Freitag, 19. Juli 2024

Hagen-Haspe: Slow Food Bochum besucht die Brennerei Eversbusch

Hausprodukte Doppelwach(h)older und Korn Anisette

Hagen, die südöstlichste Stadt des Ruhrgebiets, hat die kulinarische Welt nicht nur mit der Zwiebackmarke „Brandt“ bereichert, sondern ist auch in Sachen Spirituosen ein Hotspot in der Metropole Ruhr. Weitaus älter als die „Westfälische Spezialitätenbrennerei“ im Stadtteil Dahl mit ihren exklusiven Whiskys und der Möglichkeit, aus eigenem Obst Brände herstellen zu lassen (klick hier), ist die Brennerei Eversbusch in Haspe. Die Ursprünge der Produktionsstätte an der Chaussee Cölln-Berlin (heute Berliner Straße genannt) gehen wohl bis ins Mittelalter zurück; 1817 baute der Erbe des 1780 gegründeten Betriebes Peter Christoph Eversbusch hier eine Wacholderbrennerei samt Brauerei. Später wurde das Brauen eingestellt, der Brennereibetrieb aber vergrößert, so dass im Jahr 1907 neu gebaut werden musste. Heute steht das komplette Ensemble unter Denkmalschutz.



Peter Eversbusch im Hof seines Betriebes

Traditionelle Produktionsstätte

Wacholder wird hier aber immer noch gebrannt, genauere gesagt „Doppelwachholder“ mit zwei „h“ - die ursprüngliche Bezeichnung für die edle Spirituose hat sich hier über alle Rechtschreibreformen hinweg in die Gegenwart gerettet. Geleitet wird der Familienbetrieb heute in sechster Generation von den Ur-Ur-Urenkeln des Gründers, Christoph und Peter Eversbusch.

Peter Eversbusch schänkt aus

Die zentralen Produkte sind natürlich der „Doppelwachholder“ und die etwas unbekanntere „Korn-Anisette“, die nach wie vor nach den ursprünglichen Rezepten von 1817 gebrannt werden. Beide Produkte werden in traditionellen Steinzeug-Krügen abgefüllt. Neben dem Standard-„Doppelwachholder“ mit 46 %vol Alkohol gibt es die Sondereditionen „1817“ zum 200. Brennereijubiläum mit 56 %vol und „66“ zum 2 mal 33. Jubiläum der heutigen Chefs mit 66 %vol. Grundprodukt sind seit drei Generationen feinste Wacholderbeeren aus der Toskana.




Aromatisrete Doppelwachholder und ein Cocktail-Klassiker

Wie sein internationaler Zwillingsbruder, der Gin, eignet sich der „Doppelwachholder“ aus Hagen-Haspe neben dem pur Trinken auch hervorragend für die Herstellung von Cocktails. So bietet Eversbusch auch fertige Mixturen mit Kaffee, Bitterorange oder Wermuth an – oder gleich den Klassiker Negroni.

Eine besondere Spezialität von gerade einmal 400 Flaschen ist ein 46 %vol Doppelwachholder, der in einem Fass ausgebaut wurde, in dem vorher Sherry und Barbados-Rum gelagert wurden.





Führung durch die musealen Anlagen

Am letzten Freitag konnte der Genießer mit den Freunden von Slow Food Bochum an einer Führung durch die musealen Produktionsstätten der Brennerei Eversbusch teilnehmen. Es war äußerst amüsant und informativ, wie Peter Eversbusch anekdotenreich durch die lange Geschichte seines Hauses führte, und die nach wie vor funktionstüchtigen Brenn- und Destillationsapparate waren beeindruckend. Beendet wurde die Führung natürlich mit einer Verkostung der Spezialitäten des Hauses und einer kleinen Einkaufstour durch das Verkaufskontor der Brennerei.





Nach wie vor in Betrieb: die historische Abfüllanlage


Brennerei Eversbusch. Berliner Str. 90, 58135 Hagen. Kundentelefon 02331-41033. www.eversbusch.de

Dienstag, 16. Juli 2024

Gourmetmeilen 2024 im Ruhrgebiet: Der große Marathon beginnt Ende Juli

Mit dem "Kulinarischen Treff an der Ruhr" in Mülheim nimmt 
die Gourmetmeilen-Saison am 25. Juli wieder Fahrt auf.

Was waren das noch für Zeiten, als im Ruhrgebiet an einem Wochenende fünf Gourmetmeilen gleichzeitig stattfanden. Noch 2019, dem letzten Sommer, bevor die große Corona-Pandemie der Gastronomie so unbarmherzig ins Kontor schlug, fanden am Wochenende zum Monatswechsel Juli-August die gigantischen Freiluft-Veranstaltungen „Rü Genuss pur“ in Essen-Rüttenscheid, „Zu Gast in Recklinghausen“, „GourmeDo“ in Dortmund, „Haltern bittet zu Tisch“ und „Hamm kulinarisch“ statt (klick hier). Die Meilen in Rüttenscheid, Haltern und Hamm gibt es nicht mehr, und auch solch beeindruckende Gourmetfeste wie „Essen verwöhnt“ oder „Kulinarischer Altstadtmarkt“ in Hattingen, die an eigenen Termine stattfanden, sind verschwunden.

Aber ganz scheint 2024 die Luft aus den Gourmetmeilen im Ruhrgebiet noch nicht raus zu sein. Zwar schlug die Fußball-EM terminlich eine gewaltige Lücke in den diesjährigen Meilen-Reigen. Doch nach einem zaghaften Saison-Start Ende Mai, Anfang Juni geht es jetzt, wo das letzte Tor geschossen ist, mit einem wöchentlichen Gourmet-Marathon ab Ende Juli geballt weiter. Start ist am 25. Juli mit dem „Kulinarischen Treff an der Ruhr“ in Mülheim. Am Wochenende darauf kommt es sogar zu einem Triple von „Zu Gast in Recklinghausen“, „GourmeDo“ in Dortmund und dem Weinfest „Food, Wine and Music“ im Essener Stadtgarten. An den beiden folgenden Wochenenden laden dann nacheinander die Hochkaräter „Bochum kulinarisch“ und „Dortmund à la carte“ zum Schlemmen unter freiem Himmel ein. Nach einem kleinen Verdauungspäuschen bildet dann am Monatswechsel August-September die „Gourmetmeile Metropole Ruhr“ vor der Kulturerbe-Kulisse Zollverein in Essen den traditionellen Saison-Schlusspunkt.

25.7.2024 – 28.7.2024
Gourmetmeile
Kulinarischer Treff an der Ruhr
Mülheim, Ruhrufer
Genussbereit-Bericht klick hier
Infos hier

31.7.2024 – 4.8.2024
Zu Gast in Recklinghausen
Recklinghausen, Rathausplatz
Infos hier

1.8..2024 – 4.8.2024
Gourmetmeile
GourmeDo
Dortmund, Friedensplatz
Infos hier

2.8.2024 – 4.8.2024
Weinfest im Stadtgarten
Food, Wine and Music
Essen, Stadtgarten
Infos hier

7.8.2024 – 11.8. 2024
Gourmetmeile
Bochum kulinarisch
Bochum, Massenberg Boulevard
Infos hier

14.8.2024 – 18.8.2024
Gourmetmeile
Dortmund à la carte
Dortmund, Hansaplatz
Infos hier

29.8.2024 - 1.9.2024
Gourmetmeile Metropole Ruhr
Essen, Zollverein
Infos hier

Samstag, 13. Juli 2024

Nervennahrung: Die schönsten Gerichte mit Leber

Ziegenleber mit Zutaten

Beim letzten Besuch bei meiner Neurologin musste ich schmunzeln, als sie mir ausgerechnet empfahl, zur Stärkung meiner strapazierten Nerven in den Füßen rotes Fleisch zu essen, und zwar wegen des Vitamin- B12-Gehaltes. Das irritierte mich, gilt doch gerade rotes Fleisch bei Vegetariern, Veganern und anderen bewussten Essern aus Gesundheits- und Nachhaltigkeitsgründen eher als eine Art Teufelszeug. Aber, so die Ärztin, das wichtige Vitamin B12 sie nun einmal in Gemüse oder Obst nicht enthalten. (Vergl. meinen Post über rotes Fleisch klick hier).

Fast noch besser wären, was das Vitamin B12 angeht, jedoch Innereien wie z.B. Leber, fuhr sie fort, und da war ich noch mehr überrascht. Denn Innereien gehören zu den purinreichen Lebensmitten, die man als jemand, der zu gelegentlichen Gichtanfällen neigt, möglichst meiden sollte. Besser ist es, andere Sachen essen (vergl. hier meine Rezepte „Aus der Gichtküche“ klick hier).

Dennoch mag ich Leber und andere Innereien sehr gern und gönne mir, trotz aller Bedenken, ab und zu so ein Gericht. 2010 habe ich sogar einmal einen Kochkurs zum Thema abgehalten (klick hier). Im Lauf der Zeit sind im Blog einige schöne Lebergereicht angefallen, nicht nur von der gängigen Kalbsleber, auch von Kaninchen-, Ziegen- oder Bisonleber. Herausgekommen sind dabei äußerst delikate Gerichte, bei denen die Aufnahme von Vitamin B12 ein einziges Vergnügen war. Wer sie nachkochen möchte, sollte aber darauf achten, nur Bio-Leber zu verwenden. Denn die Leber ist ein Filterorgan, in dem sich bei konventioneller Mast Rückstände von Medikamenten u.a. anreichern können.


Genießers Geflügelleberknödelsuppe. Klick hier

Tapa von Hähnchenleber und –herz vom Vorwerkhuhn mit Vin Santo. Klick hier

Kaninchenleber mit Äpfeln in Kastanienhonig und Balsamico. Klick hier

Carpaccio von roher Bisonleber. Klick hier

Risotto alla finanziera von der Gans. Klick hier

Leber vom Bio-Zicklein mit Portweinzwiebeln und Feigen auf Sahnepolenta. Klick hier

Venezianische Leber vom Kalb. Klick hier

Kalbsleber auf französische Art mit geschmortem Chicorée und Risibisi. Klick hier

Kalbsleber mit Stampfkartoffeln, Röstzwiebeln und Apfelkompott. Klick hier

Gebratene Leber vom Auerochsen aus den Ruhrauen mit Tropeazwiebeln, spanischen Aprikosen, türkischen Feigen. Klick hier

Auerochsenleber │ Feigen │ Salzzitronen │ Auberginen-Tomaten-Püree. Klick hier

Gebratene Bisonleber auf albanische Art. Klick hier

Noch mehr Nervennahrung: Rinderfilet in schwarzer Pfeffersauce mit Mousseline von Spinat und Williamsbirnen und Schupfnudeln. Klick hier

Montag, 8. Juli 2024

Nervennahrung: Rinderfilet in schwarzer Pfeffersauce mit Mousseline von Spinat und Williamsbirnen und Schupfnudeln


Zuerst hörte ich nur aufmerksam zu, als mir bei einem Arztbesuch die Neurologin empfahl, zur Stärkung meiner strapazierten Nerven in den Füßen Vitamin B 12 zu mir zu nehmen. Doch als ich dann nachfragte, in welchem Lebensmittel das denn vorkäme, und sie wie aus der Pistole geschossen antwortete: „In rotem Fleisch“, musste ich spontan auflachen. Na klar, dachte ich, die Praxis befindet sich schließlich in Wanne-Eickel, mitten im Herzen des Ruhrgebiets, einer der grillverliebtesten Regionen in Deutschland. Wie könnte da eine Ernährungsempfehlung auch anders aussehen?

Lustig fand ich diesen ärztlichen Rat deshalb, weil der Konsum von Fleisch und besonders von rotem bei engagierten Foodies ja ganz schön in der Kritik steht – aus gesundheitlichen, Tierwohl- und Nachhaltigkeitsgründen. Leser meines Blogs wissen, dass ich den missionarischen Eifer der vegetarischen bzw. veganen Fraktion nicht teile (vergl. meine Rezension des Buches „Fleisch fürs Klima“ klick hier), dennoch suche ich mir das Fleisch, das ich nicht allzu oft esse, sehr sorgfältig aus.

So freute ich mich, dass neulich Bauer Schulte-Stade in Hattingen wieder einmal Fleisch von seinen Auerochsen im Angebot hatte, um dem ärztlichen Rat Folge zu leisten. Welche ökologischen Vorzüge diese halbwild in den Ruhrwiesen lebenden Rinder haben, könnt Ihr in meinem Post „Die wilden Rinder an Ruhr und Lippe“ nachlesen (klick hier). Diesmal gab es auch Filet, jenes Stück, das gemeinhin als edelstes Fleisch angesehen wird.

 

Auerochsenfilet in der Marinade und beim Anbraten

Allerdings gehört Rinderfilet eigentlich gar nicht zu meinen bevorzugten Fleischsorten. Ich muss gestehen, dass ich es mittlerweile äußerst langweilig finde, wenn ich bei Restaurantbesuchen als Spitzenprodukt des Fine Dinings immer wieder Rinderfilet als Hauptgang serviert bekomme. Sicher, wenn es ein gutes Stück ist und perfekt zubereitet, hat das seine Qualität, aber besonders beeindrucken tut mich das nicht mehr. Weder vom Kreativen noch vom Handwerklichen, denn mit den heutigen elektronischen Hilfsmitteln ist die Zubereitung von Fleisch eigentlich keine große Kunst mehr.

Zu Hause hatte ich mir Rinderfilet übrigens das letzte Mal vor sieben Jahren (!) das letzte Mal, dass ich Filetsteak vom Rind im Rahmen eines Surf’n’Turf-Gericht zubereitet habe (klick hier), wie eine Recherche im Blog ergab.. Im Sinne der Ernährungsempfehlung meiner Neurologin war wohl die Zubereitung von Bisonfleisch und –leber vor acht (!) Jahren am zielführendsten (klick hier).

Gemüsebeilage Mousseline von Spinat und Birne


Schupfnudeln als Saucenträger


Um diesmal ein Rezept zu finden, griff ich auf das bewährte Kochbuch „Die besten Menüs aus Frankreich“ des provenzalischen Sternekochs Roger Vergé zurück. Dort fand ich die Zubereitung von Rinderfilet in schwarzer Pfeffersauce mit einer Birnen-Spinat Mousseline als Beilage. Die Zubereitung war wunderbar altmodisch. Der Autor geniert sich nicht, für die Mousseline Birnen aus der Dose und Tiefkühlspinat zu empfehlen, und tut sogar einen Suppenwürfel an die Fleischsauce. (Ich nahm dann frischen Spinat, besorgte mir aber immerhin ein Glas Bio-Birnen dazu, und die Sauce brachte ich auf den neusten Stand der französischen Küche, indem ich japanische Miso-Paste verwendete.)



Das Vorbild im Kochbuch


Als Fleisch sah das Rezept ein 1,2 Kilo schweres Stück Rinderfilet vor, das bei 250 Grad in 25 Minuten rosa gebraten werden sollte. Ich hatte gerade einmal 300 Gramm Auerochsenfilet. Das briet ich in der Pfanne an und brachte dann ein Bratenthermometer an, das in diesem Moment eine Kerntemperatur von um die 40 Grad zeigte. Dann schob ich das Fleisch in den auf 160 Grad vorgeheizten Ofen, wo dann in einer knappen Viertelstunde die Kerntemperatur erst auf 49 Grad stieg und dann beim Ruhen auf 52 Grad stieg. Nach dem Anschneiden zeigt sich, dass das Fleisch die gleiche Farbe hatte wie auf dem Foto im Kochbuch. Es war mürbe wie Marzipan und hatte einen gleichwohl zarten wie kernigen Biss.




Rezept: Le filet de bœuf en chevreuil sauce poivrade – Rinderfilet in schwarzer Pfeffersauce nach Roger Vergé

Für die Marinade:
1 große Zwiebel
2 Karotten
1 Stange Staudensellerie
2 EL zerstoßener Schwarzer Pfeffer
8 Wacholderbeeren
$ Knoblauchzehen
3 EL Olivenöle
100 ml Weinessig
1 Flasche Rotwein
1 Bouquet garni aus 2 Lorbeerblättern, 1 Bund Thymian und Stiele eines Bundes Petersilie
1,2 kg Rinderfilet

Für Fleisch und Sauce
1 Würfel Geflügelbrühe oder Miso-Paste
1 TL Tomatenmark
100 g Butter
2 EL Kartoffelmehl
1 TL Johannisbeergelee
Salz, Pfeffer



Das Fleisch am Vortag marinieren.
Pfefferkörner in eine dicke Plastiktüte geben und mit einem Nudelholz schroten.
Zwiebel, Karotten Sellerie und Knoblauch in ganz kleine Würfel schneiden. Gemüsewürfel in Olivenöl anschmoren, bis sie bräunen. Essig hinzugeben und verdampfen lassen. Rotwein dazu gießen.
Pfefferschrot, Wacholderbeeren und das Bouquet Garni dazu geben. Bei geschlossenem Topf 20 Minuten köcheln lassen. Marinade abkühlen lassen.

Fleisch in eine Plastiktüte geben und die abgekühlte Marinade dazu gießen, so dass alles bedeckt ist. Plastiktüte verschließen. Im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen.

Am nächsten Tag Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und trocken tupfen. Misopaste und Tomatenmark zur Marinade geben und auf ein viertel Liter einkochen.

Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Fleisch mit Salz und Pfeffer einreiben. Butter in einem Bräter heiß werden lassen und das Fleisch darin auf allen Seiten anbraten. Bratenthermometer am Fleisch anbringen und den Bräter in den vorgeheizten Ofen schieben. Auf 52 Grad Kerntemperatur braten.

Wenn das Fleisch die Kerntemperatur erreicht hat, aus dem Ofen nehmen und in Alufolie wickeln. Ofen deutlich abkühlen lassen, dann das Fleisch zum Ruhen hineingeben.

Den Bratensatz im Bräter mit der eingekochten Marinade ablöschen. Durch ein Sieb in einen kleineren Topf gießen. Bei niedriger Hitze köcheln lassen und mit Kartoffelmehl zur gewünschten Dicke anrühren. Vom Feuer nehmen, mit einem Schneebesen kalte Butter und Johannisbeergelee einrühren. Mit Salz abschmecken.

Rezept: La mousseline d’épinards aux poires – Mousseline von Spinat und Williamsbirnen

1 kg Blattspinat
250 g Willimasbirnen in Sirup eingekocht
100 g Butter
geriebene Muskatnuss
Salz

Spinat waschen und tropfnass in einem großen Topf bei mäßiger Hitze zusammenfallen lassen. In eiskaltem Wasser abschrecken, damit er sein Farbe behält.

Williamsbirnen aus dem Sirup nehmen und abtropfen lassen. Zusammen mit dem Spinat pürieren. Butter in einem genügend großen Topf erhitzen und zu Nussbutter bräunen. Birnen-Spinat-Püree dazu geben. Mit Salz und Muskatnuss würzen und bei niedriger Temperatur unter Rühren erhitzen. 

Rezept: Schupfnudeln

300 g Kartoffeln (mehlig)
200 g Mehl (Semola)
1 EL Kartoffelstärke
Muskatnuss
Salz

Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Gegarte Kartoffeln etwas auskühlen lassen und zerstampfen. Kartoffelstärke und nach und nach Mehl zugeben und dabei kneten, bis ein schöner Teig entsteht, der nicht zerfällt und an den klebt. Mit geriebener Muskatnuss würzen.
Aus dem Teig kleine Stückchen abstechen und zwischen den Handflächen zu Schupfnudreln rollen.

Genügend Wasser zum Kochen bringen und gut salzen. Die Schupfnudeln hineingeben und bei milder Hitze garen lassen, bis sie hochsteigen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
Sollten die Schupfnudeln kalt werden, in etwas heißem Öl aufbraten. 

Noch mehr Nevervennnahrung:
Die schönsten Rezepte mit Leber. Klick hier

Montag, 1. Juli 2024

Die schönsten Sommer-Gerichte


Eh' man sich versieht, hat der Juli begonnen und das Jahr geht in die zweite Hälfte. Deshalb hier, bevor der Sommer vorbei ist, eine kleine Auswahl der schönsten Genussbereit-Gerichte zur warmen Jahreszeit.

Vorspeisen:

Schwarze Tomatensuppe „Black Beauty“. Klick hier.

Gebackene Jakobsmuschel │ Cocktailgarnele │ Gurke │ Fenchel │ Meeresspargel. Klick hier.

Ceviche vom Seeteufel. Klick hier.

Rollmöpse vom Matjes mIt Kartoffeln, Schlangengurken, Äpfeln und marinierten Tropeazwiebeln. Klick hier.

Fregola mit Zucchini, Limetten, Minze und in Piment d' espelette-Butter gebratenen Sardinen. Klick hier



 

 

Hauptgänge:

Thunfisch in einer Pistazien-Sesamkruste an mit Couscous gefüllten Zucchiniblüten und Sommergemüsen. Klick hier.

Perlhuhn mit Aprikosen, Mandeln und Couscous. Klick hier.

Linsen-Dicke-Bohnen-Couscous mit in Weißwein und Senf geschmortem Kaninchen. Klick hier.

Lammcarrée mit Dicke-Bohnen-Pistazien-Kruste. Klick hier.

Westfälisches Bresse-Hähnchen auf provençalische Art. Klick hier.


 

 

 

 

 

 

 

Desserts:

Joghurt-Bömbchen von der Ziege mit Ruby-Schokolade und Erdbeerfüllung. Klick hier.

Mousse au Chocolat Ruby. Klick hier.

Feine Export-Biercrème nach Josef Schwinning. Klick hier.

Windbeutel mit dreierlei Eis. Klick hier.

Aprikosen-Rosmarin-Ziegenfrischkäse-Tarte. Klick hier.


Melanzana alla cioccolata bzw. Auberginen in Schokoladensauce. Klick hier.