,60 für vier Gänge wäre das auch nicht zu erwarten. Aber immerhin kann für das Menü aus verschiedenen Gerichten zusammenstellen. An Vorspeisen sind Tafelspitzsülze auf Blattsalaten und Tomatenconsommé im Angebot, als Hauptgang geschmorte Lammkeule, Barbarie-Entenbrust mit Bohnenbündchen und Kartoffelgratin sowie Polenta-Medaillons mit Ratatouille und Salat im Angebot. Zum Dessert gibt es die „BVB-Biene Emma“ eine Pyramide aus Mangomousse und Schokoladenküchlein.
Doch was einen Besuch im Florian ausmacht, ist vielmehr das erhabene Gefühl, wenn man in der sich langsam drehenden Gondel wie in einem Luftschiff sitzt und man durch die Panoramafenster die Landschaft majestätisch an sich vorbeiziehen sieht
-kopf
44139 Dortmund, Florianstr. 2 (im Westfalenpark)
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